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Was tun bei Schmerzen in der Achillessehne?

24.11.15
Quelle: Pressemitteilung

Die Achillessehne wird beim Laufen hohen Belastungen ausgesetzt. Beschwerden im Bereich zwischen Fuß und Wade deuten auf eine Überlastung oder Entzündung hin und sollten unbedingt behandelt werden, um ernsthafte Verletzungen zu vermeiden.

Symptome: Schmerzen im Bereich der Achillessehne, üblicherweise etwa zwei Fingerbreit über der Ferse. Diese können während, nach und zu Beginn des Laufens auftreten, insbesondere auch bei der Erstbelastung nach Sitzen oder Liegen. Eine Verhärtung der unteren Wadenpartie oder Schmerzen bei Druckausübung auf die Achillessehne weisen auf eine Entzündung hin (Achillodynie). Seltener lässt sich eine Rötung und/oder Erhitzung im Bereich der Achillessehne beobachten. Bei einer chronischen Entzündung bilden sich dort fühlbare Knoten.

Ursachen: Einer schmerzenden oder entzündeten Achillessehne können unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen. In den meisten Fällen wird zunächst eine Überlastung in Betracht gezogen: Die Achillessehne fängt bei jedem Schritt ein Vielfaches des Körpergewichts ab und wird daher schon beim Gehen stark beansprucht. Umso größer ist die Belastung beim Sport, insbesondere bei schnellem Laufen oder auf anspruchsvollen Strecken mit Steigungen. Übermäßiges Training kann hier zu Beschwerden führen. Aber auch körperliche Befunde wie ein Schiefstand der Hüfte, unterschiedlich lange Beine, Fußfehlstellungen oder Wirbelsäulenprobleme können ursächlich für Achillessehnenschmerzen und -entzündungen sein.

 
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Behandlung: Wenn Schmerzen im Bereich der Achillessehne auftreten, sollte das Training sofort unterbrochen werden. Im schlimmsten Fall kann die überlastete Sehne nämlich reißen. Eine Kühlung des betroffenen Bereichs mit einem Eiskissen o. ä. kann die Beschwerden lindern und den Heilungsprozess unterstützen, am besten helfen abwechselnde Kälte- und Ruhephasen von je 20 Minuten Dauer. Anschließend ist es wichtig, das Laufpensum bzw. die Belastung beim Laufen zu reduzieren; bei stärkeren Schmerzen oder einer Entzündung sollte man ganz pausieren, bis die Beschwerden abgeklungen sind und die Achillessehne wieder voll belastbar ist. Das kann sechs bis acht Wochen dauern. Im Zweifelsfall ist es ratsam, den Hausarzt oder einen Orthopäden hinzuzuziehen.

Vorbeugung: Um Verletzungen der Achillessehne vorzubeugen, empfiehlt es sich, fortan eine moderatere Belastung beim Sport zu wählen. Sofern keine körperlichen Beeinträchtigungen wie die o. g. Befunde als Ursachen vorliegen, kann man die Achillessehne auch zusätzlich durch die Verwendung von dafür geeignetem Equipment schützen. Verschiedene Hersteller bieten dazu professionelle Laufsocken mit spezieller Polsterung für die Achillessehne an. Achilles Support Socks vom Sportlabel CEP zum Beispiel unterstützen beim Laufen gleich doppelt: Die im Gewebe integrierten, anatomisch geformten Pads nehmen den Druck von der Achillessehne und stabilisieren gleichzeitig das Sprunggelenk.

 
© CEP

 

 
 

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