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Grosser Zulauf beim 17. Lausanne Marathon

20.10.09
Quelle: Pressemitteilung

Mit grossen Schritten auf die 10.000 zu!

Jetzt schon haben sich mehr als 9500 Teilnehmer zum Lausanne Marathon 2009 angemeldet. Nach dem Startschuss am nächsten Sonntag in der Olympiastadt geht es durch die Weinberge der Waadtländer Riviera. Für die Schweiz nehmen an diesem 17. Marathon zwei Läufer äthiopischer Herkunft teil: Urgessa Weyessa und Tsige Worku. Berhe Zeremariam und Laura Hrebec treten im Halbmarathon an. Und nicht zu vergessen: der mehrfach erfolgreich Olympiateilnehmer Jean-Marc Berset im Rennen um den Handbike-Titel.

Während der jährlich stattfindenden Pressekonferenz haben die Organisatoren des Lausanne Marathon 2009 den 17. Lauf Rede und Antwort gestanden. Die Startzeiten der verschiedenen Läufe sind für Sonntag zwischen 8:15 und 10:45 Uhr (Marathon-Start um 10:10 Uhr) in Lausanne und für 13:30 Uhr in La Tour-de-Peilz (bei Vevey) für den Halbmarathon geplant.

Wie jedes Jahr sind auch diese Wettkämpfe sehr international. Die 20% ausländischen Teilnehmer aus 37 verschiedenen Ländern und die Schweizer Läufer aus 22 Kantonen haben das besondere Vergnügen durch die Weingärten des Lavaux, einer Landschaft des UNESCO-Welterbe, zu laufen.

"Die Teilnehmerzahl liegt schon jetzt über der von 2008. Allein das ist schon ein großer Erfolg und spricht für die Beliebtheit des Lausanne Marathon. Und vergessen wir nicht, dass die Anmeldung erst 1 Stunde vor Start der einzelnen Läufe abgeschlossen wird“, so Robert Bruchez, Direktor des Laufes.

Die Wettkämpfe

Wegen der neuen Verfügungen durch das Organisationskomitee (Abschaffung des Teilnahmepreises und Erhöhung der Zielpreise für den Halb- und Viertelmarathon) verspricht der Ausgang weniger offensichtlich, härter umkämpft und damit für das Publikum interessanter zu werden. Im Marathon wird sich eine kleine Gruppe aus 8 bis 10 Spitzenläufern und den Tempomachern nach und nach vom Läuferfeld absetzen und davonziehen. Auch wenn einige bekannte Namen auf der Anmeldeliste stehen, können bis zum letzten Moment weitere Läufer hinzukommen, was für mehr Spannung sorgt. Das ist eine Schwachstelle des neuen Konzepts: Durch fehlende Anmeldegebühren kann es durchaus noch in letzter Minute zu Änderungen kommen ... Darüber sollte eventuell für den Lauf von 2010 nachgedacht werden.

Tsige Worku mit Leidenschaft

Derzeit gelten Urgessa Weyessa und Tsige Worku, beide ursprünglich aus Äthiopien, im Marathon als Favoriten. Ersterer, weil der 2008 als Zweiter über die Ziellinie lief, Tsige Worku, weil sie schlicht eine große Meisterin ist. Siegerin schon im Lausanne Marathon von 2004 und Dritte 2002 und 2003 – sie hat praktisch alles gewonnen, was eine Frau in der Schweiz im Lauf gewinnen kann: die großen Bergläufe wie Siders – Zinal in Murten – Freiburg und fast alle anderen „Corrida“ am Jahresende. Tsige Worku stellt 2008 in Hamburg ihre persönliche Bestzeit von 2 Stunden 33 Minuten und 19 Sekunden im Marathon auf. Ihren letzten Sieg erlangte Sie im Frauenlauf von Bern am 14. Juni 2009, wo sie sich über 5 km einer internationalen Elite stellte. Sie ist seit dem 5. März 2007 mit Silvan Christe verheiratet und steht mit dem TVL Bern unter Vertrag, und kann spätestens ab 2012 für die Schweiz antreten ...

Momentan heisst es, Tsige Worku hätte sich nur schwer von einer Erkältung erholt und werde es möglicherweise vorziehen, im Halbmarathon anzutreten. Wenn das der Fall ist, ändert das nichts am Gesagten, allerdings sind Pläne mit Überfliegern manchmal etwas schwieriger zu beurteilen...

Die Rückkehr

Favorit im Halbmarathon: Der Eritreer und Asylbewerber Berhe Zeremariam, Marathongewinner des letzten Jahres, und bei den Frauen Laura Hrebec! Die Bewohnerin der französischen Schweiz tschechischer Herkunft ist Triathlon-Spezialistin und im Lauf unaufhaltbar, auch wenn es nur ein Hobby für sie ist. Nach ihrer Qualifizierung in die Schweizer Mannschaft für die Europameisterschaft im Berglauf zog sie es vor ...in den Urlaub zu fahren!

Im Behindertensport wird Jean-Marc Berset mit dem Handbike die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Der mehrmalige Olympiasieger und Inhaber von Welttiteln im Rollstuhllauf hat – wie Heinz Frei – mit seinem Namen Geschichte geschrieben. Im stolzen Alter von 49 kehrt der Handbike-begeisterte Bäcker und Konditor aus Bulle seit einer längeren Zeit der Abwesenheit in den Wettkampf zurück. Diesen Sommer im Piemont hat er bei der ersten Weltmeisterschaften auf diesem Spezialfeld den Titel im Einzelzeitfahren und die Silbermedaille im Massenstart gewonnen.

Warten auf „Niederlassungsbewilligung B“

Im Viertelmarathon sollte Deborah Büttel, Jurastudentin an der Uni Basel und Siegerin des Lausanne Halbmarathon von 2004, wird dieses Jahr das Gesetz neu schreiben. Aber in erster Linie wird Tolossa Chengere, Asylbewerber aus Äthiopien und allseitig bekannter Großmeister der Region zusammen mit Simon Tesfay für großen Wirbel sorgen. Chengere, der noch immer auf eine Niederlassungbewilligung B wartet, will sich schon seit Langem mit den besten ausländischen Läufern messen. Möglicherweise kann er nicht antreten, wenn er diese Bescheinigung nicht bekommt, mit deren Hilfe er aus der Schweiz ausreisen und vor allem auch wieder einreisen kann.

Seit 2007 wird ein Kanton ins Organisationskomitee privilegiert eingeladen. Diese Jahr wollten die Organisatoren einer Gemeinde für ihr Engagement danken. La Tour-de-Peilz feiert nämlich den 10. Start des Halbmarathons. Die Anmeldegebühr für die Anmeldungen vor Ort wird den Teilnehmern aus La Tour-de-Peilz erlassen. Sehen wir uns am nächsten Sonntag!

 

Informationen: Lausanne Marathon
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