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Ausrüstungsratgeber: Kleidung für Wind und Wetter

19.02.14
Quelle: PM

Was ist das nur für ein Wetter in den vergangenen Jahren? Man hat weder einen langen, heißen Sommer noch einen schönen Winter mit viel Schnee. Wintersportler kommen derzeit nur noch selten auf ihre Kosten.

Unter dem mäßigen Winter schadet nicht nur dem Tourismus, sondern auch Herstellern und Marken wie Odlo. Odlo ist eine sehr beliebte Marke, die in Outdoorshops (z. B. Bergzeit) verkauft wird. Die Welt berichtete kürzlich, dass sich die Marke künftig nicht mehr ausschließlich auf Wintersportartikel konzentrieren wird, sondern ein Sortiment für 365 Tage im Jahr führen möchte.

 
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Worauf kommt es also bei Trailrunning-Kleidung an? Der Körper muss vor Wind und Regen sowie Hitze und Kälte geschützt werden. Gleichzeitig muss die Funktionskleidung Schweiß nach außen transportieren. Dies ist vor allem im Winter schwierig, wenn der Körper warm gehalten werden soll. Am besten hat sich bisher das sogenannte Zwiebelprinzip bewährt. Dieses setzt sich folgendermaßen zusammen:

1. Insbesondere die Innenschicht muss sehr atmungsaktiv sein. Wenn sie sehr eng anliegt, ist ein optimaler Schweißtransport nach außen sicher. Außerdem sollte der Stoff aus antibakteriellen Materialien bestehen. So wird der unangenehmen Geruchsbildung entgegengewirkt.

2. Die Mittelschicht hat die Funktion der Wärmeisolierung. Sie muss aber ebenfalls luftdurchlässig sein. Zudem muss sich diese Schicht durch gute Schweißaufnahmefähigkeit auszeichnen. Dadurch wird unangenehme Schweißnässe während und nach dem Laufen verhindert.

3. Die Außenschicht muss Nässe und Wind abwehren. Beim Kauf sollte der Verarbeitung, den Reißverschlüssen, der Einarbeitung winddichter Abschnitte und nützlichen Anbringungen von Bündchen und Taschen Beachtung geschenkt werden. Bei extrem kalten Temperaturen sollten Sportjacken gefüttert sein.
Bei wärmeren Temperaturen müssen natürlich nicht so viele Schichten getragen werden. In diesem Fall reicht in der Regel ein lang- oder kurzärmliges Funktionshemd mit einer dünnen, atmungsaktiven Sportjacke - je nach Temperatur.

 
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Schuhe für’s Trailrunning zeichnen sich durch eine grobe, tief profilierte Untersohle aus. So finden Läufer auf unebenen Böden einen besseren Halt und die Rutschgefahr vermindert sich. Viele Trailrunner wählen allerdings Schuhe mit einem nicht zu groben Profil, da sich in diesem Schmutz, kleine Zweige und Steine gerne festsetzen. Die Entscheidung hängt vom eigenen Geschmack ab. Die Mittelsohle ist sehr flach, wodurch eine hohe Trittsicherheit gewährleistet wird. Dadurch sinkt das Verletzungsrisiko. Gewöhnlich ist die Zehenbox bei einem Trailrunningschuh verstärkt, um vor Verletzungen beim Anstoßen an Hindernissen zu schützen. Wie die Kleidung, muss auch ein Schuh wasserabweisend und atmungsaktiv sein. Die Schnürung eines Schuhs sollte flach sein, damit dem Mittelfuß bestmögliche Stabilität verliehen wird.

Weitere Tipps für Bekleidung, Ausrüstung, Packlisten, Touren, u.v.m. findet man hier.

 
 

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