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Nationale und internationale Spitzenläufer

06.03.08
Quelle: Pressemitteilung

Auch der Kenianer Elias Kiptum Maindi wird am 13. April am Start sein

Der Marokkaner Youssef Galmin war der erste von drei Stars des 7. OMV Linz Donau Marathons, der schon vor einigen Wochen präsentiert wurde. Galmin lief vor zwei Jahren seine bisher stärkste Saison, als er den Paris-Marathon in 2:09:11 als Sechster beendete und beim anspruchsvolleren New York Marathon in 2:14:54 als Zwölfter das Ziel erreichte. Im letzten Jahr belegte Galmin beim Marathon in Marrakesch in 2:11:09 den dritten Platz.

Einer der größten Konkurrenten von Galmin im Kampf um den Marathon-Triumph in Linz ist der 28-jährige Kenianer Elias Kiptum Maindi. „In den letzten Jahren hat er sich kontinuierlich gesteigert, vom Halbmarathon-Spezialisten und Pace Maker bis zum Siegläufer“, beschreibt ihn Ewald Tröbinger. Seine Bestzeit im Halbmarathon stellte er 2007 in 1:01:53 auf. Beim Marathon in Eindhoven war Maindi Pace Maker bis zur 35 Kilometer-Marke, „da absolvierte er die Halbmarathon-Distanz bei 1:04:00“, analysiert Tröbinger. Erst kürzlich war Maindi bei einem Marathon in Japan, wo er ebenfalls Fabelzeiten als Pace Maker bis Kilometer 30 lief: Seine Zeit nach 21 Kilometern lag bei 1:04:40. Im vergangenen Jahr gewann Elias Kiptum Maindi den Marathon in Kenia in 2:08:22 Stunden. Es wurde aber spekuliert, ob die Strecke tatsächlich der Marathon-Distanz entsprach. Dazu Ewald Tröbinger: „Der kenianische Verband meinte, die Strecke war korrekt vermessen. Wie dem auch sei, wer in Kenia einen Marathon gewinnt, muss bärenstark sein!“

 

 
Ewald Tröbinger
© marathon4you.de

Neben diesen beiden vertraglich fixierten Stars wird noch ein Dritter Top-Läufer für den OMV Linz Donau Marathon verpflichtet. Dieser Name wird aber erst in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

Bekannt ist unterdessen ein prominenter Tempomacher: Elisah Sawe aus Kenia. Sawe ist in der Laufszene kein Unbekannter, denn 2005 gewann er den Berg-Halbarathon in Jenesien mit einer Fabelzeit, die auch nicht vom fünffachen Berglauf-Weltmeister Jonathan Wyatt geknackt werden konnte. Sawe fühlt sich in Linz sehr wohl, das beweisen seine vier Siege beim Linzer Sparkasse City Lauf zwischen 2004 und 2007!

Schafft Christian Pflügl den Oberösterreich-Rekord?

Im Starterfeld des 7. OMV Linz Donau Marathons befindet sich am 13. April auch ein Oberösterreicher, der Landesgeschichte schreiben will: Der Vöcklabrucker Spitzenläufer Christian Pflügl, im letzten Jahr Vizestaatsmeister im Crosslauf (Langstrecke) und Dritter bei den Halbmarathon-Staatsmeisterschaften, will den oberösterreichischen Marathonrekord von Eugen Sorg verbessern. Sorg stellte beim Marathon in Hamburg im Jahr 1999 mit 2:20:57 Stunden einen neuen Landesrekord auf. Diese Bestmarke will der 30jährige Christian Pflügl, der mit seiner Frau Andrea und den beiden Kindern nahe Gmunden lebt, nun verbessern. Seine bisherige Bestzeit über die Marathon-Distanz liegt bei 2:48 Stunden – die Zeit lief er aber im Training. Sein großes Talent stellte Christian Pflügl im vergangenen Jahr bei der Halbmarathon-WM in Udine (Italien) unter Beweis, als er 1:06:26 Stunden lief. Die Vorbereitungen auf den 7. OMV Linz Donau Marathon liefen für Christian Pflügl perfekt. Der gelernte Maurer bereitete sich zuletzt bei einem Trainingslager in Spanien auf den Saisonhöhepunkt in Linz vor.

Wer wird Österreichischer Halbmarathon-Meister?

Neben dem Highlight im Programm des 7. OMV Linz Donau Marathons, dem Rennen über die klassische Marathon-Distanz, wartet Linz heuer mit einem weiteren attraktiven Programmteil auf:  Erstmals wird im Rahmen des Oberbank Halbmarathons um Meisterehren gelaufen! Der 21,097 Kilometer lange Halbmarathon lockt die schnellsten SpezialistInnen Österreichs nach Linz. Alles, was Rang und Namen hat, wird beim Oberbank Halbmarathon dabei sein. Da die Strecke in Linz zu den schnellsten in Österreich zählt, können die Organsiatoren mit Top-Zeiten rechnen. Vielleicht wird auch Günther Weidlingers Österreichrekord von 1:01:42 unterboten?

Das Zielareal wird Läufer- und Zuschauerfreundlicher!

Neuerungen, die bei der 7. Auflage des OMV Linz Donau Marathons jedem Sportler und Zuschauer optisch und akustisch auffallen werden: das neu gestaltete Zielareal und Klangbeschallung für die Sinne! „Wenn wir mit Aktiven und Experten über unsere Veranstaltung reden, uns Feedback einholen, bekommen wir sehr viele lobende Worte. Die einzigen Verbesserungsvorschläge bezogen sich in den vergangenen Jahren auf den Zieleinlauf. Das haben wir uns zu Herzen genommen und das Zielareal umstrukturiert“, analysiert LIVA -Vorstandsdirektor Ing. Mag. Wolfgang Lehner. Der Einlauf am Linzer Hauptplatz wurde jetzt auf acht Meter Breite erweitert und ist damit doppelt so breit wie in den letzten Jahren. Zudem wurde das Ziel etwas zurück versetzt.

 „Auch die Ziellabe haben wir verlegt, vom Adalbert Stifter Platz zum Pfarrplatz. Die LäuferInnen ersparen sich jetzt die Stufen hinunter zum Adalbert Stifter Platz“, beschreibt Ewald Tröbinger. Das VIP-Zelt befindet sich weiterhin vor der Oberbank, wo auch das Pressezentrum untergebracht ist. „Neu hingegen ist die Positionierung der Fotografen. Heuer legen wir ein abgesperrtes Dreieck an, wo sich auch ein erhöhtes Podium befindet. Damit wir noch schönere Bilder von unserem Spektakel bekommen“, sagt Tröbinger.

Medaille in neuem Design

Viele Neuheiten gibt es beim 7. OMV Linz Donau Marathon am 13. April. So wird auch die Finishermedaille in neuem Glanz erstrahlen! Die Medaille wird heuer erstmals beidseitig bedruckt: Auf der Vorderseite werden die Donauwellen, die auch das offizielle Marathon-Logo zieren, samt einem Läufer angebracht.

Im Hintergrund scheint die Silhouette der Pöstlingbergkirche auf. Auf der Rückseite wird ab der 7. Auflage des OMV Linz Donau Marathons jeweils ein Wahrzeichen von Linz präsentiert: Heuer wird die Dreifaltigkeitssäule dargestellt. Die Medaille spiegelt sich in Gold mit einem rot-weiss-roten Umhängeband. „Alle LäuferInnen, die das Ziel des 7. OMV Linz Donau Marathon erreichen, können sich auf diese schmucke Medaille freuen“, sagt OK-Chef Ewald Tröbinger.

Der Nennschluss: Beim Marathon dürften genügend starten: „Die aktuellen Anmeldezahlen liegen deutlich über den Vergleichszahlen aus dem Vorjahr“, sagt Tröbinger. Knapp vor dem ersten Nennschluss am kommenden Montag – ab 11. MÄRZ 2008 werden die Startgelder geringfügig angehoben – stehen die Zeichen also auf Rekord.

 

Informationen: Oberbank Linz Donau Marathon
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