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Kenia gegen Äthiopien beim Olympiamarathon

10.08.12
Quelle: Pressemitteilung

Wer soll die kenianischen Marathonläufer schlagen beim mit Spannung erwarteten Olympiamarathon der Männer am Sonntag (Start 12 Uhr MESZ)?

Am ehesten traut man dem einen oder anderen Äthiopier zu, einen Podestplatz zu erreichen. Die kenianischen Favoriten heißen Wilson Kipsang, Sieger des BMW Frankfurt-Marathons 2011 (2:03:42), Emmanuel Mutai, Sieger des Virgin London Marathons 2011 (Bestzeit 2:04:40) und Abel Kirui, Weltmeister 2009 und 2011 (Bestzeit 2:05:04). Die Herausforderer aus Äthiopien sind Ayele Absero, Getu Feleke und Dino Sefir. Alle drei haben weit weniger Erfahrung mit der klassischen Strecke als ihre kenianischen Kontrahenten.

 
Abel Kirui
© marathon4you.de

Bei der Entscheidung am Sonntag geht es nicht nur um Gold, Silber und Bronze. Die ersten Fünf sammeln auch wichtige Punkte im Rennen um den Serien-Gesamtsieg 2011/2012 der World Marathon Majors, der mit je 500.000 US-Dollar dotiert ist (1. Mann, 1. Frau).

Die World Marathon Majors, bestehend aus den bedeutendsten Marathons weltweit (Boston, London, Berlin, Chicago, New York) sind sozusagen der Grand Slam des Marathons. Neben diesen WMM-Rennen werden auch bei den Marathonläufen im Rahmen von Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen Punkte vergeben.

 
Wilson Kipsang
© marathon4you.de

Aussichtsreich im Rennen um den Gesamtsieg der Serie liegt einer der kenianischen Podiums-Favoriten am Sonntag, Emmanuel Mutai. Seine persönliche Bestzeit von 2:04:40 Stunden stellte er bei seinem Sieg beim Virgin London Marathon 2011 auf. Außerdem war er 2009 Zweiter bei den Weltmeisterschaften in Berlin. Mutai hat schon die WMM-Serie 2010/2011 gewonnen. Auch sein Landsmann Wilson Kipsang würde von einem Podestplatz für die Gesamtwertung profitieren, wobei anzumerken ist, dass beide noch eine Top-3-Platzierung bei einem der Herbst-Marathons in Chicago oder New York benötigen würden, um einen möglichen Gesamtsieg abzusichern.

Die besten Aussichten auf den WMM-Gesamtsieg hat allerdings ein anderer Kenianer, der nicht in London am Start ist: Geoffrey Mutai, dem 2011 in Boston die schnellste Zeit gelang, die je in einem Marathon erzielt wurde. Seine 2:03:02 gilt allerdings nicht als offizieller Weltrekord, da die Strecke des Boston Marathons nicht den Kriterien genügt, die der Internationale Leichtathletik Verband für bestzeitenwürdige Strecken ansetzt (zu starkes Gefälle sowie zu große Entfernung zwischen Start und Ziel). Mutai will jedoch am 30. September beim BMW BERLIN-MARATHON beweisen, dass seine Zeit in Boston kein Zufall war und dass es außerdem ein Fehler war, ihn nicht für den Olympiamarathon zu nominieren.

 


 

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