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Der Titelverteidiger kommt zurück an den Rhein

21.04.16
Quelle: Pressemitteilung

Marius Ionescu geht mit großen Ambitionen beim 14. Marathon Düsseldorf an den Start

Marius Ionescu, Sieger des Marathons Düsseldorf 2015, kann völlig entspannt sein. Seit seinem Siegeslauf mit 2:13:19 Stunden hat der Rumäne die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in der Tasche. „Das war keine große Herausforderung für Marius. Die Norm, die er knacken musste, liegt bei 2:19 Stunden, als genau auf dem Niveau, dass der Internationale Leichtathletik Verband IAAF vorgibt“, erläutert Marathon Düsseldorf-Renndirektor Jan H. Winschermann. Ionescu wird nach 2012 in London in Rio zum zweiten Mal an Olympischen Spielen teilnehmen.

Also setzt sich Ionescu für seinen Start beim 14. Marathon Düsseldorf (24. April 2016) eigene Ziele. Der 31-Jährige will in Düsseldorf neuen rumänischen Landesrekord laufen. Dafür muss er am Sonntag schneller sein als 2:12:30 Stunden. „Marius hat sehr gut trainiert, war unter anderem im Trainingslager in Portugal und hat den Rekord in den Beinen“, so Winschermann. Das beweist auch Ionescus Sieg beim 20-Kilometer-Rennen im niederländischen Alphen. Mitte März lief er dort mit 61,10 Minuten neue persönliche Bestleistung.

Und auch Düsseldorf hält als Rekordpflaster für den Rumänen gute Bedingungen bereit, hat er doch seine bisherige persönliche Marathon-Bestleistung beim  Marathon Düsseldorf 2015 aufgestellt. Damit steht Ionescu aktuell auf Rang drei der ewigen rumänischen Marathon-Bestenliste. Ionescu jagt am Sonntag den nationalen uralt-Rekord von Catalin Andreica. Andreica lief 1978 in Prag 2:12:30 Stunden.

Bei seinem Rekordversuch wird Ionescu voraussichtlich mit dem Weißrusse Stsiapan Rahautsou (Bestleistung 2:12:04 std.), dem Kenianer Patrick Kimeli (2:13:16 std.), Dem Algerier El Hadi Laamuch (2:16:12 std.), dem Türken Bekir Karayel 2:13:21 std.), dem Spanier Ivan Galan Bardera (2:13:58) und dem Mexikaner Oscar Mateo Ceron (2:14:24 std.) für lange Zeit eine gemeinsame Läufergruppe bilden. Ob Sie um den Sieg mitlaufen können, bezweifeln aber nicht nur Experten. Den werden wohl die Kenianer Philipp Kimutai Sanga (2:06:07 std.), Kigen Cosmas (2:09;43 std.) und Matthew Kosgei Bowen (2:10:57 std.) unter sich ausmachen.

Dennoch bietet der 14. Marathon Düsseldorf einigen ausländischen Läufern die Gelegenheit, sich noch für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro zu qualifizieren.

 

Informationen: Düsseldorf Marathon
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