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Topfeld beim Berlin-Marathon: Starke Konkurrenz für Makau und Kipsang

04.09.13
Quelle: Pressemitteilung

Neben der Nummer 1 und der Nummer 2 der Welt, Weltrekordhalter Patrick Makau und Wilson Kipsang (beide Kenia), sind weitere Hochkaräter am 29. September in Berlin am Start:

Eliud Kipchoge (Kenia) war über 5.000 m 2003 Weltmeister und gewann 2004 Olympia-Bronze sowie 2008 Olympia-Silber. Im Frühjahr gelang ihm ein eindrucksvolles Marathon-Debüt, als er in Hamburg hochüberlegen in 2:05:30 Stunden siegte. Geoffrey Kiptanui ist erst 21 Jahre alt und gilt als eines der größten Lauftalente aus dem kenianischen Hochland. 2011 war er Crosslauf-Weltmeister der Junioren, gewann wenige Wochen später seinen ersten Halbmarathon (in Berlin) und war ein halbes Jahr später beim Berlin-Maraton Pacer von Haile Gebrselassie im Weltrekordrennen, das Patrick Makau gewann. Vor einem Jahr belegte er an gleicher Stelle den dritten Platz in 2:06:12. Der Brasilianer Marilson Dos Santos (Bestzeit 2:06:38)  gewann bereits zweimal den ING New York City Marathon (2006, 2008) und belegte letztes Jahr beim Olympiamarathon von London in einem Weltklassefeld den 5. Platz.

 

André Pollmächer und Falk Cierpinski

 

Aus deutscher Sicht erwähnenswert ist der Start von André Pollmächer (30, rhein marathon düsseldorf). Der Langstreckler aus Düsseldorf kommt von der 10.000-m-Strecke (2007 Sieger beim Europacup) und weist eine Bestzeit von 2:13:09 auf (2009). Er trifft am 29. September auf Falk Cierpinski (35, SG Spergau). Der Hallenser kam über den Duathlon zum Marathon und tritt mit einer Bestzeit von 2:13:30 an (Berlin 2008) und will sich weiter rehabilitieren, nachdem er Anfang April in Berlin seine Halbmarathon-Bestzeit  verbessern konnte. Jan Fitschen sagte seinen geplanten Start wegen Achillessehnenproblemen ab.

 

Das Frauenrennen: hochkarätig und  völlig offen

 

Bei den Frauen treffen die Favoritinnen um Florence Kiplagat (Berlin-Siegerin 2011, 2:19:42) und die Deutsche Marathon-Rekordhalterin Irina Mikitenko (LG Eintracht Frankfurt, 2:19:19) auf die Kenianerinnen Georgina Rono (2:21:39), Boston-Siegerin Sharon Cherop (2:22:39) und Helah Kiprop (Debüt), die US-Amerikanerin Desiree Davila (2:22:38), , Isabellah Andersson (Schweden, 2:23:41)  sowie die beiden Japanerinnen Remi Nakazato (2:24:28) und Eri Hayakawa (2:26:17).

Diese Konkurrenz verspricht ein spannendes Rennen um Sieg und Podestplätze. Daneben will Irina Mikitenko den Weltrekord in der Masters-Kategorie angreifen, der bei 2:25:43 steht - ein  durchaus realistisches Unterfangen für die 41-Jährige, die immer noch die beste deutsche Marathonläuferin ist.

 

Alle Berlin-Weltrekordler kommen zum Jubiläum

 

Achtmal wurde in Berlin ein Marathon-Weltrekord aufgestellt, so oft wie bei keinem anderen Marathon in den letzten 50 Jahren. Zwei dieser Marken stellte allein Haile Gebrselassie 2007 und 2008 auf. Zum Jubiläum kommen Christa Vahlensieck (Wuppertal, 1977), Ronaldo Da Costa (Brasilien, 1998), Tegla Loroupe (Kenia, 1999), Naoko Takahashi (Japan, 2001, erste Frau unter 2:20), Paul Tergat (Kenia, 2003), Haile Gebrselassie (Äthiopien, 2007, 2008) und Patrick Makau (Kenia, 2011).

Ebenfalls zum Jubiläum anwesend ist die dreifache Berlin-Marathon-Siegerin Uta Pippig (1990, 1992, 1995) sowie Katrin Dörre-Heinig (1994), die beide in den 90er Jahren zu den besten Marathonläuferinnen der Welt zählten.

 

Der Belin-Marathon live im Fernsehen

 

Die Live-Übertragung der ARD erstreckt sich von 8.20 bis 11.30 Uhr, danach sendet der rbb weiter bis 13.30. Der Start des 40. Berlin-Marathon wurde um eine Viertelstunde nach vorne verlegt und findet um 8.45 Uhr statt. Kommentator ist Ralf Scholt, auf der Strecke ist Motorradreporter Jens-Jörg Rieck unterwegs. Moderation: Alexander Bommes und Sarah Beckmann.

 


 

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