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Weltklasse bei Frauen und Männern am Start

03.10.13
Quelle: Pressemitteilung

Topstars aus Äthiopien und Kenia laufen beim BMW Frankfurt Marathon um den Sieg - Absolute Weltklasse im Männer-und Frauenfeld / Start um 10.30 Uhr

Beim BMW Frankfurt Marathon am 27. Oktober wird es ein extrem schnelles Rennen geben. Race Direktor Jo Schindler und der Sportliche Leiter Christoph Kopp haben für die 32. Auflage des ältesten deutschen und weltweit zweitschnellsten Stadtmarathons mehr als ein Dutzend Topstars an den Main geholt.

In Zahlen: Fünf Männer waren bereits schneller als 2:05:30 Stunden, acht weisen Bestzeiten unter 2:07 Stunden auf, insgesamt ein Dutzend ist schon unter 2:08 Stunden geblieben. „Trotz der Weltmeisterschaft ist es uns gelungen, viele namhafte Topläufer zu verpflichten“, sagt Schindler. „Christoph Kopp hat, wie jedes Jahr, einen sehr guten Job gemacht.“

 
Jo Schindler
© marathon4you.de

Denn auch das Frauenfeld ist von allererster Güte. Mit vier Läuferinnen unter 2:22 Stunden, sechs unter 2:23 Stunden und neun unter 2:25 Stunden stehen die Zeichen auf Offensive in Richtung Kursrekord, den seit dem vergangenen Jahr die Äthiopierin Meselech Melkamu (2:21:01 Stunden) hält. Der BMW Frankfurt Marathon bietet laut Meldeliste das weltweit am stärksten besetzte Frauenrennen in diesem Jahr. Die Verbesserung der Jahresweltbestleistung, gehalten von der Kenianerin Priscah Jeptoo seit dem London-Marathon am 21. April (2:20:15 Stunden), ist durchaus möglich.

Die 28-jährige Melkamu steht am 27. Oktober zum zweiten Mal am Messeturm an der Startlinie, wenn der Frankfurter Stadtrat Markus Frank das Rennen freigibt. Wie auch ihre Landsfrau Mamitu Daska, die Frankfurt-Siegerin von 2011 (Bestzeit 2:21:59 Stunden). Eine weitere Gewinnerin in Frankfurt, die Kenianerin Caroline Kilel (2010) wurde von Kopp gleichfalls an den Main geholt. „Eine Konstellation mit drei Siegerinnen im direkten Vor-Ort-Vergleich hatten wir noch nie. Das verspricht Spannung pur und darauf freue ich mich“, sagt Schindler.

Kenia gegen Äthiopien - oder umgekehrt - lautet bei den Frauen die Frage. Wobei der letzte nicht-afrikanische Erfolg in Frankfurt gar nicht so lange her ist: Im Jahr 2008 gewann Sabrina Mockenhaupt in 2:26.22 Stunden. Doch die aktuellen Frankfurt-Tops

Meselech Melkamu, Tirfi Tsegaye (Äthiopien/2:21:19), Eunice Kirwa (Kenia/2:21:41), Mamitu Daska, Caroline Kilel (2:22:36) Koren Jelela (Äthiopien/2:22:43), Birhane Dibaba (Äthiopien/2:23:51) und Flomena Chepchirchir (Kenia/2:24:21)

sind mehrere Minuten schneller.

Bei den Männern setzen die Verantwortlichen im Jahr eins nach dem Sieg von Weltrekordhalter Patrick Makau auf den bewährten Frankfurt-Mix mit jungen, aufstrebenden Talenten und renommierten Läufern. Was sie alle verbindet, ist die Zugehörigkeit zur absoluten Weltklasse. Der 25-jährige Äthiopier Dino Sefir lief seine Bestzeit von 2:04:50 Stunden im Jahr 2012 als Zweiter des Dubai-Marathons, sein Landsmann Feyisa Lilesa ist noch zwei Jahre jünger. Seine bisherigen Erfolge sprechen aber für sich: WM-Dritter 2011, Zweiter und Dritter in Chicago (2011/2010), im Frühjahr Vierter beim London-Marathon. Bestzeit 2:04:52 Stunden. Mit dem Vizeweltmeister von 2011, dem Kenianer Vincent Kipruto (2:05:13), und seinen Landsleuten Levy Matebo (2:05:16), Albert Matebor (2:05:25) sowie Eric Ndiema (2:06:07) wird deutlich, dass auch bei den Männern alles auf ein Duell Äthiopien gegen Kenia hinausläuft.

Gilbert Kirwa, Frankfurt-Sieger des Jahres 2009, nimmt mit seinem persönlichen Rekord (2:06:14) den siebten Platz in der „Setzliste“ ein. Mit dieser Zeit gewann der Kenianer vor vier Jahren in Frankfurt, mittlerweile steht der Kursrekord bei 2:03:42 Stunden, erzielt im Jahr 2011 vom neuen Weltrekordhalter Wilson Kipsang. Der 31-jährige blieb vor zwei Jahren in Frankfurt nur vier Sekunden über dem seinerzeitigen Weltrekord.

Mit dem 27-jährigen Kenianer Moses Masai ist noch ein absoluter Geheimtipp im Rennen - obwohl sich seine bislang einzige Marathonzeit mit glatten 2:11 Stunden vergleichsweise bescheiden ausnimmt. Gelaufen im Januar 2013 beim unrhythmisch gestalteten Dubai-Marathon. Doch die Zubringerleistungen von Masai (5.000 Meter: 12:50,55 Minuten/10.000 Meter: 26:49,20 Minuten) sprechen für den Olympiavierten (2008) und WM-Dritten (2009) über die längste Bahndistanz. Auf dem schnellen Frankfurter Asphalt könnte Masai der Sprung in die Marathon-Weltklasse gelingen.

Sicher ist: Es wird am 27. Oktober in Frankfurt spannende Rennen geben. Und wenn das Wetter mitspielt, stehen die Zeichen klar auf Streckenrekord.

 

 

Informationen: Mainova Frankfurt Marathon
Veranstalter-WebsiteE-MailErgebnislisteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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