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Begeisterung trotz oder wegen Wolken und Kälte

28.06.09
Quelle: PM/Jörg Greb

Mit Jonathan Wyatt (Nzl) und Rita Born (Frenkendorf) schrieben der weltbeste Bergläufger und eine ehemalige Siegerin die Geschichten des 7. Graubünden-Marathon. Starken Einfluss übte auch die Wettergeschichte aus.

Rund zehn Minuten vor dem Start zum 7. Graubünden-Marathon hörte es in Chur auf zu regnen. In der Folge blieb es trocken und kühl: ideal zum Laufen. Und dies floss in die Statements der Läuferinnen und Läufer ein. Bereits zum fünften Mal gewann Jonathan Wyatt diesen «härtesten Marathon» über die 42,2 km mit den 2'682 Höhenmetern von Chur aufs 2'865 m hohe Parpaner Rothorn. Von «einem perfekten Rennen» sprach der 37-Jährige. Früh setzte er sich ab. Kontinuierlich  baute er seinen Vorsprung auf die Verfolger aus. «Ich hatte weniger Probleme als auch schon zu durchstehen», sagte er. So gewann er auch dem Nebel, der
den Aktiven die Weit- und Aussicht raubte, Positives ab: «Mit schlechter Sicht ist es einfacher zu laufen, weil du deine Verfolger nicht sehen kannst.»

Über 20 Minuten betrug im Ziel der Vorsprung auf den zweitklassierten Michael Barz, den Sieger von 2007. Platz 3 belegte der Berner Oberländer Urs Jenzer (Frutigen), der sich zum ersten Mal am Graubünden-Marathon versuchte und diesen Entscheid überhaupt nicht bereute: «Das war von A bis Z ein wunderschöner Lauf, und ich habe nicht den zweiten Platz verloren, sondern den dritten gewonnen. Auf Position vier lief der Spitzenlangläufer Gion Andrea Bundi
(Davos), der Ende Winter seinen Rücktritt vom Langlauf gegeben hatte und nun als Nachwuchstrainer im Stützpunkt Davos arbeitet.

Borns Rückkehr

Voller Spannung war das Rennen der Frauen. Bis Kilometer 40 führte Carolina Reiber, die Siegerin von 2005 und Streckenrekordhalterin. Dann wurde sie von Rita Born und wenig später auch von Deborah Balz überholt. «Ich war mir zu sicher und konnte sodann nicht mehr reagieren», sagte die 35-Jährige aus Kehrsatz. Zum Einlauf als Siegerin kam Rita Born. Die 34-Jährige staunte selber. Wegen Verletzungen (Fuss) bestritt sie in den letzten zweieinhalb Jahren keine Rennen. Als «Standortbestimmung» hatte sie den Graubünden-Marathon kurzfristig ins Auge gefasst und sich am Startort nachgemeldet. Der Entscheid machte sich bezahlt. Und nicht nur der Triumph freute sie, sondern auch die Leistung. Angepeilt hatte sie eine Zeit unter fünf Stunden, eingelaufen war sie nach 4:21:57-Stunden.

4:34-Minuten nach Born lief Deborah Balz (30) ein. Um ein weiteres erstaunliches Resultat handelt es sich: Erst zwei Wochen zuvor hatte sie den 100-km-Lauf von Biel gewonnen. «Ich ging das Rennen vorsichtig an und bekundete keine Probleme», sagte sie. Carolina Reiber erreichte das Ziel 93 nach Balz als Dritte.

Prominenz am Rothorn Run

Auch bei den Rennen über die Teildistanzen setzten sich bekannte Ausdauersportler in Szene. Den neuen Halbmarathon von Churwalden nach Lenzerheide gewann Spitzenlangläufer Thomas Diezig (Davos) bei den Männern  und Spitzenlangläuferin Murielle Hüberli (Scuol) bei den Frauen. Beim Rothorn Run (11,5 km/1'414 Höhenmeter) setzte sich bei den Männern erstmals André Marti (Samedan) durch, bei den Frauen war’s Nina Brenn (Zürich). Die Siegerin des Siebentage-Gigathlons von 2007 betrachtete das Rennen als Vorbereitung auf den Gigathlon 2009 vom nächsten Wochenende in der Region St. Gallen, bei dem sie zu den meistgenannten Favoritinnen zählt. Das Rennen über 20 Miles von Chur nach Lenzerheide gewann Guy Nunige (Davos). Damit konnte er die Aufgabe seiner Frau Jasmin Nunige, der zweifachen Graubünden Marathon-Siegerin, zumindest teilweise kompensieren. Die 20 Miles bei den Frauen gewann Regula Meier (Niederurnen).

 

Informationen: Graubünden Marathon
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