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Sommerliche Temperaturen hinterlassen Spuren

12.07.13
Quelle: Pressemitteilung

Führungswechsel und Zielsprints auf der 3. Etappe der SALOMON 4 TRAILS
Spannende Duelle um den Gesamtsieg

Die dritte Etappe der SALOMON 4 TRAILS ist zwar die kürzeste, erwies sich aber als eine der spannendsten des bisherigen Rennens. Nicht nur die Herren, auch die Damen lieferten sich auf der 31,1 km langen und mit 1.834 Höhenmetern gespickten Strecke von Imst nach Landeck spannende Duelle um die vorderen Plätze.

Die vergangenen beiden Etappen und die ungewohnt sommerlichen Temperaturen der letzten Tage haben bei den Teilnehmern der SALOMON 4 TRAILS ihre Spuren hinterlassen. Dennoch nahmen am Freitagmorgen 440 Läuferinnen und Läufer die dritte der insgesamt vier Etappen in Angriff. Die Stimmung am Start war trotz der frühen Uhrzeit wie immer locker – noch dazu, wo heute die kürzeste Etappe des Rennens am Programm stand.

Vom Sportzentrum in Imst führte der Weg die Teilnehmer zunächst leicht bergab, ehe es in den einzigen, dafür aber mit 15 Kilometern besonders langen, Anstieg auf die Glanderspitze (2.512 m) ging. Fast 1.800 Höhenmeter galt es zu bezwingen, ehe die 1.700 Höhenmeter zurück ins Tal warteten. Was für Wanderer eine ausgiebige Tagestour ist, war für den spanischen Seriensieger bei den SALOMON 4 TRAILS, Tofol Castaner, nach etwas mehr als drei Stunden erledigt.

„Heute bin ich das Rennen wieder etwas schneller angegangen, weil die Etappe mit nur drei Stunden doch eher kurz war. Im Ziel fragen mich immer alle, warum ich so relaxed ausschaue, aber das täuscht. Auch ich merke die Kilometer der letzten Tage schon recht stark in den Beinen und muss am Berg ganz schön kämpfen. Aber das müssen die Zuschauer im Ziel ja nicht unbedingt mitbekommen“, schmunzelt der Mallorquiner.

Actionreicher verlief der anschließende Zieleinlauf der beiden Verfolger. Thomas Hugenschmidt, bisher immer zweitschnellster Läufer, musste sich auf der Zielgeraden hauchdünn Andrew Fallas geschlagen geben. Der Brite verdrängt damit den Freiburger Max Frei, der heute nur als vierter durch’s Ziel kam,  in der Gesamtwertung auf Rang vier, Thomas Hugenschmidts zweiter Rang overall war aber nie gefährdet.

Spannung pur ist auch in der Master Men Wertung angesagt. Nachdem Woody Schoch auf Etappe eins klar triumphierte, entriss ihm am gestrigen zweiten Tag der Spanier Javier Rodriguez das rote Leader Jersey. Heute war wieder der Schweizer an der Reihe und konnte am Ende nicht nur den Tagessieg für sich verbuchen, sondern auch die Gesamtführung zurück erobern. Der Vorsprung beträgt allerdings lediglich vier Sekunden, sodass die morgige Tagesform wohl über den Sieg in der Master Men Klasse bei den SALOMON 4 TRAILS 2013 entscheiden wird. 

Alles klar scheint hingegen bei den Senior Mastern zu sein. Thomas Miksch feierte in Landeck seinen dritten Tagessieg auf der dritten Etappe und baute damit seinen Vorsprung in der Gesamtwertung fast uneinholbar aus.

 

Angela Mudge in der Damenwertung weiter eine Klasse für sich


Bei den Damen ist Angela Mudge weiterhin eine Klasse für sich. Nach dem Überraschungssieg ihrer Teampartnerin Claire Gordon sind die Macht-verhältnisse zwischen den beiden Schottinnen wieder hergestellt. 16 Minuten betrug heute der Vorsprung von Mudge auf Gordon, die sich beide schon auf die Abschlussetappe der SALOMON 4 TRAILS freuen. Platz drei scheint ebenfalls fix reserviert. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kathrin Götz hat Regine Schlump, die Damen-Siegerin des letzten Jahres, einmal mehr das Podium im Visier und will morgen ihren dritten Gesamtrang fixieren.

Beinahe zeitgleich liefen heute die Tagessiegerinnen in der Master Women Kategorie im Ziel in Landeck ein. Mit drei Sekunden Vorsprung darf Eva Färberböck ihren ersten Sieg bei den SALOMON 4 TRAILS 2013 feiern, die Gesamtführende Julia Fatton nahm ihren heutigen zweiten Platz allerdings gelassen, zumal sie ihre Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauen konnte.

 

Etappe 4: von Landeck nach Samnaun


Zum Abschluss der SALOMON 4 TRAILS werden einige Teilnehmer noch einmal bis an ihre Grenzen gehen. 44,5 km und 2.844 Höhenmeter trennen die Läuferinnen und Läufer noch vom Ziel in Samnaun. Gleich nach dem Start in Landeck geht es 1.600 Höhenmeter bergauf auf’s Fisser Joch. Nach einem kurzen Abstieg warten mit dem Arezzjoch (2.587 m) und der Ochensenscharte (2.787 m) noch zwei weitere Gipfel, ehe es endgültig hinunter ins Tal geht. Am tiefsten Punkt angekommen sind es noch acht leicht ansteigende Kilometer bis ins Ziel.

 

Informationen: 4 Trails
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