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Neuer Streckenrekord beim 3. ING europe-marathon luxembourg

04.05.08
Quelle: Pressemitteilung

Mohamed Msandeki Ikoki aus Tansania läuft 2:15:29 / Rose Jepkemboi Chesire (Kenia) gewinnt die Tageswertung der Frauen in persönlicher Bestzeit (2:43:21)

Mit zwei Überraschungssiegen ist am der 3. ING europe-marathon luxembourg zu Ende gegangen. Bei dem „Night Run“ im Großherzogtum gewann Mohamed Msandeki Ikoki aus Tansania den Lauf über die klassischen 42,195 Kilometer in 2:15:29 Stunden und verbesserte damit den Streckerkord aus dem Vorjahr von Alex Malinga (Uganda/2:17:17) um knapp zwei Minuten. Bei schwierigen äußeren Bedingungen – die mehr als 8.000 Teilnehmer gingen bei sommerlichen Temperaturen an den Start und hatten zeitweise starken Gegenwind – ließ der erst 22 Jahre alte Topläufer der Konkurrenz keine Chance. 

Als Zweiter erreichte der 40-jährige Routinier Abdelhakim Bagy (Frankreich) in 2:26:34 Minuten das Ziel im Luxemburger Sportzentrum d’Coque. Rang drei ging an Abdelhadi El Hachimi aus Marokko in 2:27:23 Stunden. Pech hatten die beiden vorherigen Gewinner des ING europe-marathon luxembourg. Der frühzeitig verpflichtete Vorjahressieger Malinga musste gänzlich passen, weil er in seinem Heimatland kein Visum erhalten hatte; Premierensieger Kamel Kohil (Algerien) musste bei seiner dritten Teilnahme zum zweiten Mal vorzeitig aussteigen. Wie im Vorjahr behinderte Kohil eine Wadenverletzung, seinerzeit ging er bei Kilometer 33 aus dem Rennen, bei der dritten Marathonveranstaltung in Luxemburg war es bereits bei Kilometer 11 soweit. „Das ist wirklich bitter für mich“, sagte Kohil. „Ich wollte auf Sieg laufen und war sehr gut in Form.“ Als Tempomacher hatte bis Kilometer 25 der Kenianer John Kanda einen hervorragenden Job gemacht, anschließend setzte sich Ikoki mit beeindruckender Leichtigkeit und einigen schnellen Zwischenkilometern in jeweils 3:05 Minuten ab.

Auch die Favoritin in der Frauenwertung, Lydia Vasilevskaya aus Russland, kam nichts ins Ziel. Die 35-jährige frühere Gewinnerin des Ruhr-Marathons (2004) passierte die Halbmarathonmarke in 1:19:54 Stunden, doch im zweiten Streckenabschnitt zwangen sie starke Beinschmerzen zur Aufgabe. So war der Weg frei für die 24-jährige Rose Jepkemboi Chesire, die bei ihrem dritten Marathonstart den zweiten Sieg feierte. Und ihre persönliche Bestzeit von 2:44:14 auf 2:43:21 Stunden drückte. „Luxemburg ist eine wundervolle Stadt und ich habe mich auf der Strecke sehr wohl gefühlt“, sagte die junge Kenianerin nach dem Rennen. Ihre ärgste Verfolgerin war Tadesse Desta Girma (Äthiopien), die nach 2:44:13 Stunden den Wettkampf abschloss. Den Streckenrekord behielt die Vorjahressiegerin Ruth Kutol (2:41:26). Wie im Vorjahr säumten wieder mehr als 100.000 Zuschauer die Straßen durch die luxemburgische Hauptstadt, zudem waren die Ränge in der professionell ausgeleuchteten und beschallten Arena der Coque gut gefüllt.

Auf großen Zuspruch stieß auch das zweitägige Sambafestival mit mehr als 50 Bands in der ganzen Stadt. „Wir werden unseren erfolgreichen Weg konsequent weiter gehen“, sagte Renndirektor Erich Francois. Zur Kontinuität trägt maßgeblich der Titelsponsor ING bei, das Finanzinstitut hat seinen Vertrag unlängst bis zum Jahr 2012 verlängert. Der Luxemburger „Lauf in die Nacht“ hat sich innerhalb kürzester Zeit im europäischen Kalender etabliert, ausgebucht war die Veranstaltung mit den Wertungen Marathon, Halbmarathon und Team Run bereits knapp vier Wochen vor dem Startschuss.

15.000 Euro ergab der Spendenlauf der beiden Extremläufer Claudia Weber und Thomas Wenning zugunsten von Télévie. Die Solidaritätsbewegung zugunsten leukämiekranker Menschen hatte gemeinsam mit ING die Charity-Aktion auf den Weg gebracht. Weber/Wenning liefen beim sogenannten „Cross Luxemburg“ in vier Tagen insgesamt 250 Kilometer – und absolvierten anschließend noch den Marathon. Erschöpft, aber glücklich reisten die beiden zurück nach Deutschland ins Ruhrgebiet. Den zum zweiten Mal ausgetragenen „Cup Michel Theato“, der in Gedenken an den Marathon-Olympiasieger von 1900, dessen Wiege in Luxemburg stand, im vergangenen Jahr initiiert worden war, sicherten José Azevedo (2:40:12/7.) und Pascale Schmoetten (3:05:22/5.). Mit dem „Cup Michel Theato“ werden in Luxemburg lizenzierte Läuferinnen und Läufer unterstützt und deren Leistungen gewürdigt.

 

Ein ausführlicher Laufbericht ist in Vorbereitung

 

Informationen: ING NIGHT MARATHON LUXEMBURG
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