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„Wir dürfen diese Erfolgsgeschichte nicht gefährden“

27.02.09
Quelle: Pressemitteilung

Anne Brasseur, Sportschöffin der Stadt Luxemburg, über den ING europe-marathon luxembourg am 23. Mai 2009

Madame Brasseur, was erwarten Sie ganz persönlich vom 4. ING europe-marathon luxembourg am 23. Mai 2009?

Meine Erwartungen aus dem vergangenen Jahr können eigentlich kaum noch übertroffen werden. Die Stadt Luxemburg hat ganz grundsätzlich vier Ziele. Zunächst sollen noch mehr Menschen Freude an der Bewegung finden, ganz im Sinne unseres Mottos: Die Stadt bewegt sich! Etwa im Rahmen der verschiedenen Vorbereitungskurse, die wir anbieten. Sport für Jedermann ist unser Leitmotiv. Die Menschen sollen sehen, dass Sportreiben das Wohlbefinden fördert. Und der Marathon muss wieder ein großes Fest werden, für die Läufer und die Zuschauer, mit vielen Musikgruppen jedweder Couleur. Und nicht zuletzt bringen viele Teilnehmer auch Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen mit, die in unserer Stadt übernachten und Kunden im Einzelhandel sind. In den vergangenen Jahren sind diese Ziele erreicht worden, und ich wünsche mir, dass wir auf diesem Weg weiter erfolgreich sind.

 
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In Deutschland wird bei großen Sportveranstaltungen viel von Standortmarketing gesprochen. Ist dies auch in Luxemburg ein großes Thema?

Natürlich. Die Stadt strahlt durch den Marathon eine ungeheure Dynamik aus, und genau das wollen wir erreichen. Und es soll ein Fest für die Stadt und die Region werden. Dies alles trägt zum Bekanntheitsgrad von Luxemburg bei, unabhängig von den erwähnten positiven ökonomischen Effekten. Luxemburg ist ein Erlebnis und eine Reise wert! Auch diese Botschaften wollen wir vermitteln.

Wie sieht es mit ihren eigenen sportlichen Aktivitäten aus?

Ich bin Freizeitsportlerin, weil ich davon überzeugt bin, dass man sich fit halten muss. Mir bringt die körperliche Aktivität sehr viel für die berufliche Arbeit. Ich versuche ein bisschen zu joggen und nehme regelmäßig an den Kursen teil, die von der Stadt Luxemburg organisiert werden. Doch ich gehöre zu einer Altersgruppe, der es schwer fällt, nach einer Pause wieder Anschluss zu finden. Deshalb versuche ich, den Sport so kontinuierlich wie möglich zu betreiben. Dazu gehört auch Skifahren, was sich in Luxemburg allerdings etwas umständlich gestaltet. Am Marathon selbst nehme ich nicht teil, weil ich glaube, dass ich damit anderen und mir etwas vormachen würde. Aber ich kann nur alle Jüngeren auffordern, bei unserem großen „Night Run“ dabei zu sein. Dazu gehört natürlich bei jedem Einzelnen eine gewisse Selbstorganisation im Vorfeld.

Konkretisieren Sie doch bitte das Engagement der Stadt Luxemburg.

Die direkte finanzielle Unterstützung für den städtischen Leichtathletikverein CS Luxembourg (CSL) als Veranstalter beträgt 100.000 Euro. Die logistischen Leistungen, die von der Stadt erbracht werden, haben einen Gegenwert von 325.000 Euro. Dazu gehören die etwa 6.700 Arbeitsstunden der städtischen Mitarbeiter für den ING europe-marathon luxembourg, die Bereitstellung von 1.800 Absperrgittern und 180 Mülltonnen sowie die abschließenden Straßenreinigungsmaßnahmen. Zum städtischen Engagement gehört auch, dass im Rahmen unseres Programms „Sport pour tous“ ein spezielles Programm „Vorbereitung zum Langstreckenlauf“ angeboten wird. Das Training findet seit Oktober 2008 jeweils samstags von 9 bis 12 Uhr im „Stade Josy Barthel“ statt. Mit dabei sind auch 22 Mitarbeiter der Stadt Luxemburg. Gemeinsam mit dem CS Luxembourg organisiert die Stadt zudem jeden Freitag ab 18 Uhr im selben Stadion ein Lauftraining für Anfänger.

Sind alle Probleme rund um die Veranstaltung mittlerweile ausgeräumt?

Ich denke ja. Über die Schwierigkeiten wurde ja zuletzt ausführlich berichtet. Nun muss ich allen Beteiligten danken, dass wir eine Lösung gefunden haben, auch wenn Details noch zu klären sind. Wir dürfen nicht vergessen, dass der Marathon in den vergangenen Jahren ein großartiger Erfolg gewesen ist. Diese Erfolgsgeschichte dürfen wir nicht gefährden und in Frage stellen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere dem Renndirektor Erich François von der Agentur step by step, er hat von Beginn an gute Arbeit geleistet und den Marathon aufgebaut. Mein Dank gilt in gleichem Maße dem Titelsponsor ING, namentlich Herrn Rik Vandenberghe, und dem Geschäftsführer des Sportzentrums Coque, Herrn Gilbert Neumann. Und natürlich allen Verantwortlichen in der Politik, den Sportverbänden und Sportvereinen. Ich betone es noch einmal ausdrücklich: Nur in Kooperation können wir den Luxemburger Marathon erhalten und weiter entwickeln. Ich bin aber ganz sicher, dass wir alle gemeinsam am 23. Mai ein unglaubliches Läuferfest erleben werden.

Ist Luxemburg bereits eine Marathon-Stadt?

Der Marathon wird bei der vierten Edition sicher schon zur Tradition. Man kann Luxemburg aber deshalb noch nicht als Marathon-Stadt qualifizieren. Und dies auch deshalb, weil es eigentlich eine Stadt der kurzen Wege ist. Allerdings haben sowohl die politischen Verantwortlichen als auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung die nötige Ausdauer, die eine unbedingte Voraussetzung für den Marathon ist.

 

Informationen: ING NIGHT MARATHON LUXEMBURG
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