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Titelverteidigerin Nancy Arusei kehrt nach Athen zurück

01.11.17
Quelle: Pressemitteilung/Race News Service

Für immer mehr Städte der modernen Welt gehört die Veranstaltung eines Marathonlaufes heutzutage zum Standardprogramm. Doch nur eine Metropole hat das Original: Der Athens Marathon. The Authentic findet am 12. November auf der ursprünglichen Strecke statt - mit dem Start in der Kleinstadt Marathon und dem Ziel in der alten olympischen Marmor-Arena von Athen, dem Panathinaikon-Stadion. Schon bei der Olympia-Premiere 1896 wurde diese Route gelaufen.

Der einmalige geschichtliche Hintergrund lockt von Jahr zu Jahr immer mehr Läufer zum Athen-Marathon. Die Rekordzahl von 18.500 Athleten hat sich inzwischen für das Rennen über die 42,195 km angemeldet. Das sind 1.000 mehr als noch vor einem Jahr, und damit ist das Teilnehmerlimit erreicht. Über 8.500 von ihnen kommen aus dem Ausland zu einem der internationalsten Marathonrennen, das weltweite Beachtung findet. Unter den gemeldeten Topläufern ist auch die Vorjahressiegerin Nancy Arusei. Sie wird am 12. November ebenso wie ihr kenianischer Landsmann Milton Rotich in der Favoritenrolle an den Start gehen.

 

 
Vorjahressiegerin Nancy Arusei
© SEGAS-AMA

 

Nancy Arusei sorgte vor einem Jahr in Athen für eine Überraschung, denn sie war nie zuvor einen Marathon gelaufen. Bei ihrem Debüt siegte die Kenianerin auf der extrem schweren Strecke in 2:38:13 Stunden. „Ich hätte vorher nie für möglich gehalten, dass ich gewinnen könnte“, sagte Nancy Arusei nach dem bisher größten Sieg ihrer Karriere. In diesem Jahr lief sie im April beim marokkanischen Agadir-Marathon als Zweite 2:29:12 Stunden - doch da die Strecke zu kurz war, ist ihre Athener Zeit nach wie vor ihr offizieller persönlicher Rekord.

Bei den Frauen gibt es am 12. November ein Revanche-Rennen, denn auch die Vorjahreszweite kehrt zum Athens Marathon. The Authentic zurück: Kenza Dahmani (Algerien) lag 2016 mit 2:38:28 lediglich 15 Sekunden hinter Nancy Arusei. Sie steigerte sich inzwischen beim polnischen Lodz-Marathon, den sie im April gewann, auf 2:33:21. In den Kampf um den Sieg könnte auch Hemila Wortessa eingreifen. Die Äthiopierin wurde in diesem Jahr beim chinesischen Wuxi-Marathon Dritte mit 2:31:50.

Bei den Männern ist der Kenianer Milton Rotich als Favorit anzusehen, obwohl es auf der fast schon bergigen Strecke sehr schwierig ist, Prognosen abzugeben. Immer wieder gibt es auf dem Weg von Marathon nach Athen überraschende Rennverläufe. Der 33-jährige Rotich geht mit einem persönlichen Rekord von 2:08:55 Stunden ins Rennen. Ebenso wie Arusei lief er in diesem Jahr in Agadir eine vermeintliche Bestzeit: Auf der zu kurzen Strecke wurde er Zweiter in 2:07:57. Zu seinen Herausforderern werden Chala Damessa und Samuel Kalalei gehören. Der Äthiopier Damessa gewann im vergangenen Jahr den südkoreanischen Gunsan-Marathon in 2:11:45, der Kenianer Kalalei erreichte seine Bestzeit von 2:11:47 vor einem Jahr in Metz. Der erst 22-Jährige lief in diesem Jahr beim Stockholm-Marathon auf Rang drei in 2:12:36.

 


 

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