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Teilnehmerrekord beim Karwendelmarsch 2014

30.08.14
Quelle: Pressemitteilung

Mit über 2000 Anmeldungen verzeichnete der legendäre Karwendelmarsch heuer einen neuen Rekord. Davon ließen sich knapp über 1.800 Läufer und Wanderer (somit auch knapper Teilnehmerrekord) auch vom Regen nicht abhalten und nahmen die 52 bzw. 35 km lange Strecke, die von Scharnitz bis an den Achensee führt, in Angriff.

Der legendäre Wander-Event lockte auch wieder bekannte Laufsportler, wie den 7-fachen Dolomitenmann Sieger Markus Kröll, Markus Stock, Markus Reich oder Thomas Bosnjak, der als Sieger der Laufwertung mit einem neuen Streckenrekord von 04:19:05 die Ziellinie passierte. In der offenen Klasse der Wanderer war hingegen der Weg das Ziel und so fühlten sich alle der über 1.300 Wanderer, die es bis ins Ziel nach Pertisau oder in die Eng schafften, als Gewinner.

 

Die Legende Karwendelmarsch lebt


Die 6. Auflage des „wiederbelebten“ Karwendelmarsches war für Organisatoren wie Teilnehmer einmal mehr eine große Herausforderung, aber zugleich ein ebenso einzigartiges Erlebnis. Denn einerseits verlangt die Strecke den Startern Kondition und Durchhaltevermögen ab, andererseits eröffnet sich im Karwendelgebirge ein wahres Naturparadies. Der Sportevent für ambitionierte Berg- und Trailläufer sowie Wanderfans führt durch eine der schönsten Landschaften Europas. Die Ruhe, die unberührte Natur und das gemeinsame Sporterlebnis mit Gleichgesinnten sind es, die den Karwendelmarsch für die Teilnehmer zum unvergesslichen Erlebnis machen. Für viele ist der Klassiker das Erlebnis des Jahres. Der große Zuspruch seitens der Teilnehmer – heuer konnte mit 1.750 Voranmeldungen bereits ein Rekord verzeichnet werden – freut auch die Veranstalter, die den legendären, aber in Vergessenheit geratenen Marsch vor sechs Jahren wieder aufleben ließen.

 

Schnellster Läufer und neuer Streckenrekord


Den ersten Platz nach 52 kraftraubenden Kilometern holt sich nach 2011 abermals Thomas Bosnjak aus Haag am Hausruck (OÖ/A) mit einer grandiosen Siegerzeit von 04:19:05 Stunden und knackt damit nach drei Jahren seinen eigenen Streckenrekord. Zweiter wurde der Tiroler Markus Kröll aus Mayrhofen (A), der nach 04:21:17 Stunden die Ziellinie passierte. Dicht gefolgt vom Vorjahressieger Markus Stock aus Bischofshofen (Tirol/A), der sich mit einer Zeit von 04:23:09 Stunden auf Platz drei einreihen konnte.

Auch bei den Damen war die Konkurrenz groß. Am Ende hatte die Siegerin von 2010 Henriette Holzknecht aus Sellrain (Tirol/A) nach rund 2.200 Höhenmetern und einer Zeit von 05:20:02 Stunden wieder die Nase vorn und versäumte nur knapp (6 Sekunden) den Streckenrekord der Damen. Platz zwei sicherte sich Maria Gradauer aus Steyr (OÖ/A) mit einer Zeit von 05:30:19 Stunden. Den dritten Platz konnte schließlich Alexandra Gundel aus Legau in Bayern (D) mit einer Gesamtzeit von 05:31:54 Stunden für sich verbuchen.

 

Die Ergebnisse im Überblick:


Karwendellauf (52 km) – Herren

1. Thomas Bosnjak (Österreich), 04:19:05 Stunden
2. Markus Kröll (Österreich), 04:21:17 Stunden
3. Markus Stock (Österreich), 04:23:09 Stunden

Karwendellauf (52 km) – Damen

1. Henriette Holzknecht (Österreich), 05:20:02 Stunden
2. Maria Gradauer (Österreich), 05:30:19 Stunden
3. Alexandra Gundel (Deutschland), 05:31:54 Stunden

 

Wanderwertung: Der Weg als Ziel


Neben der leistungsorientierten Laufklasse gingen auch heuer mehr als 1.300 Teilnehmer bei der Wanderwertung an den Start. Dieser enorme Zuspruch unter den Wander-Fans beweist für die Organisatoren, Martin Tschoner (Achensee Tourismus) und Markus Tschoner (Olympiaregion Seefeld), dass Events wie der Karwendelmarsch am Puls der Zeit sind. „Wandern ist die perfekte Fortbewegungsart, um die alpine Naturlandschaft des Karwendels zu entdecken. Wir bemerken, dass die Gäste in unserer Region dieses Naturerlebnis suchen und schätzen. Daher ist der Karwendelmarsch aus touristischer Sicht die ideale Werbung für einen Urlaub im Tiroler Bergsommer“, erklärt Martin Tschoner die Beweggründe hinter der Wiederbelebung des Klassikers. Nach 06:09:40 Stunden erreichte Eckehard Riegler (A) als erster Wanderer das Ziel. Magdalena Matzka (A) war mit 06:49:09 Stunden die schnellste Wanderin beim Karwendelmarsch 2014.

Zudem ist Wandern ein Sport für jedermann und –frau. Selbst das Alter spielt keine Rolle, wie die Teilnehmer des Karwendelmarsches auch heuer wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. So waren Vivian Neuner aus USA (wohnhaft in Deutschland) sowie der Tiroler Pascal Unterrainer aus Erpfendorf (A) mit nur 10 Jahren die jüngsten und Karl Linger aus Buch in Tirol mit stolzen 77 Lenzen auch heuer wieder der älteste Teilnehmer. Ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent aus Tirol war ebenfalls am Start. Thomas Farbmacher, 28 Jahre jung und aus Hopfgarten (A), war schon beim Trailrunning Camp mit dabei und wird als Athlet bereits vom Event-Sponsor Dynafit unterstützt. Er landete mit einer beachtlichen Leistung in einer Zeit von 04:43:02 auf Platz 5.

Alle Teilnehmer, die das Ziel erreichten, wurden zudem mit einem tollen Finisher-Geschenk von Hauptsponsor Dynafit belohnt: einem multifunktionalem Stirnband. Die Freude darüber war bei den erschöpften, aber glücklichen Sportlern riesig.

 

300 freiwillige Helfer Karwendelmarsch zum Erfolg


Der besondere Dank der Organisatoren galt den mehr als 300 Freiwilligen, die rund um den Karwendelmarsch im Einsatz waren. „Ohne die Hilfe der zahlreichen freiwilligen Helfer und Einsatz-Organisationen wäre der Karwendelmarsch nicht möglich. Es ist immer wieder erbauend zu sehen, mit wie viel Herzblut und Engagement die Leute bei der Sache sind“, zollt Martin Tschoner den Helfern Respekt. Entlang der Strecke versorgten sie die Teilnehmer mit Produkten der Marke „Bio vom Berg“ und anderen Köstlichkeiten.

Großer Dank gebührt auch den Unterstützern, allen voran dem neuen Hauptsponsor Dynafit, sowie dem Sparkassenlandesverband Tirol und Vorarlberg, der Marke „Bio vom Berg“ die an den Labestationen wieder mit ihren Produkten aus der Region für köstliche und garantiert biologische Verpflegung sorgte und der Familie Albrecht, die allen die es bis ins Ziel in Pertisau schafften, wohltuende Tiroler Steinölprodukte zur Regeneration überreichte.

 

Informationen: Karwendelmarsch
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