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Mit optimierter Strecke im Jubiläumsjahr

09.05.11
Quelle: Pressemitteilung

 

Renndirektor Schindler lobt Weltrekordprämie aus und setzt auf die Topstars Wilson Kipsang und Vincent Kipruto / „Auch die deutschen Farben sollen vertreten sein“

Der BMW Frankfurt Marathon geht mit viel Rückenwind in die nächste Veranstaltung am 30. Oktober 2011. „Der älteste deutsche Stadtmarathon feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Das ist für uns Verpflichtung und Anspruch zugleich“, sagte Renndirektor Jo Schindler am Montag auf einer Pressekonferenz in der BMW Niederlassung Frankfurt.

Der Startschuss für den damaligen Hoechst-Marathon war am 17. Mai 1981 gefallen - seinerzeit meldeten sich 3.169 Läuferinnen und Läufer an - 2.588 kamen ins Ziel. Seinen vorläufigen Höhepunkt feierte der Weltklasse-Marathon Ende Oktober 2010, als der Kenianer Wilson Kipsang in 2:04:57 Stunden, der drittschnellsten Zeit des Jahres, siegte. Seine Landsfrau Caroline Kilel erreichte ebenfalls mit Streckenrekord (2:23:25) das Ziel in der Festhalle.

„Wilson Kipsang hatte uns mit dieser Zeit völlig überrascht. Lange haben wir überlegt, wie wir unser Rennen im Jubiläumsjahr aufstellen. In Absprache mit unserem Sportlichen Leiter Christoph Kopp habe ich mich deshalb entschlossen, in diesem Jahr eine Weltrekordprämie in Höhe von 50.000 Euro auszuloben“, sagte Schindler. „Um nicht falsch verstanden zu werden: Wir heben nicht ab, sondern tragen einer phänomenalen sportlichen Entwicklung Rechnung. Nach der Vorjahreszeit von Kipsang und seiner Einschätzung unseres Rennens und der Frankfurter Strecke ist dieser Schritt unumgänglich. Schließlich wollen wir herausragende Leistungen entsprechend belohnen. Wir erwarten den Rekord nicht, wollen aber vorbereitet sein. Deshalb haben wir die Strecke nochmals optimiert. Sie hat nun sechs Kurven weniger, ist somit nochmals schneller.“ Den Weltrekord hält seit September 2008 der Äthiopier Haile Gebrselassie mit 2:03:59 Stunden.

 
Wilson Kipsang
© marathon4you.de 6 Bilder

Der 29-jährige Kipsang hatte vor sechs Monaten davon gesprochen, dass er den Frankfurter Asphalt für schnell genug hält, um dort Weltrekord zu laufen. Dass er selbst die Bestmarke verbessern könnte, betonte der Kenianer unlängst in einem Interview mit der italienischen Sportzeitschrift „Correre“. „Wir wollen den Ausnahmeläufer Wilson Kipsang am 30. Oktober 2011 natürlich wieder am Start haben. Die Verhandlungen mit seinem Manager Gerard van de Veen laufen“, sagte Schindler.

Und auch ein zweiter kenianischer Topläufer hat starkes Interesse, Ende Oktober in Frankfurt dabei zu sein: Vincent Kipruto, der in seinen bislang vier Marathonläufen dreimal eine 2:05er-Zeit erreichte. Und zwar 2009 in Paris (2:05:47) sowie in Rotterdam in den Jahren 2010 (2:05:13) und 2011 (2:05:33).

Mit dem Österreicher Günther Weidlinger, der vor zwei Jahren in Frankfurt mit 2:10:47 Stunden neuen Staatsrekord gelaufen war, wurde einer der schnellsten Europäer bereits verpflichtet. Weidlinger, 33 Jahre alt, hat 2011 zwei Starts in Deutschland geplant bzw. schon absolviert. Am 8. Mai in Düsseldorf musste er bei hochsommerlichen Temperaturen allerdings nach 25 Kilometern aussteigen. Die Halbmarathonmarke hatte er in 1:05:45 Stunden passiert, wenig später kollabierte er zweimal und gab auf. „Gesundheitlich geht es mir wieder gut. Doch ich bin enttäuscht, dass ich den Lauf in den Sand gesetzt habe“, so Weidlinger. „Aber nach dem Marathon ist vor dem Marathon.“ In Frankfurt strebt der Österreicher eine Zeit unter 2:10 Stunden an.

Die deutschen Farben sollen bei der Jubiläumsveranstaltung ebenfalls vertreten sein. „Der Frankfurter Marathon hatte in seiner Geschichte viele deutsche Siegerinnen und Sieger. Daran wollen wir anknüpfen und den besten nationalen Läuferinnen und Läufern eine Startmöglichkeit bieten. Unsere Strecke ist schnell, wer sich im Herbst für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifizieren möchte, kann dies gut bei uns tun“, sagte Schindler und meinte damit etwa Irina Mikitenko (Sportclub Gelnhausen), Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg), Melanie Kraus (Bayer Leverkusen), André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf) und Jan Fitschen (TV Wattenscheid).

 
Jo Schindler
© marathon4you.de

Auf Wachstumskurs ist der BMW Frankfurt Marathon auch bei den Meldezahlen. Bis Anfang Mai haben sich bereits 4122 Teilnehmer/innen registriert, verglichen mit dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres eine Steigerung um 65,35 Prozent. „Ich gehe davon aus, dass wir unsere Rekordzahl aus dem Jahr 2009 mit 12.614 Meldungen übertreffen werden“, sagte Schindler. Was zur Folge hätte, dass auch die vorjährigeBestmarke mit mehr als 22.000 Gesamtteilnehmern - inklusive VGF-Staffelmarathon sowie der Mainova-Kinderläufe - überboten werden dürfte.

Apropos VGF-Staffelmarathon: Schindler und sein Team haben die Abläufe der Gesamtveranstaltung nochmals überarbeitet. Die Teamläufer starten nun 30 Minuten nach den Marathonis, was für beide Wettbewerbe eine Entzerrung bedeutet.

Die rasant steigende Beliebtheit des BMW Frankfurt Marathon unterstreicht zudem die Facebook-Präsenz der Veranstaltung. Innerhalb von zwölf Monaten haben sich mehr als 4.000 „Freunde“ gefunden, die sich zum einen über ihre Vorbereitung austauschen, andererseits auch von den Trainingstipps renommierter Experten profitieren. Etwa von Martin Grüning (stellvertretender Chefredakteur Runner’s World) und Dieter Baumann, Olympiasieger 1992 über 5.000 Meter sowie Marathon-Finisher in Frankfurt (2:30:00/2007).

 

Informationen: Mainova Frankfurt Marathon
Veranstalter-WebsiteE-MailErgebnislisteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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