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Wie aus dem Bilderbuch

10.09.06
Quelle: Pressemitteilung

Rennbericht 14. Jungfrau-Marathon 2006

 

Petrus hatte wohl nach den Unwettern 2005 ein schlechtes Gewissen, so dass er den Verantwortlichen und Aktiven bei der vierzehnten Austragung  am 9. September 2006 Bilderbuchwetter schenkte. Eiger, Mönch und Jungfrau und darüber blauer Himmel. Die LäuferInnen kamen im Ziel regelrecht ins Schwärmen - einerseits wegen dem Wetter aber andererseits auch wegen der perfekten Organisation. Allen HelferInnen gebührt – wie alle Jahre - ein grosses Dankeschön.

 

 
Start zum 14. Jungfrau-Marathon
© swiss image Photo Remy Steinegger

Das schöne und warme Wetter hatte zur Folge, dass zwar keine Streckenrekorde, aber doch sehr gute Zeiten möglich wurden. Die Zuschauer sahen sowohl bei den Männern wie bei den Frauen ein immer spannendes Rennen, auch wenn es am Schluss einen klaren Sieger bzw. eine klare Siegerin gab.

 

 
Seriensieger TesfayeEticha
© swiss image Photo Remy Steinegger

Tesfaye Eticha siegte im Männerrennen ebenso souverän wie 2005 und konnte die damalige Siegerzeit noch leicht unterbieten. Er blieb als einziger – ebenfalls wie letztes Jahr - unter der Schallmauer von drei Stunden. Die übrigen beiden Podestplätze belegen mit Serguej Kaledine zwar ein anderer, aber wie 2005 ebenfalls ein Russe und auf dem Dritten  Platz – quasi als Running Gag -  mit der Startnummer 3, wie letztes Jahr der in der Schweiz lebende Engländer Billy Burns.

 

Wer nicht dabei war könnte nun auf den Gedanken kommen, das Herrenrennen sei langweilig verlaufen. Weit gefehlt, boten sich doch die Spitzenläufer lange Zeit einen spannenden Abnützungskampf. Die starken Afrikaner und Italiener konnten dabei das hohe Tempo nicht ganz durchziehen. Nicht ganz unerwartet  waren die Afrikaner am Anfang an der Rennspitze stark vertreten, während die Italiener gegen Schluss noch stark aufgekommen sind. Der erste Schweizer folgt gleich auf dem vierten Platz mit Karl Jöhl. Und auch die Lokalmatadoren liessen mit Martin Ploner, dem in Habkern lebenden gebürtigen Österreicher und Lorenz Brunner aus Unterseen auf dem zwölften Platz nicht lange auf sich warten.

 

 
Die spätere Siegerin Simona Staicu am Bahnhof in Interlaken
© swiss image Photo Remy Steinegger

Bei den Frauen fand lange ein spannender Vierkampf  zwischen den drei  späteren Podestläuferinnen und Tsige Worku aus Ethiopien statt. Letztere musste allerdings für das hohe Anfangstempo  auf der zweiten Streckenhälfte büssen und wurde am Schluss Elfte. Als sehr gelungen darf man das Marathondeput von Simone Niggli-Luder bezeichnen. Die zwölffache OL-Weltmeisterin belegte bei ihrem ersten Start gleich den dritten Platz, knapp hinter der Dominatorin der Langdistanzbergläufe in diesem Jahr, der Engländerin Lizzy Hawker. Souverän zeigte sich an der Spitze Simona Staicu, (Bestzeit 2.29.59) die sich erst kurzfristig zu einem Start am Jungfrau-Marathon entschlossen hatte und dem Rennen von Beginn weg ihren Stempel aufdrückte. Stärkste Berner Oberländerinnen waren Gabriela Spring (Matten) auf dem zwölften und Karin Jaun (Därligen) auf dem dreizehnten Platz.

 

 
Eiger-Moräne
© swiss image Photo Remy Steinegger

Im ersten Streckenabschnitt fanden die LäuferInnen angenehme Lauftemperaturen vor, in den oberen Streckeabschnitten wurde es dann schon fast zu warm. Im Ziel dann – wie schon gesagt – traumhaftes Spätsommerwetter. Dieses verleitete offensichtlich viele LäuferInnen dazu, das Rennen sehr schnell anzugehen. Was dann einige in der zweiten Streckenhälfte büssen mussten. Wer oben im Ziel angekommen ist,  strahlte allerdings mit der Sonne um die Wette.

 

In Interlaken sind  um 09.00 Uhr 3.184 Männer gestartet, von denen  2994 den Weg ins Ziel fanden. Bei den Frauen wurden total 734 Starterinnen registriert, von denen 658 den Jungfrau-Marathon erfolgreich beendet haben. Total sind somit 3.918 Startende und 3.652 FinisherInnen zu verzeichnen.

 

Über 20.000 Personen (LäuferInnen und ZuschauerInnen) befanden sich auf der Kleinen Scheidegg. Die Veranstaltung verlief reibungslos.

 

Das OK des Jungfrau-Marathons gratuliert allen FinisherInnen und hofft sie auch im nächsten Jahr am 7./8. September 2007 am Start in Interlaken begrüssen zu dürfen. In den 15. Jungfrau-Marathon wird gleichzeitig auch die vierte Langdistanz Berglauf-Weltmeisterschaft integriert sein, d.h. die LäuferInnen starten gleichzeitig mit der Weltelite.

 

Rangliste Jungfrau-Marathon:

 

Herren

1.            Eticha Tesfaye, ETH/Genève, 2:59.34,3

2.            Kaledine Serguej, RUS, 3:02,31.6

3.            Burns Billy, GB, 3:04.11,3

4.            Jöhl Karl, CH/Amden, 3:11.46,3

5.            Ploner Martin AUT/Habkern, 3:16.32,2

6.            Pollak Steffen, D, 3:18.54,0

7.            Biehl Marcus, ETH, 3:19.00,9

8.            Blâha Jan, CZ, 3:19.58,9

9.            Trincheri Lorenzo, IT, 3:20.46,7

10.         Giordanengo Graziano, IT, 3:23.34,9

 

Frauen

1.            Staicu Simona; HU, 3:24.25,8

2.            Hawker Elisabeth, GB, 3:34.03,6

3.            Niggli-Luder Simone, CH/Münsingen, 3:34.59,2

4.            Netchajeva Svetlana, RUS, 3:39.12,8

5.            Landolt Claudia, CH/Jonschwil, 3:39.28,3

6.            Zeller Corinne, CH/Weissenburg, 3:41.57,9

7.            Meier Bernadette, CH/Dreien, 3:42.59,0

8.            Müller Britta, D, 3:44.58,2

9.            Rita Born, CH/Cumpadials, 3:47.44,6

10.         Reiber Carolina, CH/Zürich, 3:55. 23,6

 

 

Informationen: Jungfrau-Marathon
Veranstalter-WebsiteE-MailErgebnislisteHotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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