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Wenn Führungskräfte morgens laufen

25.07.12
Quelle: Andreas Butz

„Der Morgenlauf ist für mich der erste Sieg des Tages“, sagte mir Jochen Spethmann. Der Unternehmer, der unter anderem hinter bekannten Tee-Marken wie Meßmer und Milford steht, bringt auf den Punkt, was viele Menschen noch vor der Arbeit in die Laufschuhe treibt. Laufen in der Frühe tut gut und macht stolz.

„Es gibt nichts Schöneres als morgens zu laufen und voller Energie in die Firma zu fahren“ findet auch Vorstand Ulrich Höller von der DIC Asset AG. Die DIC ist börsennotiert, im MDAX gelistet und ihr Vorstandsvorsitzender ist seit einer Marathon-Wette zum Jahreswechsel 1998/1999 auch nach seinem Premieren-Marathon in New York im selben Jahr jede Woche mindestens vier- bis fünfmal gelaufen. Meistens natürlich morgens vor der Arbeit.

Auch Olaf Bläser, bei der  ERGO Victoria als Vorstand verantwortlich für den Vertrieb, läuft am liebsten morgens. „Es gibt mir ein gutes Gefühl, wenn ich von meinem Büro im ERGO-Tower nach draußen auf den Rhein schaue und denke ‚Da bist du heute Morgen noch her gelaufen!’.“

Bläser, Höller und Spethmann sind Persönlichkeiten der Wirtschaft, die wie viele andere Unternehmer und Manager auch, das morgendliche Training zur Selbstführung nutzen. Laufen zur Selbstführung, ein Aspekt des Leadership-Running®. Sie nutzen den Dreiklang von Motivation, Druck und Erfolg. Zunächst melden Sie sich zum Marathon an. Ein attraktives Marathonziel motiviert, auch außerhalb der Berufstätigkeit Erfolge zeigen zu können. Doch auch Führungskräfte kennen den Inneren Schweinehund. Der Respekt vor dem Marathon erzeugt jedoch den nötigen Druck, um auch in stressigen Zeiten und wenn der Schweinehund sich mal melden sollte, weiter regelmäßig die Laufschuhe anzuziehen. Gedankt wird es ihnen mit Erfolg auf verschiedenen Ebenen. So macht der Marathonerfolg selbstbewusst. „Wer will mich stoppen? Schritt für Schritt kann ich alles erreichen“. Dieses Gefühl erlebte der fünffache Marathonläufer und Tagesthemen-Moderator Tom Buhrow schon beim Training für seinen ersten Marathon in Köln 2000. Vor allem aber macht Marathonlaufen im Beruf leistungsfähiger. Der Erhalt und die Steigerung der Leistungsfähigkeit, eine der Haupttriebfedern vieler Persönlichkeiten der Wirtschaft. Sie wissen um die gesundheitsfördernden Aspekte und spüren die nachhaltige Energie, Kreativität und Ausdauer im Job, die ihnen das Lauftraining schenkt.

BMW-Manager Markus Schramm genießt jeden Morgen ein entspannendes Bad. Zusammen mit einer Tasse Kaffee und der Tageszeitung ist dies sein tägliches Ritual, bevor um 8:00 Uhr sein Arbeitstag beginnt. Doch bereits um 5:20 Uhr hat der Wecker geklingelt und ihn in die Laufschuhe getrieben. Fünf- bis sechsmal pro Woche ein Muss für ihn, für dass er sich einmal im Jahr mit einem schönen Marathon irgendwo auf der Welt belohnt.

Euer Andreas Butz
www.laufcampus.com

 

 
 

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