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Vier Etappen, 160 Kilometer und 9800 Höhenmeter

24.06.14
Quelle: Pressemitteilung

Diese Zahlen haben es in sich: Vier Etappen, 160 km Gesamtstrecke durch drei Länder, 9800 Höhenmeter im Anstieg - Knapp 500 Athleten, Profis wie ambitionierte Hobbyläufer  aus 28 Nationen wagen sich dennoch - oder gerade deshalb - an das große Laufabenteuer SALOMON 4 TRAILS.

Vom 9. bis 12. Juli 2014 geht es zum vierten Mal im Laufschritt in vier Tagen über die Alpen. Start ist traditionell in Garmisch-Partenkirchen. Die weiteren Zielorte heißen Ehrwald, Imst und Landeck in Österreich. Ziel ist im 2000 Meter hoch gelegenen Samnaun in der Schweiz.

Respekt ist wohl der richtige Begriff, wenn sich die Akteure am Vorabend des Starts im bayerischen Garmisch-Partenkirchen zur Registrierung und letzten Stärkung bei der Pasta Party einfinden werden. Vier Tage lang werden sie unterwegs sein, jeden Tag im Schnitt 40 km und knapp 2500 HM zurücklegen, im hochalpinen Bereich Schneefelder durchqueren und abends bei der obligatorischen Siegerehrung samt Pasta-Party über ihre Erlebnisse auf der Strecke diskutieren.

Wir wagen einen Blick voraus auf die Strecke und die Favoritenliste: Der erste Tag über 36,3 Kilometer von Garmisch-Partenkirchen nach Ehrwald auf der österreichischen Seite der Zugspitze gilt als Eingewöhnungsetappe, hat es aber dennoch in sich. Nach sechs moderaten Anstiegen stehen immerhin 2410 HM zu Buche.

Die zweite Etappe von Ehrwald nach Imst bringt wilde Trails mit sich. Und zwei harte Anstiege. Zunächst geht es über die abenteuerliche Grünsteinscharte, dann hinauf zum Haininger Kreuz, ehe nach 46,30  km und 2723 HM im Anstieg der Zielort Imst erreicht ist.

Mit nur 31,1 km inklusive 1828 Höhenmetern scheint der dritte Tag von Imst nach Landeck eine Erholung zu sein. Doch Vorsicht. Der einzige Berg der Strecke ist die Glanderspitze mit 2512 m. Das bedeutet 777 m Anstieg von Imst, danach hinunter ins Tal nach Landeck. Hier ist Koordinations gefragt.

Im Schweizer Kanton Samnaun endet die Tour schließlich nach über 47 km. Die längste und härteste Etappe der "SALOMON 4TRAILS" zugleich. Die Ochsenscharte auf einer Höhe von 2787 m ist legendär.

Die Favoriten: Auf vier Tagen und 160 km kann natürlich viel passieren, man könne ein Formtief durchlaufen, aber auch mit dem Knöchel umknicken, sagte Philipp Reiter, der Sieger von 2012 und Zweite von 2011. Und dennoch sind es nur wenige Athleten, die den Sieg unter sich ausmachen dürften.

Dazu gehört natürlich Philipp Reiter, der Sieger der SALOMON 4TRAILS von 2012 und Zweitplatzierte von 2011. Der 22-Jährige aus Bad Reichenhall gehört zu den Jüngsten im Team. Der "Zauberlehrling" läuft ebenso wie sein größter Herausforderer für das Team SALOMON und teilt sich mit Dimitris Theodorakakos auch noch das Zimmer. "Der Dimitris ist ein ganz toller Typ, einfach nett und unglaublich stark", lobt Philipp Reiter den 45 Jahre alten Griechen. Der gewann übrigens im Vorjahr den GORE-TEX® TRANSALPINE RUN und genießt in der Szene das Prädikat "Weltklasse". Und dann wären da noch Miguel Caballero, der 32-jährige Spanier, der 2011 den Transalpine-Run gewann, und Andreas Allwang aus München. Der kommt mit dem Sieg beim Swiss Irontrail in der Tasche zu den SALOMON 4TRAILS Dieses Quartett hat es wahrlich in sich.

Bei den Frauen ist kaum eine wasserdichte Prognose möglich. Zwei Namen stechen dennoch hervor. Katharina Zipser aus Imst ist berghoch eine Klasse für sich, hat aber Schwächen bergab. Keine Schwächen hat dagegen die Russin Zhanna Voukheva. Sie dürfte die Nummer 1 bei den Frauen sein.

Bei den Nationen hat Deutschland natürlich mit 185 Startern die Nase vorn. Es folgen Österreich (49), Schweiz (31) sowie die Niederlande (28) und Spanien (28). Höchst erstaunlich. 14 Ultra-Läufer kommen aus Israel, zwei aus Island, acht aus den USA und einer sogar aus dem Iran.

Auch für Fans, Freunde und Familie wird einiges geboten. Neben der Expo mit neuesten Trends und Produkten namhafter Hersteller gibt es zahlreiche Möglichkeiten aktiv zu werden. Die Schnupper-Etappe von Garmisch-Partenkirchen nach Ehrwald kann zum Beispiel jeder mitmachen, der sich der Herausforderung aller vier Etappen (noch) nicht stellen möchten.

 

Informationen: 4 Trails
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