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Der Salzburg Marathon als grüner Event

12.05.11
Quelle: Pressemitteilung

Wir leben auf zu großem Fuß. Würden alle Menschen wie die Österreicher leben, so bräuchte es 2,4 Planeten, um den Ressourcenbedarf zu decken. Die Situation ist erkannt und es gibt kaum mehr eine Branche, die sich nicht um die Belange der Umwelt kümmert bzw. kümmern muss.

Auch im Eventsektor werden Umweltaspekte stärker berücksichtigt. Denn Großveranstaltungen belasten die Umwelt. Mega-Events wie Fußball-Europameisterschaften oder Landesausstellungen ohne Umweltkonzepte sind undenkbar geworden. Öffentlichkeit und Behörden erwarten, dass Veranstaltungen einen möglichst geringen negativen Einfluss auf die Umwelt haben.

Großveranstaltungen in Sport und Kultur locken in Österreich jährlich gegen elf Millionen Besucher an. Das bedeutet gute Unterhaltung, aber auch eine große Umweltbelastung. Die An- und Abreise sowie die Verpflegung fallen dabei besonders ins Gewicht. Umso wichtiger ist es, die Belastung möglichst klein zu halten. Der Salzburg AMREF Marathon will das in modellhafter und synergistischer Weise erfüllen. Die ökologischen Spitzenreiter unter den Veranstaltungen zeigen, wie sich die Umwelt-Performance positiv beeinflussen lässt. Top-Events fördern die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr, haben fast alle ein Umweltkonzept, nutzen Ökostrom, kompensieren ihre CO2-Emissionen, setzen auf Recycling und teilweise auch auf Bio-Catering. Dafür erhielt der Salzburg AMREF Marathon 2010 als erster Event in Österreich eine BIOZertifizierung durch die Salzburger Landwirtschaftskammer.

Gleiches sollte auch 2011 gelingen. Bei der Auslobung von Bio-Produkten bzw. bei der Kennzeichnung von Bio-Speisen muss eine Absicherung der Bioherkunft erfolgen. Diese Absicherung wird durch die Biokontrollstelle SLK überprüft. „Im Zuge der Biokontrolle wird begutachtet, ob die Kennzeichnung und Bewerbung richtig erfolgt, die eingesetzten Nahrungsmittel tatsächlich aus biologischer Landwirtschaft stammen und die Zubereitung der ausgelobten Bio-Speisen den Bioanforderungen entspricht“, erklärt Hubert Schilchegger von der SLK.

„Es hat im Vorjahr alles perfekt funktioniert. Es war ein bestens eingespieltes Team, vom Produzenten über den Zulieferer, dem Catering-Service von Lisa Rettenbacher bis hin zum Veranstalter“, lobt BIO AUSTRIA-Geschäftsführer DI Andreas Schwaighofer. Wichtigster Punkt für die erneute BIO-Zertifizierung ist es, dass alle an einem Strang ziehen und von der Qualität und Langfristigkeit der Zusammenarbeit überzeugt sind. „Das ist beim Salzburg AMREF Marathon eindeutig der Fall“, freut sich Schilchegger.

 

Auf dem Weg zur Klimaneutralität

 

Zusammen mit den Teilnehmern streben die Organisatoren für die nahe Zukunft einen möglichst klimaneutralen Marathon an und setzen sich für eine nachhaltige und umweltbewusste Veranstaltung ein. „Das Thema Umwelt spielt nicht nur bei den Olympischen Spielen, sondern auch bei lokalen und regionalen Veranstaltungen eine immer bedeutendere Rolle“, erklärt dazu der Salzburger Umweltschutzreferent Landesrat Walter Blachfellner. Ein vom Lebensministerium gemeinsam mit dem Bundesländer-Netzwerk „Green Events Austria“ initiierter Wettbewerb mit dem Titel „Sportlich zur Nachhaltigkeit“ soll Anreize schaffen.

Dazu braucht es aber eben auch Spitzenreiter, die bereits in der Vergangenheit den BIO- und Ökologieweg beschritten haben. Paradebeispiel: Der Salzburg AMREF Marathon. „Es ist uns wichtig, dass Umweltbewusstsein zu einem Markenzeichen von Veranstaltungen wird“, erläutert Silvia Aschenberger vom Österreichischen Ökologie Institut. Insgesamt 7.000 Euro gibt es beim Wettbewerb für nachhaltige Sportevents zu gewinnen. Landesrat Blachfellner empfiehlt daher allen Veranstaltern: „Gehen Sie mit der Umwelt an den Start für einen verantwortungsvollen und sorgsamen Umgang mit unseren Ressourcen!“ Das lässt man sich beim Salzburg AMREF Marathon nicht zweimal sagen. „Wir sind auf jeden Fall mit dabei,“ verspricht Veranstalter Johannes Langer.

 

Mit Bio läuft’s besser!

 

Ein wichtiger Eckpfeiler des Bewerbs ist natürlich auch das BIO-Angebot. Damit tritt man in Salzburg offene Türen ein. Schließlich wird im Bundesland Salzburg mittlerweile über die Hälfte der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaftet. Rund 3.600 Bio-Betriebe bewirtschaften 52.000 ha Bio-Fläche. „Damit ist Salzburg innerhalb der europäischen Union Spitzenreiter,“ weist DI Andreas Schwaighofer, Geschäftsführer der BIO AUSTRIA Salzburg, hin.

„Sportler brauchen hochwertige Nahrung. Bio-Produkte liefern nachweislich mehr wertvolle Inhaltsstoffe wie Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Sport und Bio sind somit perfekte Partner für einen gesunden Lebensstil. Ein wichtiges Anliegen der Biobauern ist auch über den eigenen Weidezaun zu schauen und die Anliegen von AMREF zu unterstützen. Denn Biolandbau ist eine weltumspannende Landwirtschaftsform und die einzige, die alle Menschen umweltverträglich ernähren kann.“ so Schwaighofer weiter.

 

Gemeinsamer Weg mit starken Partnern

 

So sieht man es auch bei „natürlich für uns“, der exklusiven BIO-Marke der Pfeiffer Unternehmensgruppe. „Wir haben nicht lange überlegen müssen, ob wir die Zusammenarbeit mit dem Salzburg AMREF Marathon fortsetzen. Das passt einfach“, erklärt Otto Bauer, Markenverantwortlicher von „natürlich für uns“. Eine Win-Win-Situation für Alle.

Denn Qualität und Langfristigkeit sind zwei wichtige Eckpunkte für den Salzburg AMREF Marathon und für den gesamten BIO-Zweig. „Nur so können wir beim Kunden Vertrauen aufbauen“, sagt Otto Bauer. Dazu gehören Rückverfolgbarkeit der Ware, Kontrolle der Produzenten und Lieferanten. Dass man dafür etwas mehr zahlt, ist klar. Dafür erhält man den unbezahlbaren Wert der Sicherheit. „Wenn bei uns BIO draufsteht, dann ist auch ganz sicher BIO drin“, versichert Bauer.

 

BIO-Bier von Stiegl für die Finisher

 

Stiegl ist auch heuer wieder Partner des Salzburg AMREF Marathon. Das passende, natürliche Elektrolytgetränk in Bio-Qualität für die Veranstaltung kommt auch 2011 aus Österreichs größter und führender Privatbrauerei: Das „Paracelsus Zwickl“ ist eine Natur belassene, unfiltrierte Bierspezialität, die ausschließlich aus österreichischen Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau gebraut wird. „Bio ist für uns nur in Verbindung mit Regionalität sinnvoll, denn der biologische Anbau an sich sagt noch nichts über die ökologischen Rahmenbedingungen aus. Somit verdient ein Produkt aus unserer Sicht nur dann das Bioprädikat, wenn es aus heimischen biologischen Rohstoffen hergestellt wurde. Wir würden sicherlich nicht auf Bio setzen, wenn wir dafür den Hopfen oder die Gerste durch halb Europa fahren müssten“, erklärt Stiegl-Geschäftsführer Robert Schraml.

 

Blue Motion „Think Blue“

 

Volkswagen will effiziente und nachhaltige Mobilität für alle ermöglichen. Aus diesem Grund wurde Ende Februar 2010 „Think Blue.“ gestartet. Eine innovative Idee, die auch beim Salzburg AMREF Marathon zum Einsatz kommt. Als Führungsfahrzeuge werden in diesem Jahr zwei Blue Motion Golf Cabrios eingesetzt. Dabei kommt es zu einer Österreich-Premiere, denn auf dem heimischen Markt ist dieses Modell noch gar nicht erhältlich. Die beiden Exemplare werden direkt von VW in Wolfsburg zur Verfügung gestellt. „Der Salzburg AMREF Marathon ist ein wichtiger Partner für uns, gemeinsam versuchen wir auch unsere Umweltziele zu erreichen,“ so Markenleiter Michael Hummel von VWPorsche Alpenstraße. Apropos: Anstelle der meisten Motorräder kommen übrigens in diesem Jahr erneut Pedelecs zum Einsatz. Zur Verfügung gestellt werden diese von KTM und Hervis.

 

Leitbild des Salzburg AMREF Marathon


• Die Organisation des Salzburg AMREF Marathon bekennt sich zum Konzept der Nachhaltigkeit.
• Die Organisation des Salzburg AMREF Marathon setzt Maßstäbe und ist Vorbild im Engagement für nachhaltige Entwicklung bei Sportevents.
• Die Organisation des Salzburg AMREF Marathon verpflichtet sich die bestehenden Umweltgesetzgebungen einzuhalten und Umweltbelastungen
möglichst zu vermeiden.
• Die Organisation des Salzburg AMREF Marathon nutzt Ressourcen sparsam und effizient. Sie setzt nach Möglichkeit umweltschonende Technologien ein.
• Die Organisation des Salzburg AMREF Marathon schützt die Landschaft.
• Die Organisation des Salzburg AMREF Marathon kommuniziert ihre Umweltzielsetzungen gegenüber den Anspruchsgruppen und setzt sich für Umweltanliegen ein.

Das Organisationsteam und alle Mitarbeiter bekennen sich zu den Leitbild- Prinzipien. Sie setzen die Umweltziele um und verbessern die Umweltleistungen
stetig.

 

Informationen: Salzburg Marathon
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