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Im zweiten Anlauf volljährig

14.03.10
Quelle: Pressemitteilung

18. Bad Salzuflen Marathon mit knapp 1000 Startern – Titelverteidigung für Velten und Quest-Altrogge

Der Bad Salzuflen Marathon hat es in diesem Jahr doch noch geschafft. Im zweiten Anlauf ist der beliebte Baukastenlauf am Samstag, 13. März volljährig geworden. Vor 14 Tagen musste die 18. Auflage wegen vereister Wege rund um den Obernberg ausfallen. An diesem Wochenende konnten nun der Salzufler Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf und Sabine Seidel,die als Leiterin der Grundschule Elkenbrede dem Marathon die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, den Startschuss geben und die 18 Kerzen auf den Geburtstagskuchen ausblasen.

Die Terminverlegung brachte viel Bewegung in die Starterlisten. Rund 300 Absagen gingen beim Veranstalter LC 92 Bad Salzuflen ein. Gerade Läufer mit weiten Anreisen, zum Beispiel aus dem europäischem Ausland, konnten den neuen Termin nicht wahrnehmen. Dafür nutzten einige Sportler die Möglichkeit, sich auch am Veranstaltungstag noch anmelden zu können. 

Temperaturen um drei Grad und eine Strecke, die stark aufgeweicht und zum Teil mit Eis bedeckt war, schreckten wohl einige Starter ab. Obwohl rund 1300 Namen in den Teilnehmerlisten standen, traten nur knapp 1000 Läuferinnen und Läufer tatsächlich an.

 
Die Marathon-Sieger (von links nach rechts): Rainer König, Sascha Velten, Hannelore Horst, Anja Bitter
© Veranstalter

Seinen ersten Platz beim Marathon konnte Sascha Velten vom Lüttringhauser TV verteidigen. Der Ultraläufer aus Remscheid trat zum dritten Mal in Bad Salzuflen an und gewann den Lauf zum dritten Mal in Folge. Mit seiner Zeit von 2:50:22 Stunden war er wegen der äußern Umstände sehr zufrieden. Fast wäre aus der Titelverteidigung nichts geworden. Am ursprünglichen Termin nahm der Ultraläufer an einem Marathon in Antalya teil. Seinen Geldpreis für den Marathonsieg investierte Velten gleich vor Ort in neue Laufschuhe. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Rainer König (SG Neukirchen-Hülchrath) und Leo Schulz (Die Unbestechlichen).

Auch bei den Damen war ein bekanntes Gesicht an der Spitze. Anja Bitter vom SC Melle 03 hatte vor zwei Jahren den Marathon gewonnen und im letzten Jahr den Lauf über 34 Kilometer. Neu auf dem Treppchen standen Hannelore Horst (TV Georgsmarienhütte) und Geertje Tewes (ASV Faßberg).

Über 34 Kilometer konnte Konrad Schulz (Die Unbestechlichen) seinen ersten Platz nicht verteidigen. Er belegte nur Rang zwei vor seinem Vereinskollegen Robert Schulz. Der zweitschnellste Marathon-Läufer der beiden letzten Jahre ließ dieses Jahr die letzte Runde aus. Mathias Nahen ((TV Jahn Bad Driburg) belohnte sich auf der verkürzten Strecke mit Rang eins. Mit Monika Kattenbusch (Haxter Lauffreunde), Stephanie Michels (HSP Lauf-Team Münster) und Evelyn Kolenda trugen sich drei neue Namen in die Siegerliste der Damen ein.

Obwohl er schneller als im letzten Jahr war, reichte es auch für Torsten Krüger (Die Luschen) über 26 Kilometer nicht zur Verteidigung des ersten Platzes. Den nahm ihm der Vorjahressieger über 18 Kilometer Sebastian Kalinski von der TG Werste ab. Bei den Damen konnte sich Elvira Kuhfuß (TSV Bösingfeld) vom dritten Platz des Vorjahres auf Rang zwei vorarbeiten. Schneller war nur Sarah Hesse von TuS Eintracht Minden.

Beim 18-Kilometerlauf belegten Sportler aus der Region die Spitzenplätze. Als ersten Läufer kam Christian Pahl (TSVE 1890 Bielefeld) durchs Ziel, gefolgt von Gunnar Klocke (TV Lemgo) und Heiko Klein (RC Endspurt Herford). Nach einem Jahr Pause feierte Martina Sohl ( Kanu Verein Bad Oeynhausen) erneut den Sieg bei den Damen. Auf Platz zwei und drei liefen Antje Grollich-Thoma (TSV Bösingfeld) und Sabine Fuhrmann.

Sportler aus Lippe dominierten den Volkslauf über zehn Kilometer. Nachwuchsläufer Marius Güths (LG Lage-Detmold) gewann mit fast einer Minute Vorsprung vor Ingo Wissmann (BIG-Schule Brake-Lemgo). Bei den Damen führt seit Jahren kein Weg an Katjana Quest-Altrogge vorbei. Die Lokalmatadorin lief zum achten Mal in Folge souverän als erste Frau durchs Ziel. Fast wäre ihr die Titelverteidigung nicht möglich gewesen, weil sie beim Duathlon im heimischen Lage an den Start gehen wollte. Nur die wetterbedingte Absage des Mehrkampfes ermöglichte ihr die Teilnahme in Bad Salzuflen. So blieb die Erfolgsserie bestehen.

 

Informationen: Bad Salzuflen-Marathon
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