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Erfolgreiche Rekordjagd im Mittelrheintal

31.05.10
Quelle: Pressemitteilung

Sechster Mittelrhein Marathon ist im Ziel – Zwei Bestzeiten und eine Top-Organisation – 8500 Sportler sind begeistert

Der Mittelrhein Marathon ist im Ziel. Die sechste Auflage des großen Sport-Events im Unesco Welterbetal bestätigte: Der Marathon zwischen Oberwesel und Koblenz ist eine der größten Sportveranstaltungen im Südwesten Deutschlands. Die guten Witterungsbedingungen nutzten 8500 angemeldete Sportler vielfach zu herausragenden Leistungen. „Das Wetter war bis auf einige Regentropfen am Abend wirklich sehr gut“, sagte der Sportliche Leiter Lothar Hirsch beim Zielschluss kurz vor Mitternacht, „und mit dem guten Wetter kamen die guten Zeiten.“

Zwei Streckenrekorde fallen

Zwei Streckenrekorde sorgten auch bei den Zuschauern entlang der Strecke für Begeisterung: Der marokkanische Langstreckenläufer Charai Abderazzak rannte im Trikot des Marathon-Sponsors Sebamed im famosen Alleingang zur neuen Bestzeit von 1:07:51 Stunden im ERIMA-Halbmarathon. Abderazzak gewann mit beinahe sieben Minuten Vorsprung vor dem starken Zweiten Marcel Martin; der junge Läufer vom Running Team Bad Ems benötigte 1:14:31 Stunden und lag damit vor dem Koblenzer Dritten Michael Rünz (1:15:51 Stunden).

Weltklasse-Zeit im Inline-Skating

Für die zweite Rekordzeit des Tages zeichnete der Kolumbianer Juan Nayib Tobon verantwortlich. Er raste in 1:00:55 Stunden an der Spitze eines Weltklasse-Skating-Feldes über die 42 Kilometer lange Marathon-Strecke ins Ziel in Koblenz. Nur wenige Skater in der Welt sind in der Geschichte dieses Sports jemals schneller gewesen als Tobon, dem innerhalb von nicht einmal zehn Sekunden weitere 20 Skater folgten. Auf Rang 17 kam darunter auch der beste regionale Athlet ins Ziel: Michael Puderbach.

Organisatoren sind zufrieden

Die beiden herausragenden Resultate im Halbmarathon der Männer und im Skating-Marathon der Männer bildeten nur die Spitze einer gelungenen Sportveranstaltung ab. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte auch der Vorsitzende des ausrichtenden Mittelrhein Marathon e.V., Hans-Dieter Gassen, „es gab kaum Probleme und Tausende glückliche Gesichter auf der Strecke sowie im Ziel.“ Vom Mini-Marathon mit 1700 Schülern über den Inline-Skating-Marathon mit mehr als 1600 Startern, den Halbmarathon mit rund 3300 Aktiven, den Marathon mit rund 1000 Startern bis hin zu den Hunderten Walkern und Nordic Walkern waren viele starke Wettbewerbe im Unesco-Welterbetal im Gange. Und organisatorisch lief alles wie am Schnürchen.

Der längste Tag des Jahres

Zwischen Oberwesel und Koblenz sollte „der längste Tag des Jahres“ stattfinden - und das ohne logistische, technische und organisatorische Probleme. Ein Jahr nach einer technischen Panne bei den Zugtransfers erlebten die Starter einen Mittelrhein Marathon, der fast fehlerfrei verlief. Obwohl das Ziel mitsamt seiner Platz raubenden und aufwendigen Logistik in Koblenz aufgrund der massiven Bundesgartenschau-Bauarbeiten rund um das Deutsche Eck verlegt werden musste, klappte nahezu alles wie am Schnürchen. Es gab beim Skater-Rennen einige Stürze, die jedoch weitestgehend glimpflich ausgingen.

Fairness an erster Stelle

Bis Mitternacht liefen, skateten und walkten Tausende Aktive ins Ziel auf der Mainzer Straße. Trotz aller harten Kämpfe um den Sieg gab es vor allem faire Szenen zu beobachten. Wie die geschlagene Zweite im Halbmarathon, Judith Olinger aus Trier, sympathisch und fair nach einem für sie ärgerlich geendeten Rennen der schnelleren Thurid Buch zum Sieg gratulierte, das hatte etwas. Die zuvor bereits zweimalige Zweite Olinger hatte 17 Kilometer lang das Tempo bestimmt und in ihrem Sog die Alfterin Thurid Buch mitgezogen. Knapp vier Kilometer vor Schluss attackierte Buch die Führende im Dress von Marathon-Partner Sebamed und zog zum Sieg in 1:22:49 Stunden vor Olinger (1:23:22 Stunden) davon. Als Dritte lief die dreimalige Siegerin Izumi Oka aus Ome in Japan, die mit einer leichten Erkältung zu kämpfen hatte, in 1:25:32 Stunden ins Ziel.

Packende Duelle und emotionale Zieleinläufe

Es waren packende und emotionale Zieleinläufe – ebenso wie beim Marathon. Als Marathon-Sieger Marco Diehl im Ziel den Zweiten Martin Schönberger fest in die Arme schloss, war aller Kampf auf der Strecke vergessen. Lange hatte Titelverteidiger Schönberger im Sebamed-Trikot das Rennen mit dem Vorjahresdritten Richard Schuhmacher an der Spitze des Feldes bestimmt, dann schloss der Sieger von 2008, Marco Diehl, auf und zog an den Beiden vorbei. 14 Kilometer waren da noch zu bewältigen – und Diehl ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Der Vorjahreszweite siegte in guten 2:33:03 Stunden vor Schönberger (2:38:33) und dem stark aufkommenden Torsten Schneider (LAZ Troisdorf/Siegburg), der in 2:39:20 Stunden noch Richard Schuhmacher abfing (2:39:44 Stunden). Bei den Frauen setzte sich Marlen Günther (LLG St. Augustin) frühzeitig an die Spitze, büßte am Ende zwar Tempo ein, gewann aber noch deutlich in 3:08:52 Stunden vor ihrer Vereinskollegin Birgit Lennartz im Dress von Marathon Partner Carbo4you (3:12:03 Stunden). Auf dem dritten Rang lief die viermalige Siegerin des Hunsrück-Marathons ein, Iris Walter (TV 1848 Meisenheim/3:13:08 Stunden). 

Aktive aus aller Welt und ein schneller Minister

Bis kurz vor Mitternacht liefen die letzten Sportler ins Ziel – und der japanische Generalkonsul Toyoei Shigeeda versprühte kurz vor Schluss noch einmal internationales Flair bei einer Sportveranstaltung, die wenig zu wünschen übrig ließ. Zufrieden wirkte auch der rheinland-pfälzische Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Hendrik Hering, als er am als Schlussläufer einer prominenten und flotten Staffel ins Ziel des Besser-mit-Meister-Team-Marathon lief: Zusammen mit seinen Laufkollegen von der Handwerkskammer der Pfalz in Kaiserslautern, Trier und Koblenz bewältigte er den Marathon als Staffellauf in 3:57:05 Stunden.

Siebter Marathon am 28. Mai 2011

Vielleicht wird auch der Wirtschaftsminister Hering erneut am Start sein, wenn am 28. Mai 2011 die siebte Auflage des Mittelrhein Marathons auf die Strecke geht. Viele Teilnehmer sagten sich bereits im Ziel des siebten Marathons: Ich komme wieder!

 

 

Informationen: Mittelrhein-Marathon
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