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2.541 Läufer wagten sich auf den Höllenparcours

09.03.15
Quelle: Pressemitteilung

2.541 mutige Männer und Frauen kämpften sich am vergangenen Samstag, 7. März 2015, beim Extrem-Run BraveheartBattle durch Schlamm, eisiges Wasser und knochenharte Hindernisse.

Die sechste Ausgabe des Cross-Hindernis-Laufs über 28 Kilometer und über 50 natürlichen und künstlich errichteten Hindernissen war die bisher anspruchsvollste: Insgesamt kamen 1.696 Bravehearts und Braveheartys innerhalb der Maximalzeit, die von fünf Stunden auf fünf Stunden dreißig verlängert wurde, ins Ziel, das sind 66 Prozent der Starter. Schnellster Läufer war Hagen Brosius aus Ingolstadt mit einer Nettozeit von 2:42:57. Schnellste Frau wurde Susanne Kraus aus Wendlingen, sie überquerte die Ziellinie nach 3:00:57. Schnellstes Team war Getting Tough CT mit einer Zeit von 3:09:41.

Den Sonderpreis „Team Spirit Cup“ erhielt das Team Poppenlauer Power, das die anderen „Bravehearts“ über die gesamte Strecke hinweg mit ansteckend guter Laune und großem Teamgeist motivierte. Als „Grand Braveheart“ (ältester Finisher) geehrt wurde Ulrich Lau, Jahrgang 1947, der bereits im März 2013 diesen Preis erkämpfte. Er war nach 4:12:42 im Ziel. Älteste Frau unter den Finishern und damit „Grand Bravehearty“ ist Ingeborg Joa, Jahrgang 1960, mit einer Zeit von 4:55:11. 

 
© marathon4you.de

Es war der voraussichtlich letzte BraveheartBattle in Münnerstadt – und der härteste seit der Premiere des Extrem-Hindernis-Lauf im März 2010. Knapp 2.550 Starter kämpften sich am vergangenen Wochenende durch die „Schlammhölle von Münnerstadt“, und viele kamen an ihre Grenzen. Die Veranstalter der PAS-TEAM Ltd., die üblicherweise trotz langer Strecken und harter Hindernisse Finisher-Quoten von 95 Prozent erzielen, gaben sogar 30 Minuten zur vorgegebenen Zeit von fünf Stunden dazu, dennoch schafften es 34 Prozent der Läufer nicht, innerhalb der Maximalzeit ins Ziel zu kommen.

Grund waren laut den Teilnehmern vor allem die Wasserhindernisse, die wegen des hohen Wasserstands des Flusses Lauer deutlich anstrengender als im Vorjahr waren, und die neuen Abschnitte im bergigen Teil des BravehartBattle-Parcours, die viel Kraft kosteten. Die Temperatur erreichte trotz Sonne nur sechs bis acht Grad, und eine Wassertemperatur von nur ein bis zwei Grad und stellenweise frischer Wind setzten den Bravehearts zusätzlich zu. Unterkühlung, Erschöpfung und Krämpfe waren die Gründe, wegen der die meisten Teilnehmer ausstiegen oder vom Rettungsdienst behandelt werden mussten. Das BRK hat bei ca. 130 Einsätzen geholfen, darunter aber nur wenige größere und für Laufveranstaltung typische Verletzungen, etwa Platzwunden durch Stürze oder Sprunggelenksverletzungen. Einige Sportler wurden in die nahegelegenen Kliniken gebracht, stationär aufgenommen werden musste aber keiner. 

„Bei einer Naturstrecke kann es immer Überraschungen geben. Gerade im März weiß man nicht, wie hart der Lauf wird, denn Faktoren wie Temperatur oder Wasserstand sind nicht vorhersehbar. Wer bei einem solchen Lauf mitmacht, muss sich darauf einstellen, und die Bravehearts wissen das. Trotz der diesmal hohen Ausfallquote haben wir deshalb nach wie vor sehr wenige Verletzte bei unserer Veranstaltung“, erklärt Organisator Joachim von Hippel. 

Wer den „Höllenparcours“ geschafft hat, war dafür umso stolzer und glücklicher. Bereits einen Tag nach der Veranstaltung haben sich über 800 Bravehearts für die nächste Ausgabe am 12. März 2016 angemeldet. Da der bisherige Veranstaltungsbereich des BraveheartBattle, das Sportzentrum Münnerstadt, saniert wird, wird der Lauf voraussichtlich in Bad Kissingen stattfinden. Der Stadtrat dort hat bereits sein Interesse an der Veranstaltung signalisiert und dem Antrag des Veranstalters PAS-TEAM Ltd. mit nur zwei Gegenstimmen zugestimmt. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass keine Kosten für die Stadt entstehen. Die Details der Zusammenarbeit werden in den nächsten Wochen ausgearbeitet und eine finale Entscheidung Ende April getroffen. 

 „Bad Kissingen ist ein guter neue Austragungsort für den BraveheartBattle“, so Joachim von Hippel, dessen PAS-TEAM auch seinen Sitz in der Kurstadt hat. „Wir können mehr Teilnehmer zulassen, so dass Läufer auch vier Wochen nach Öffnung der Anmeldung noch einen Startplatz bekommen. Es gibt genügend Betten in Hotels, Gasthöfen, Pensionen und Ferienwohnungen, die nötige Infrastruktur ist vorhanden und wir sehen jetzt schon, wie gut uns die Stadt durch Werbung unterstützt und wie sehr auch die Bad Kissinger Unternehmen mit Ideen dabei sind. Erste Firmen und Hotels, die beim BraveheartBattle in Bad Kissingen als Sponsoren und Partner dabei sein möchten, haben sich bereits bei uns gemeldet. Und den Läufern versprechen wir, dass der Charakter des BraveheartBattle bleibt. Harte, aber schöne Naturstrecke, einfallsreiche und gut über den Parcours verteilte Hindernisse, eine tolle Stimmung und natürlich Organisation und Sicherheit auf gewohnt hohem Niveau.“ 
 

 

Informationen: Braveheart Battle
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