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Stimmungsvolle Premiere

10.06.07
Quelle: Pressemitteilung

Begeistert zeigten sich die Starterinnen und Starter beim ersten E.ON Mitte Kassel

 

Die halbe Stadt und mehrere zehntausend Zuschauer schon am frühen Morgen auf den Beinen, um die Athleten auf dem anspruchsvollen Kurs anzufeuern. Überall Partys und Stimmung – mit so viel Zuspruch hatten die Veranstalter in den kühnsten Träumen nicht gerechnet. Diese hatten in den letzten Tagen noch einen großen Ansturm auf die Messehallen zu bewältigen, überstanden diesen aber mit dem großen Einsatz der vielen Helfer. „Wir waren ein kleines Team, hier hat jeder angepackt, wo’s notwendig war“, sagte Organisator Winfried Aufenanger stolz.

 

 
Premierenstart in Kassel
© marathon4you.de 4 Bilder

Die Arbeit von knapp einem Jahr hat sich gelohnt: Zuschauer, Läufer und Sponsoren stellten dem E.ON Mitte Kassel Marathon ein erstklassiges Zeugnis aus. Langfristig möchten Aufenanger und Co. sich unter den deutschen Marathon-Läufen etablieren.


Der erste Sieger des E.ON Mitte Kassel Marathon heißt Francis Kiprop, der 2005 den Münster-Marathon gewonnen hatte und in Köln im Vorjahr Dritte war. Nach 2:16:48 Stunden kam Kiprop ins Ziel an den Messehallen, wo er auf dem eigens verlegten roten Teppich einlief, gefeiert von den Fans.

 

 
Francis Kiprop kurz vor dem Ziel
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Nach der ersten Runde hatte noch Samson Loywapet in einer Durchgangszeit von 1:06 geführt, ein bei diesen Temperaturen schnelles Tempo. Auf dem Abstieg zur Orangerie setzte sich Kiprop dann bei Kilometer 38 unwiderstehlich ab. Im Ziel hatte er eine gute halbe Minute Vorsprung vor Ernest Kipyego, dem Sieger des Köln-Marathons von 2002. Kipyego wurde Zweiter nach 2:17:28 vor Vincent Kipchirchir (2:17:50). Schnellster Deutscher und bester Hesse war Lokalmatador Jürgen Austin-Kerl (PSV Grün-Weiß Kassel, 2:35:48) auf Platz zehn. Hessenmeister wurde allerdings Hakim Ouahioune (SF Blau-Gelb Marburg, 2:36:06), da Austin-Kerl bei der Anmeldung kein Kreuz für die Hessenmeisterschaft gemacht hatte.

 

 
Beatrice Omwanza aus Kenia gewinnt den ersten Marathon in Kassel
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Erste Siegerin des E.ON Mitte Kassel Marathons ist Beatrice Omwanza. Die Kenianerin gewann in 2:42:21 vor Valentina Delion (Moldawien, 2:50,02) und Hessenmeisterin Christiane Wilken (Hattersheim, 3:07:36), die sich auf Platz drei als Dritte etablierte.


Eine interessante Kombination gab es bei der Bürger-Polizei-Staffel, wo sich der ehemalige Deutsche 10.000 m-Meister Thorsten Naumann gemeinsam mit Top-Schwimmerin Annika Mehlhorn und den beiden Polizisten Harald Halpape und Peter Schmidt ganz spontan ins Rennen begab.


Richtig die Post ging bei den 320 Inlinern ab. Gleich bei der Premiere war Kassel in der German Blade Challenge dabei. Die Top-Serie der Skater begeisterte die Fans – vor allem, weil der Italiener Elio Cuncu (SCC Xspeed Team Berlin) in der für die Kasseler Strecke schon sensationellen Zeit von 33:38,75 gewann. Knapp vor seinem Bruder Giacomo (33:38:81, ebenfalls Berlin) und Nico Wilduweit (33:38:93, Blau-Weiss Gera).

 

Mit Jana Gegner (Gegner) setzte sich bei den Frauen die Führende in der GBC-Wertung durch und setzte mit 38:56,93 ebenfalls ein Duftmarke. Zweite wurde Sandra Wieduweit (38:56,99, Gera) und Katja Ulbrich (Bayreuth, 38:58,44).


Insgesamt kamen beim E.ON Mitte Kassel Marathon 1152 Marathonläufer ins Ziel und 2295 Halbmarathonis. Bei insgesamt 5071 Finishern eine starke Quote, die Mut macht für die garantiert nächste Aufage 2008.

 

Ausführliche Laufberichte sind in Vorbereitung


Stimmen zum 1. E.ON Mitte Kassel Marathon

 

 
Francis Kiprop
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Francis Kiprop (Sieger Marathon Herren):

Es war heute sehr hart, denn die Hitze war extrem. Ich habe relativ defensiv angefangen und konnte dann am Ende noch dagegenhalten und bei Kilometer 38 die Spitze übernehmen. Ich bin sehr froh, hier gewonnen zu haben.

 

 
Beatrice Omwanza
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Beatrice Omwanza (Siegerin Marathon Frauen):

Die Luftfeuchtigkeit hat uns Aktiven heute sehr zu schaffen gemacht, darunter hat dann auch die Endzeit gelitten. Trotzdem bin ich sehr stolz auf meinen heutigen Sieg und das mit acht Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten.

 

Christiane Wilken (Siegerin Hessische Marathon Meisterschaften):

Ich habe wirklich gut angefangen, als die Temperaturen noch einigermaßen erträglich waren. Mit meinen 49 Jahren habe ich aber gegen Ende doch schwer zu kämpfen gehabt. Muskuläre Probleme haben eine bessere Zeit verhindert. Trotzdem bin ich sehr zufrieden.

 

 
Winfried Aufenanger
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Winfried Aufenanger (Veranstalter):

Ich danke allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren tollen Einsatz in den letzten Tagen und Wochen. Ohne die 600 Unterstützer hätten wir eine so große Veranstaltung nicht stemmen können. Ich bin sehr zufrieden mit der Premiere des E.ON Mitte Kassel Marathons. Mit der Starterzahl von 6128 sind wir mehr als zufrieden. Ein Dank gilt natürlich auch den Sponsoren, ohne die ein solcher Event nicht möglich wäre. In erster Linie ist hier die E.ON Mitte AG zu nennen, die sich wirklich mit großem Engagement in allen Bereichen beteiligt hat. Auch die Messe AG hat entscheidend zum Gelingen der Premiere beigetragen. Für das kommende Jahr planen wir eine weitere Auflage und bemühen uns um eine bessere Fernsehpräsenz, was aber ganz entscheidend vom Termin der Austragung abhängt.

 

 
Wolf Hatje
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Wolf Hatje (Vorstand Titelsponsor E.ON Mitte):

Was hier in den letzten Tagen in Kassel los war, hat uns sehr überrascht und natürlich sehr gefreut. Man hat gemerkt, dass der Funke von den Organisatoren auf die Kasseler Bevölkerung übergesprungen ist. Was ich bisher von der Veranstaltung gesehen habe, ist wirklich toll, sowohl für die Stadt, unser Unternehmen und natürlich auch für die Sportler.

 

Bertram Hillgen (Oberbürgermeister Kassel):

Die Kassler haben die Veranstaltung sehr gut angenommen und sich auf den heutigen Tag gefreut. Ich selbst habe auch dafür trainiert und konnte immerhin in der Staffel einen kleinen Teil dazu beitragen.

 

Karsten Schölermann  (German Blade Challenge):

Die Halbmarathonstrecke hier in Kassel ist durch das wellige und kurvige sehr anspruchsvoll. Sie war aber erstklassig abgesichert, so dass alle Läufer verletzungsfrei ins Ziel gekommen sind. Hier gilt ein großes Lob an alle Streckenposten.

 

Jana Gegner (Siegerin Inline Halbmarathon Frauen):

Auch wenn ich heute keine Teamunterstützung hatte, konnte ich mich mit etwa acht Frauen 500 Meter vor dem Ziel absetzen und hatte auch auf der Zielgerade noch genügend Kraft für den erfolgreichen Spurt.

 

Kurt U. Heldmann (Organisator Inline Rennen):

Ein großes Dankeschön geht an die Marathonveranstalter. Wir haben uns als Inliner sehr gut in das Event integriert gefühlt und nicht als Anhängsel. Ein paar Straßenpassagen waren allerdings etwas schwierig und könnten für das kommende Jahr noch etwas verbessert werden.

 

Elio Cuncu (Italien, Sieger Inline Herren):

Ich bin sehr glücklich und zufrieden, dass mein Bruder und ich hier einen Doppelsieg feiern konnten. Eigentlich wollte ich den Sprint für meinen Bruder anfahren, aber wir hatten die falsche Ziellinie im Auge. Dadurch habe ich dann gewonnen, was mich natürlich sehr freut. Für diesen Doppelsieg haben wir im Team sehr gut gearbeitet. Immerhin waren 20 Fahrer innerhalb von fünf Sekunden im Ziel.

  

Herbert Steinke (Einsatzleiter Polizei):

124 Kollegen waren heute im Einsatz bei denen ich mich auf diesem Wege ganz herzlich für die tolle Teamarbeit bedanken möchte. Es gab für uns keine besonderen Überraschungen, wir waren gut vorbereitet. Die Masse an Zuschauern an einzelnen interessanten Punkten auf der Strecke musste in die richtigen Bahnen gelenkt werden aber es stellte kein großes Problem dar.

 

Dr. Knappe (DRK-Einsatzleiter): 

Der Start fand bei einer Temperatur von 16,5 Grad statt, um 13 Uhr waren es dann immerhin schon über 30 Grad, das stellte für uns das größte Problem dar. Mit 140 Mitarbeitern des DRK und 10 Notärzten waren wir im Einsatz. Die Hitze hat dazu geführt, dass wir bisher 300 Hilfeleistungen und 40 Rettungsdiensteinsätze durchführen mussten. Glücklicherweise waren keine ernsthaften Ausfälle zu beklagen.

 

Dr. Peter Kentsch (Marathonarzt):

Die Hitze brachte natürlich eine Menge der Aktiven an die Leistungsgrenze, doch mit Hilfe der guten Arbeit des DRK konnten wir alle Schwierigkeiten gut meistern.

 

Informationen: EON Kassel Marathon
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