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Teilnehmer gemeinsam im Ziel

19.04.10
Quelle: PM/Dr. Hans-Georg Kremer

Zwanzig Männer und sieben Frauen starteten am Samstag zum 3. Gesamtdeutschen Rennsteiglauf in Blankenstein an der Saale. Hier beginnt bzw. endet der alte Traditionsweg, der über fast 170km quer durch den Thüringer Wald bis nach Hörschel bei Eisenach führt.

Hier beginnen aber auch jene fast 50km, die seit dem Mauerbau 1961 durch Stacheldraht und Todesstreifen einen Teil der deutschen Geschichte hautnah zeigten. Nach der politischen Wende in der DDR nahmen die Rennsteigläufer Mitte Mai 1990 dieses Rennsteigstück in Augenschein. Mit einem Gruppenlauf erkundeten sie Rennsteiggeschichte und prüften, ob man diese 5okm in die Organisation von Europas größten Crosslauf einbeziehen könne.Dieser Gruppenlauf wurde von den Läufern der BSG Wismut Gera und den Uni-Läufern aus Jena, mit Unterstützung des Rennsteiglaufs organisiert.Aus dieser Idee entstand beim Rennsteiglauf die 50km-Wander- und Nordic-Walking-Strecke.

Zehn Jahre später, 2000 führte der USV Jena den Gesamtdeutschen-Rennsteiglauf zum zweiten Mal durch, damals mit fast 50 Aktiven und 2010 startete die dritte Auflage erfolgreich. Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland und der Schweiz. Die weiteste Anreise hatten Heinz-Olaf Müller aus Zürich und Karl-Heinz Jost aus Kiel. Prominentester Teilnehmer war der Präsident des Rennsteiglaufs Jürgen Lange  mit seiner Frau Sabine. Dr. Peter Ullrich aus Gera und Matthias Greifenhagen aus Schlettau haben zum dritten Mal erfolgreich am Gesamtdeutschen Rennsteiglauf teilgenommen, genauso wie Dr. Hans-Georg Kremer aus Jena, der die Laufgruppe sachkundig über den östlichen Rennsteig führte.

Der Organisationsleiter Maik Masuhr vom USV Jena konnte bei der Abschlussveranstaltung, die stilecht im Rennsteiglaufhotel im Zielort des Rennsteiglaufs Schmiedefeld stattfand, allen 27 Startern eine Urkunde und eine Medaille überreichen, da alle nach genau neun Stunden Gesamtzeit vor der GutsMuths-Halle in Neuhaus ankamen. Der Lauf sollte auch ein Stück Werbung für den Rennsteiglauf sein. Ansonsten waren am Start in Blankenstein, in Rodacherbrunn, in Brennersgrün und an der Kalten Küche bei Spechtsbrunn Rennsteiglauforganisatoren helfend zur Stelle. Am Start waren sogar die Rennsteigetappenläufer unter Leitung von Ulli Röder erschienen, die am Vorabend ihren Etappenlauf, der von Hörschel nach Blankenstein führte, erfolgreich beendet hatten.

Das Präsidiumsmitglied des Rennsteiglaufvereins Falk Wick aus Tettau ließ es sich nicht nehmen, gleich an mehreren Verpflegungspunkten Maik Masuhr und Gunda Kremer bei der Ausgabe von Getränken und Verpflegung zu helfen. Die Rennsteiglauf GmbH unterstützte den Lauf durch die Bereitstellung eines Kleinbusses. Abzüglich der Pausenzeit von 93 Minuten betrug die reine Laufzeit der Gruppe für die exakt vermessenen 51km 7:27 Stunden.

 

Informationen: GutsMuths-Rennsteiglauf
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