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Jubiläumsrennen soll aus Griechenlands Hauptstadt fröhliche Bilder transportieren

10.11.12
Quelle: race-news-service

Zum 30. Mal findet am Sonntag der Athens Classic Marathon statt. Während das Land aufgrund der Finanzsituation in der Krise steckt und in der Hauptstadt zeitweilig Chaos herrscht, spricht alles dafür, dass der Marathon so gut wie in den letzten Jahren laufen wird. Die Veranstalter hoffen, dass das Rennen ein anderes Bild von Athen zeigen wird als jenes, was die Welt in der jüngsten Vergangenheit zu sehen bekam: Freude durch den Marathon statt Chaos.
 
Auf der historischen Strecke, wo 1896 im Rahmen der Olympischen Spiele in Athen der Marathon stattfand, laufen die Teilnehmer am Sonntag. Der Nachteil des historischen Kurses von Marathon nach Athen ist das hügelige Profil der Strecke. Schnelle Zeiten sind bei dem Rennen nicht möglich.
 
Zu den Favoriten zählt am Sonntag Raymond Bett. Der Kenianer hatte den Athen-Marathon bereits vor zwei Jahren gewonnen und hat den Vorteil, dass er die Strecke kennt. Er sagt, er sei besser in Form als bei seinem Sieg vor zwei Jahren. Damals stellte er mit 2:12:40 Stunden einen Veranstaltungs-Rekord auf, der im vergangenen Jahr vom Marokkaner Abdelkerim Boubker auf 2:11:39 verbessert wurde. Den Streckenrekord hält der Olympiasieger von 2004: Der Italiener Stefano Baldini gewann damals in der Athener Hochsommer-Hitze mit 2:10:55 Stunden.
 
„Die Vorbereitungen liefen für mich besser als vor zwei Jahren. Ich habe viel Tempotraining gemacht und viele Hügelläufe absolviert“, erklärt Raymond Bett, der in Iten trainiert, wo viele kenianische Weltklasseläufer leben. Bisher hat Raymond Bett eine Bestzeit von 2:11:32 Stunden, die er 2009 in Utrecht erreichte. „Ich trainiere mit starken Läufern, das ist ein Vorteil“, sagt Raymond Bett. „Wenn das Wetter am Sonntag gut ist, können wir den Streckenrekord brechen. Vor zwei Jahren war es heiß, im vergangenen Jahr hat es geregnet.“
 
Es sind einige Läufer im Rennen, die schnellere Bestzeiten als Raymond Bett vorweisen können. Darunter sind die Kenianer Alex Kirui (2:09:38) und Japhet Korir (2:10:50) sowie der Äthiopier Mesfin Hailu (2:09:50). Sein Debüt läuft in Athen Hamid El Mouaziz. Der Marokkaner ist der jüngere Bruder des ehemaligen London-Marathon-Siegers Abdelkader El Mouaziz. Hamid lief im vergangenen Monat in Holland bei einem Halbmarathon 61:15 Minuten.
 
Bei den Frauen gilt Sviatlana Kouhan als Favoritin. Die Weißrussin hat drei ihrer fünf Marathonrennen gewonnen. In englischen Brighton siegte sie im Frühjahr mit einer persönlichen Bestzeit von 2:29:37 Stunden. 2010 lief Sviatlana Kouhan ihr Marathondebüt in Athen und wurde Dritte.

 


 
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