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Marathon-Debütant gewinnt Athen Marathon

10.11.13
Quelle: Race-News-Service

Marathon-Debütant Hillary Yego und Joan Rotich sorgen für kenianischen Doppelsieg

Die Kenianer Hillary Yego und Joan Rotich sind die Sieger des 31. Athen-Marathons. Überraschend gewann Hillary Yego in seinem ersten Rennen auf einer schweren Strecke. Bei hohen Temperaturen von gut 20 Grad Celsius und starker Luftfeuchtigkeit setzte sich der international unbekannte Kenianer in 2:13:59 Stunden durch. Seine Landsleute Dickson Cheruiyot (2:14:40) und David Rutoh (2:14:47) belegten die Ränge zwei und drei. Joan Rotich gewann in 2:41:38 vor Svitlana Stanko (Ukraine/2:42:03) und der Griechin Magda Gazea (2:46:07). Über 11.000 Läufer hatten für das Rennen auf der Original-Marathonstrecke von 1896 gemeldet.

Nur während der ersten paar Kilometer waren die Wetterbedingungen mit rund 15 Grad Celsius noch gut für die Läufer. Dann kam die Sonne durch, es wurde deutlich wärmer und später auch schwül. Eine 10-km-Zwischenzeit von 31:01 Minuten lief zunächst auf die avisierte Zeit von unter 2:11 Stunden hinaus. Es war das Ziel von Titelverteidiger und Veranstaltungs-Rekordler Raymond Bett (Kenia), der vor einem Jahr 2:11:35 gelaufen war, den Kursrekord von Olympiasieger Stefano Baldini zu brechen. Doch diese Marke von 2:10:55 geriet bald darauf außer Reichweite.

Eine zehnköpfige Spitzengruppe erreichte die Halbmarathonmarke nach 66:48 Minuten. Keine vier Kilometer später war der Titelverteidiger Bett aus dem Rennen. Magenprobleme hatten den Kenianer gestoppt. Auf dem Weg zum höchsten Punkt der Strecke bei 32,5 km fielen weitere Läufer aus der ersten Gruppe. Drei Läufer lagen gemeinsam vorne, als es nach Athen hinunter ging: Yego, Cheruiyot und Rutoh. Letzterer verlor dann fünf Kilometer vor dem Ziel den Kontakt, Yego setzte sich schließlich kurz vor der 40-km-Marke ab. “Dies war mein erster Marathon. Und das ist natürlich eine perfekte Premiere für mich. Die Strecke war hart, aber ich bin glücklich“, sagte der 27-jährige Sieger Hillary Yego.
 
Im Gegensatz zu den Männern gab es bei den Frauen zu keiner Zeit eine Führungsgruppe. Vom Start weg begann Joan Rotich damit, einen großen Vorsprung herauszulaufen. Nach 15 km (54:10 Minuten) lag sie bereits knapp 2:30 Minuten vor Svitlana Stanko. Doch in den Hügeln bekam auch Rotich Probleme, so dass Stanko aufholte. Die Ukrainerin konnte die Lücke jedoch nicht mehr ganz schließen. Am Ende lag sie noch 25 Sekunden hinter der Kenianerin. „Ich hatte gehofft, 2:32 Stunden zu laufen. Doch dann wurde es hart in den Hügeln“, sagte die 25-jährige Rotich, die eine persönliche Bestzeit von 2:33:56 hat. „Der Athen-Marathon ist ein besonderes Rennen aufgrund der Historie. Deswegen bin ich froh, dass ich gewonnen habe.“
 

 


 

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