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Härtere Anti-Doping Strafen für Top-Athleten bei den Rennen der World Marathon Majors

22.02.13
Quelle: Pressemitteilung SCC

Top-Athleten-Verträge bei Rennen der World Marathon Majors (WMM) beinhalten zukünftig eine Auszahlsperre bzw. eine Rückzahlungsforderung von Preisgeldern bei Verletzungen des Anti-Doping Codes.

Die World Marathon Majors-Mitglieder Tokio, Boston, London, Berlin, Chicago und New York haben ihre Top-Athleten-Verträge überarbeitet und striktere Strafmaßnahmen bei Verletzungen des Anti-Doping-Codes integriert, wie die WMM-Vertreter anlässlich einer Pressekonferenz in Tokio bekanntgaben. Sie beinhalten das Recht der Veranstalter, Zahlungen auszusetzen bzw. eine Rückzahlung der Preis- und Antrittsgelder sowie von Leistungsbonuszahlungen zu verlangen. Dies gilt für alle Top-Athleten, die in Verbindung mit einer strafbaren Handlung im Zusammenhang mit der Verwendung von Dopingmitteln oder nach Verletzung von Anti-Doping-Regeln verurteilt werden oder wenn die Leistung des Athleten aufgrund einer anderen Begründung von einer relevanten Institution aufgehoben wird.

Diese neuen Strafmaßnahmen sind Teil der kontinuierlichen Bemühungen seitens der WMM, eine Führungsrolle im Kampf gegen Doping einzunehmen. Die WMM hat den Ausbau und die Häufigkeit von Out-of-competition-Tests in Äthiopien und Kenia unterstützt und befürwortet. Die WMM-Events wollen die Integrität der teilnehmenden Athleten bei ihren Veranstaltungen sicherstellen, deren Mehrheit aus diesen beiden ostafrikanischen Ländern kommen. Zusätzlich hatten die WMM-Rennen in der Vergangenheit schon beschlossen, dass Athleten wegen Dopings gesperrt wurden, nicht mehr zu ihren Marathons eingeladen werden.

„Das ist eine gute Initiative und ein sehr positiver und starker Schritt der World Marathon Majors, die mal wieder mit ihrem Beispiel in dem Sport vorangehen“, meint Paula Radcliffe, Weltrekordhalterin im Marathon und frühere Siegerin der Rennen in London, Chicago und New York City. „Ich würde mir wünschen, dass andere große Events diesem Beispiel folgen würden. Die Betrüger müssen endlich verstehen, dass sie in unserem Sport nicht willkommen sind und zahlen müssen, wenn sie erwischt werden. Dies ist ein Schritt nach vorne in Sachen Abschreckung und macht Athleten und ihren Managern bzw. ihrem Umfeld klar, dass so etwas nicht toleriert wird. Dass alle finanziellen Einnahmen während Betrugszeitraumes auch zurückgezahlt werden müssen, entspringt einem gesunden Menschenverstand, diese Logik hat allerdings lange genug gefehlt.“
Die neuen Anti-Doping-Bestimmungen in den WMM Elite-Verträgen enthalten die folgenden Passagen:

- Der Athlet erkennt an, dass die Zahlungen unter der Bedingung der vollständigen Erfüllung aller Anti-Doping-Richtlinien erfolgt

- Wenn der Athlet eine kriminelle Straftat begangen hat, sei es im Zusammenhang mit dem Gebrauch von Dopingmitteln oder durch die Verletzung von Anti-Doping-Regeln oder wenn die Leistung des Athleten aufgrund einer anderen Begründung von einer relevanten Institution vor, während oder nach dem Zeitraum des Vertrages aufgehoben wird, hat der Marathon-Veranstalter die folgenden Rechte:

- Das Recht, die Zahlungen an den Athleten zu reduzieren oder außer Kraft zu setzen oder den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen. 
-  Das Recht auf Rückzahlung aller oder von Teilen der Gelder die der Athlet bzw. die Athletin laut Vertrag verdient hat.

 


 

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