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Training läuft nach Plan: Gebrselassie will Weltrekord verbessern

11.09.08
Quelle: Pressemitteilung

Haile Gebrselassie will seinen eigenen Weltrekord beim 35. Berlin-Marathon verbessern

Im Höhenklima von Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba (2.800 m) bereitet sich Marathon-Weltrekordler Haile Gebrselassie auf sein Unternehmen „Weltrekord in Berlin“ vor und es läuft nach Plan. „Ich bin davon überzeugt, dass ich meinen Rekord brechen kann, wenn die Witterungs-Bedingungen stimmen“, sagte der 35 Jahre alte Äthiopier. „Wenn irgendwo, dann in Berlin“, meinte er in Anspielung auf seine Streckenphotoswahl und vor allem auf die Zuschauer, die ihn schon 2006 und 2007 begeistert unterstützt hatten.

 
Haile Gebrselassie
© marathon4you.de

Bei beiden bisherigen Starts in Berlin gelang ihm jeweils eine Steigerung seiner persönlichen Marathon-Bestzeit. Vor zwei Jahren lief er 2:05:55 Stunden, im vergangenen Jahr unterbot er den bestehenden Weltrekord des Kenianers Paul Tergat (Berlin 2003) um 29 Sekunden. 2:04:26 ist seither die Marke, die er beim 35. Berlin-Marathon am 28. September verbessern will. Sein Training absolviert Gebrselassie morgens früh meist außerhalb der Stadt auf rund 3.000 Meter Höhe, nachmittags trainiert er in der Regel auf dem Laufband in seinem Büro-Komplex in der City, wo er ein Fitness-Studio eingerichtet hat.

Bei den Olympischen Spielen in Peking war Gebrselassie über 10.000 Meter in 27:06 Minuten Fünfter geworden, gerade einmal fünf Sekunden hinter dem Sieger, seinem Landsmann Kenenisa Bekele. Diese Weltklassezeit deutet an, dass Gebrselassie kaum etwas von seiner hervorragenden Grundschnelligkeit eingebüßt hat und in Weltrekordform ist. Das Olympia-Finale in Peking lief er übrigens nicht in Spikes, sondern in speziell angefertigten Laufschuhen, um die Wadenmuskulatur nicht übermäßig zu belasten. Auf einen Start über die Marathondistanz bei den Olympischen Spielen hatte er aus gesundheitlichen Gründen verzichtet, da er als Allergiker die klimatischen Verhältnisse in Peking fürchtete. Letztendlich war das Wetter beim Marathon der Männer allerdings durchaus passabel.

 

 


 

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