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Organisatorischer Hürdenlauf

29.01.07
Quelle: PM / Markus Drossel

Der ganz normale organisatorische Wahnsinn: Karl-Heinz Drossel vom TSV 1860 Staffelstein über die Planungen des Obermain-Marathons 2007

 

Wer am 22. April als Läufer beim Obermain-Marathon in Bad Staffelstein an den Start geht, der kann sich wohl nur schwerlich vorstellen, welche unglaubliche Maschinerie dann schon ein Jahr lang im Hintergrund lief. Was klein begann ist mittlerweile ein organisatorischer Kraftakt – und Anziehungspunkt für Athleten aus ganz Europa und darüber hinaus.

 

 
Start zum Obermain Marathon
© marathon4you.de

Wenn Hauptorganisator Karl-Heinz Drossel an sein jüngstes Kind, den „Obermain-Marathon“, denkt, dann denkt er nicht nur gerne an die Premiere 2005, die tolle Neuauflage 2006 und den „dritten Streich“ im April diesen Jahres, sondern längst auch schon an 2008. Die Eckdaten für die Veranstaltung Nummer vier sind längst fest, erste Verträge mit namhaften Sponsoren und Lieferanten unter Dach und Fach. „Das allerdings werde ich noch nicht verraten“, gibt sich der „Vater“ des einzigartigen Landschaftslaufs geheimnisvoll.

 

Trotz der vielen stressigen Stunden, trotz der vielen nervenaufreibenden Telefonate, trotz der Datenflut und trotz des stetig zunehmenden Schlafmangels: Karl-Heinz Drossel hat den Spaß an der Organisation noch lange nicht verloren. Im Gegenteil: Jahr für Jahr geht alles ein wenig leichter von der Hand, das Orga-Team ist bestens eingespielt. Und dennoch wollen alleine 500 Helfer am Tag der Veranstaltung, angefangen von Versorgungsposten entlang der Strecke bis hin zu den Einsatzkräften von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr, eingewiesen und wohl koordiniert sein. Der Logistik-Aufwand ist immens. Allzu leicht könnte etwas schief gehen. Tut es aber nicht: Der „harte Kern“ der Veranstalter hat alles fest im Griff.

 

Zu dem kalkulierbaren „Wahnsinn“ kommen dann noch Unwegbarkeiten, mit denen zunächst keiner so wirklich gerechnet hatte. Die Kollision mit anderen Veranstaltungen beispielsweise. Im April findet nämlich Jahr für Jahr in der Adam-Riese-Halle Bad Staffelstein ein internationaler Veterinär-Kongress statt. Bislang kein Problem – in diesem Jahr allerdings schon: Die Halle ist von den Tierärzten und Ausstellern der Pharma-Industrie schon früher reserviert worden. Und da zu diesem Symposium jedes Mal mehrere hundert Teilnehmer kommen, wird es vielleicht auch mit Parkplätzen im Bereich der Adam-Riese-Halle eng. Unweit der Halle: Das Stadion – und damit der Zieleinlauf des Obermain-Marathon. Das könnte eng werden. Aber auch das wird man wohl in den Griff bekommen.

 

„Wir werden die Siegerehrung am 22. April in der Peter-J.-Moll-Halle abhalten. Gut, sie ist nicht so groß wie die Adam-Riese-Halle, aber es geht ja nun nicht anders. Also stellen wir auf dem Vorplatz ein Zelt auf. So kriegen wir ohne weiteres auch 600 Mann unter. Wenngleich es räumlich eng werden dürfte“, verrät Karl-Heinz Drossel. Gleiches gilt für Parkplätze, die im Bereich der vereinseigenen Halle des TSV 1860 Staffelstein, dem Veranstalter des Obermain-Marathons, gelinde gesagt spärlich gesät sind. Aber auch dieser Tatsache sieht das Orga-Team gelassen entgegen: „Das wird kein Problem, das wird schon klappen.“ Moderator des Obermain-Marathons 2007 wird, das sei am Rande erwähnt, ein Altbekannter sein: Andi Ebert von „Radio 1“ überzeugte schon im vergangenen Jahr mit seiner spritzigen und kurzweiligen Art, das Sportspektakel in passende Worte zu kleiden und das Publikum zu unterhalten. Am 22. April will er dem in nichts nachstehen.

 

Im Frühjahr diesen Jahres wird die Stadt Bad Staffelstein mit der Neugestaltung der Bahnhofstraße beginnen, sich vom Rathaus Stück für Stück immer weiter in Richtung Bahnhof vorarbeiten. Zwischen Altstadtkreuzung und der Einmündung Kirchgasse fand allerdings im vergangenen Jahr der Start des Obermain-Marathons statt. „Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es so sein, dass wir den Startpunkt ein wenig die Straße hinunter verlagern müssen. Definitiv wird der Startschuss allerdings in der Bahnhofstraße fallen“, unterstreicht Karl-Heinz Drossel. Der Draht zwischen Organisatoren und der Stadtverwaltung, so fügt er hinzu, sei betont gut: Günther Kestel vom Bauamt hat für die Sportveranstalter immer ein offenes Ohr. „Auch die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Jürgen Kohmann klappt einwandfrei“, lobt Drossel. „Und Fakt ist auch, dass die Sportler beim Start nicht über Baumaschinen springen müssen.“

 

Als Schmankerl für alle Teilnehmer wird es in diesem Jahr eine personalisierte Startnummer geben: „Wer bis Ende Februar meldet, der bekommt gratis den Vornamen auf die Startnummer aufgedruckt. Das ist eine tolle Erinnerung, die man sich dann aufheben kann. Und für die Zuschauer am Straßenrand ist es toll, weil sie die Athleten besser anfeuern können“, so der Haupt-Planer.

 

Am Tag vor dem Laufereignis wird in der Peter-J.-Moll-Halle auch wieder eine „Nudelparty“ stattfinden: Sie wurde im vergangenen Jahr gut angenommen. Auch um die Versorgung mit Getränken und Nahrung am Sonntag, 22. April, brauchen sich Sportler und Gäste nicht wirklich sorgen machen: Alles ist wohl durchdacht und organisiert.

 

 Weitere Informationen zum Obermain-Marathon gibt es im Internet auf der Website des Veranstalters, wo man sich auch anmelden kann.

 

Informationen: Obermain-Marathon
Veranstalter-WebsiteErgebnislisteFotodienst HotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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