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Laufberichte

Stadt, Wald, Fluss!

15.07.12

Nach dem Marathonlauf in Duisburg fand ich an der  Windschutzscheibe meines Autos schon den auffallenden, pinkfarbenen, kreisrunden Smilie mit der Einladung zum 4. Athletik Waldniel Marathon. Na klar, da will ich doch auch wieder dabei sein.

Diese Veranstaltung hat mir und meinen Vereinsfreunden vom VfL Bergheide  immer gut gefallen und ist inzwischen ein fester Termin in unserem Laufkalender. Neben der Marathonstrecke kann man auch einen Halbmarathon laufen oder sich die 42,195 km als Staffel teilen. Bis zu acht Teilnehmer sind bei der Staffel möglich, sodass die Fitness für knapp fünf Kilometer schon ausreicht um hier dabei zu sein.

Also machen wir uns am Sonntag wieder auf den Weg nach Schwalmtal-Waldniel. Über die Autobahn A52 erreichen wir unser Ziel zügig. Das kleine Städtchen liegt im Naturpark Maas-Schwalm-Nette und ist umgeben von der typischen niederrheinischen Landschaft. Hier fließt die beschauliche Schwalm als Nebenfluss der  Maas vorbei und gibt der Stadt und dem Naturpark ihren Namen. Von der Autobahnausfahrt werden wir durch Hinweisschilder zum Veranstaltungsort geleitet. Dort gibt es einen großen Parkplatz,  von dem aus es nur wenige Schritte bis zum Stadion sind.

Das Stadion ist das Zentrum der Veranstaltung. Hier kann man sich anmelden und die Startunterlagen bekommen. Auch umkleiden und duschen ist  vor Ort möglich. Im Stadion werden auch Start und Ziel der  einzelnen Läufe sein, und für Unterhaltung und Verpflegung ist hier ebenfalls gesorgt.

Waldniel ist für uns Läufer untrennbar mit dem Namen Dr. Ernst van Aaken verbunden. Nach ihm ist auch das Stadion benannt und ein Gedenkstein erinnert hier an diese große Persönlichkeit. Der „Laufdoktor“ hat mit der von ihm entwickelten Laufschule Geschichte geschrieben. Sein 25jährigen Todestag war 2009 auch der Auslöser für Athletik Waldniel, hier den ersten Marathonlauf zu veranstalten. Aus der eigentlich geplanten einmaligen Veranstaltung ist inzwischen eine erfolgreiche Serie geworden. 

 
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Im Stadion herrscht mittlerweile schon ein buntes Treiben. Auf dem Vorplatz hat man zwei große Zelte und eine Bühne aufgebaut und aus den Lautsprechern tönt flotte Musik. Auch der Zielbogen steht bereits. Schon bald treffe ich auf meine Vereinsfreunde Danny und Bernd. Die Beiden wollen hier heute beim Halbmarathon starten. Auch Egon hat eine Staffel für den VfL Bergheide auf die Beine gestellt.  Mit Hans, Lambert und Dennis wird er sich die Marathonstrecke teilen. Zusammen mit den Betreuern und Fans bilden wir wieder eine schöne Gruppe.

Dirk und Sven sind von der LG Donatus sind natürlich auch hier dabei. Sven ist zurzeit in Topform und wird heute den vierten Platz beim Gesamteinlauf machen. Bettina ist ebenfalls hier. Sie will den Marathon nur als Trainingslauf für größere Aufgaben machen und hat sich noch ein Teufelchen dafür mitgebracht.

Schnell habe ich meine Startunterlagen erhalten.  Die  Startgebühr beträgt je nach Anmeldedatum zwischen 19 und 25 Euro. Ingesamt werden heute 298 Läufer starten, darunter sind 114 Marathonläufer. Merkwürdig, so wenige, wo doch heute hier die einzige Veranstaltung im deutschsprachigen Marathonkalender ist. Durch den Ferienbeginn mussten wohl einige Läufer auf einen Start verzichten. Der heutige Lauf wird auch noch als Kreismeisterschaft für die Kreise Niederrhein-West und  Kleve gewertet. Als Marathonläufer muss man hier vier abwechslungsreiche Runden auf Asphalt und gut befestigten Wald- und Feldwegen laufen. Die Strecke ist natürlich amtlich vermessen und jeder Kilometer ausgeschildert  Da hier keine Chipmessung erfolgt, gibt es auch keine Nettozeit. Die Sollzeit ist mit 6 ½  Stunden aber reichlich bemessen.

Der  Start erfolgt auf der Laufbahn des Stadions. Die Marathonläufer machen um 9 Uhr den Anfang, bevor eine halbe Stunde später die Halbmarathonläufer folgen. Um 10 Uhr ist der Start der Staffeln.

Das Wetter ist seit Tagen schon sehr wechselhaft. Mit 17 Grad ist es heute zum Laufen eigentlich ideal.  Der Himmel ist bewölkt und für es sind auch Regenschauer angesagt. Zurzeit tröpfelt es aber nur etwas.

 
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Schon bald bittet uns Thomas Butzbach an die Startlinie und dann erfolgt auch pünktlich der Startschuss. Zuerst durchlaufen wir eine Runde im Stadion und verlassen es unter dem Beifall der Zuschauer. Jetzt habe ich noch Gelegenheit zu einem Plausch mit Jörg. Er ist hier auch ein Dauergast und war in diesem Jahr bereits  zum achten Male in Biel. Seine Spezialität sind Flussläufe von der Quelle zur  Mündung. Erft, Ahr, Wied und Nahe hat er bereits laufend erkundet. Heute will er seine Lauffreundin Sonja begleiten.

Als wir  das Stadion verlassen,  laufen wir nur kurz durch einige Wohnstraßen und haben schon bald den Kilometer 1 erreicht. Meine Uhr zeigt 5:35, da habe ich mich von der Stimmung im Stadion mitreißen lassen. Schon bald erreichen wir dann den Rand eines Waldgebietes. Jetzt führt die Strecke uns erst einmal parallel zur Autobahn bis wir diese mit einem Tunnel unterqueren. Nachdem wir an einer Gokart-Bahn vorbeigelaufen sind, taucht die erste Verpflegungsstelle auf. Wasser und Iso sind im Angebot. Die Strecke ist übrigens gut markiert und an den Abzweigungen stehen noch zusätzlich Streckenposten, welche ein Verlaufen unmöglich machen.

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Informationen: Waldnieler Marathon
Veranstalter-WebsiteErgebnislisteHotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner
 

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