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Laufberichte

Mitten durchs Herz

 

Mit 5,1 Millionen Einwohner und einer Fläche von 4435 qkm ist das Ruhrgebiet der größte zusammenhängende Ballungsraum Deutschlands und wird auch gerne als Ruhrpott oder Revier bezeichnet. 11 selbstständige Großstädte bilden den Kern einer riesigen Industrieregion. Diese gehen teilweise nahtlos ineinander über. Trotzdem pflegt jede Stadt eifersüchtig ihre Selbstständigkeit. Da ist es nicht selbstverständlich, dass man sich zu Projekten zusammenschließt, um gemeinsam mehr zu erreichen. Als Kulturhauptstadt hat man 2010 bereits bewiesen, welche Vorteile ein gemeinsamer Auftritt hat.

Dass man dies auch sportlich erreichen kann, beweist der Vivawest-Marathon nun bereits mit seiner dritten Auflage. Hier hat man die Idee eines Marathonlaufes durch gleich mehrere Städte wieder aufgenommen. Mit den Städten Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck führt die Strecke die Läufer mitten durch das Herz des Reviers. So kann man das Ruhrgebiet sportlich erkunden und nicht nur viel Zechen- und Industriekultur sehen, sondern auch den stetigen Wandel der Region hautnah erleben. Hinzu kommt hier, dass man durch die dichte Besiedlung immer wieder an der Strecke auf die herzliche Sportbegeisterung und Anerkennung der Bevölkerung trifft, welche den Lauf zu etwas ganz Besonderen macht.

Die Veranstaltung beinhaltet neben der Marathonstrecke auch einen Halbmarathon, einen 10 Kilometerlauf, verschiedene Staffelläufe und einen Minimarathon für Kinder zwischen 3 und 11 Jahren. Für die älteren Kinder ab Klasse 5 wird ein Schulmarathon angeboten. Hier können sich 6 Läufer die Marathonstrecke teilen und so die ganze Atmosphäre eines Marathonlaufes miterleben. Hervorzuheben bleibt, dass die Teilnahme für den Mini- und Schulmarathon kostenlos ist. Eine schöne Werbung für den Laufsport, welche sicher auch durch die Angehörigen und Betreuer noch etliche Zuschauer an die Strecke lockt.

Insgesamt kommt man so auf fast 8.000 Teilnehmer, wovon dann knapp 1.000 die klassische Strecke laufen.

Da ich bereits in den beiden Vorjahren hier dabei war, kenne ich mich schon ganz gut aus und mache mich bereits am Freitag auf den Weg nach Gelsenkirchen, um meine Startunterlagen abzuholen. Direkt in der Innenstadt neben dem Musiktheater hat man ein großes Zelt für die Marathonmesse aufgebaut. Hier präsentieren die Anbieter rund um den Lauf- und Ausdauersport ihre Produktpalette, und viele Laufveranstaltungen aus ganz Deutschland stellen sich hier vor. Natürlich wirbt auch der nimmermüde Gerd Zachäus für die älteste deutsche Marathonveranstaltung am Baldeneysee, welche wieder im Oktober stattfinden wird. Der Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg wird von Christel Valdés beworben und ist schon eine Konkurrenz, da dieser ja bereits am 07.06. folgen wird. Manche Läufer nutzen die Möglichkeit den Halben zu laufen, um dann in Duisburg die ganze Strecke zu schaffen, oder machen es umgekehrt. Andere bekommen nicht genug und laufen eben bei beiden Veranstaltungen die Marathonstrecke.

 
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Hier und heute kann man sich auch noch nachmelden und zahlt  dafür 69 Euro. Die Anmeldegebühren sind gestaffelt und die Marathonstrecke war bis zum 30.11.2014 sogar für 39 Euro zu haben. Dafür sind im Leistungspaket 13 Verpflegungsstellen eine Finisher Medallie, Online-Urkunde, Massagedienst und eine umfangreiche Zielversorgung enthalten. Natürlich ist die Strecke amtlich vermessen und jeder
Kilometer ausgeschildert. Desgleichen stehen Garderobe und Duschen zur Verfügung. Die Zeiterfassung erfolgt per ChampionChip und ermöglicht auch so die Erfassung der Zwischenzeiten. Für 12 verschiedene Zielzeiten zwischen 3 und 6 Stunden stehen 24 Zug- und Bremsläufer zur Verfügung.

Mein Sohn Dennis hat sich auch spontan für die Halbmarathonstrecke entschieden, und ich melde ihn noch für 49 Euro nach.  

Der Veranstalter verzichtet bewusst auf teure Spitzenstars und fördert dafür gezielt den Breitensport. So sind hier für die Sieger 1000 Euro ausgelobt, aber auch in den Altersklassen gibt es Geldpreise für die ersten Drei zwischen 150 und 50 Euro. Das reicht natürlich um die Lokalmatadore anzulocken und gute Leistungen sicherzustellen.

Am Sonntagmorgen mache ich mich dann mit meiner Frau Inge und unserem Sohn Dennis auf den kurzen Weg nach Gelsenkirchen. Mit unserer Freundin Christiane ist unser bewährtes Team also wieder zusammen. Wir finden einen günstigen Parkplatz in Startnähe und treffen schon bald unsere Vereinsfreunde Bernd und Dieter, welche hier heute genau wie Dennis die Halbmarathonstrecke laufen wollen. Da kommt der VfL Bergheide ja sogar noch in die Mannschaftswertung.

Auf dem Weg zum Start treffe ich Verena. Sie ist eine Botschafterin für den Köln Marathon und auch leidenschaftliche Leserin unserer Seite.

 

Start in Gelsenkirchen

 

Der Halbmarathonstart ist um 9 Uhr, bevor dann um 9:30 der Start für den Marathonlauf erfolgen wird. Da fast 3500 Läufer den Halben und 1000 die ganze Strecke laufen wollen, ist es entsprechend voll hier. Wie immer huschen Aktive und Angehörige nervös hin und her und suchen die besten Positionen. Mit Jan Fitschen (Europameister 2006 über 10.000 m) und Sonja Oberem sind auch bekannte Namen im Feld. Leider muss sich Sonja wegen einer Magenverstimmung mit einem Platz auf der Bühne begnügen. Jan läuft im Staffelwettbewerb.

Einen besonderen Laufspaß gönnen sich Staffelläufer der rivalisierenden Vereine von Schalke 04 und Borussia Dortmund. Die Schalker Staffel hat nicht nur den Heimvorteil, sondern auch mit Olaf Thon einen prominenten Läufer am Start. Trotzdem zieht sie gegen die BVB Staffel den Kürzeren.

Die Brems- und Zugläufer kenne ich fast alle persönlich. Besonders freue ich mich als ich hier auch Betty, Jörg und Svenja entdecke.

Der WDR ist ebenfalls mit einem Kamerateam vor Ort und wird heute Abend um 23:30 Uhr einen halbstündigen Bericht senden. Musik überbrückt die Wartezeit und nach einer kurzen Ansprache werden die Halbmarathonis im Konfettiregen auf die Strecke geschickt.

 
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Jetzt wird es für uns Marathonläufer ernst. Schnell habe ich mich von Inge und Christiane verabschiedet und reihe mich ins Starterfeld ein. Mir fallen zwei junge Männer in griechischer Hoplitentracht auf. Stilecht laufen sie nur mit Sandalen, dafür aber mit Helm und Schild. Das wird nur noch von Pumuckl Dietmar übertroffen, der läuft mit seinem Kollegen gleich barfuss und sammelt wieder für den guten Zweck. Wie soll die Schuhindustrie denn da etwas verdienen?

Auch für uns gibt es dann im Konfettiregen den Startschuss und auf geht es über die 42,195 km durch das Herz des Reviers. Das Wetter ist heute bei trockenen 15 Grad ideal für einen Marathonlauf. Für uns geht es jetzt erst einmal durch die Altstadt und schon bei Kilometer 3 wechseln wir nach Essen.

 

Essen

 

Mit 570.000 Einwohnern ist Essen die viertgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen und wurde bereits im 14. Jahrhundert zur freien Reichsstadt erhoben. Hier haben zahlreiche Großunternehmen ihren Firmensitz und man ist auch mit der Uni Essen-Duisburg ein Hochschulstandort.

Gleich hinter der Stadtgrenze müssen wir erst einmal einen kurzen Anstieg bewältigen. Neben mir läuft ein Bayer in seiner Lederhose und hat seine eigene Verpflegung in Form einer Bierflasche dabei.

Bei Kilometer 6 erreichen wir dann schon den ersten Höhepunkt mit der Zeche Zollverein. Die ehemals größte Steinkohlenzeche der Welt wurde nach der Stilllegung zum Weltkulturerbe erhoben. Der riesige Förderturm ist eines der Wahrzeichen der Region. Wir laufen direkt über das ehemalige Zechengelände und erreichen hier den Fanpoint der IGBCE stilecht mit einigen Männern der Knappenvereine in ihrer traditionellen Galauniform.

Neben der Verpflegung hat sich hier auch eine Sambagruppe eingefunden. Vorbei geht es an der alten Kokerei Richtung Innenstadt. Die Halbmarathonläufer sind bereits abgebogen, als wir bei Kilometer 11,5 die Rathausgalerie am Porscheplatz erreichen. Mit über 80 Geschäften und zahlreichen Restaurants ist es ein Kaufmagnet in Essen. Da die Geschäfte aber nicht geöffnet haben, sind hier kaum Zuschauer anzutreffen.

Direkt danach laufen wir über den Kennedyplatz und auf der Bühne gibt es zur Abwechslung Jazzmusik. Hier ist auch der erste Wechselpunkt der Staffeln. Diese sind ja eine Viertelstunde nach uns gestartet und haben uns inzwischen bereits zum großen Teil eingeholt.

Danach gibt es einen guten Kontrast zwischen gestern und morgen. Während im Univiertel die Jugend für morgen fit gemacht wird, durchlaufen wir anschließend mit dem Thyssen-Krupp-Gelände erneut ein Industriegebiet.

Bei Kilometer 19 sind wir im Essener Norden und erreichen auf der Aluminiumallee den 6. Verpflegungspunkt. Wie an allen anderen Verpflegungspunkten sind hier Wasser, Coca-Cola, Dextro Energy und Bananen im Angebot. Auch hier gibt es wieder einen Fanpoint mit Rahmenprogramm und Sambaklängen. Zuletzt habe ich ja mehr die ruhigeren Landschaftsläufe genossen, aber jetzt muss ich doch zugeben, dass die Cityläufe mit den vielen Zuschauern und Musikgruppen sehr motivierend sind.

 

Bottrop

 

Über die Bottroper Straße erreichen wir nicht nur die Halbmarathonmarke, sondern mit Bottrop die nächste Stadt bei unserem Lauf durch das Herz des Reviers. Hier leben 116.000 Menschen. Bottrop hat mit Skihalle, Tetraeder, dem Museum Quadrat und Moviepark auch touristisch einiges zu bieten. Die Stadt ist - wie das gesamte Ruhrgebiet - im Wandel. In der Innenstadt verliert man gerade mit Karstadt einen Kaufmagneten, aber gleichzeitig haben auch 13 Schulen das Zertifikat „Schule der Zukunft“ für ihre vorbildlichen Projekte zum Umweltschutz und Integration erhalten. Daneben kann man mit der Hochschule Ruhr West in Forschung und Lehre einiges vorweisen. Das Rad dreht sich halt immer weiter.

Dies gilt auch für uns Läufer. Mit dem Rhein-Herne-Kanal und der A42 treffen wir auf zwei der Hauptschlagadern des Reviers und überlaufen diese mit einer Brücke. In der Ferne sehe ich den Tetraeder. Er ragt als Landmarke auf einer ehemaligen Zechenhalde auf. Auf breiten Straßen passieren wir noch ein großes Tanklager und überqueren mit dem Ruhrschnellweg eine weitere Hauptschlagader.

Mit Welheim erreichen wir dann bei Kilometer 24 einen interessanten Stadtteil. Hier haben wir wieder die beiden Gesichter des Reviers. Einerseits treffen wir mit der Kokerei Prosper den nächsten Industriepunkt. Sie wird nur noch bis 2018 in Betrieb sein, da dann der Kohleausstieg beschlossen ist. Mit Welheim-Gartenstadt wird andererseits durch „Innovation-City“ ein ehrgeiziges Projekt Wirklichkeit. Bis 2020 will man den CO2 Ausstoß für 69.000 Einwohner durch systematische Sanierung mit Wärmedämmung und Umbau der Heizungsanlagen halbieren.

Bei Kilometer 29 durchlaufen wir den großen Parkplatz eines Möbelhauses und es gibt wieder einen Fanpoint mit vielen Zuschauern und fetziger Sambamusik. Durch den Wechselpunkt der Schulstaffeln wird es wieder entsprechend hektisch.

 

Gladbeck

 

Mit Kilometer 30 verlassen wir Bottrop und kommen nun nach Gladbeck. Mit 74.000 Einwohnern ist es die kleinste Stadt auf unserer Runde. Wir durchlaufen alte Zechensiedlungen und werden von den Bewohnern begeistert empfangen. Hier nutzt man den Lauf gleich zur Gartenparty und bezieht die Läufer sofort in die ausgelassene Stimmung ein. Hier wohnen Menschen, die genau wissen, wie hart man für eine Leistung arbeiten muss und dies auch bei den Sportlern neidlos anerkennen.

Seit einigen Kilometern liefere ich mir schon ein Duell mit einem Konkurrenten. Er geht jetzt öfters, aber wenn ich ihn überhole, kommt er immer wieder nach kurzer Zeit an mir vorbei. Erst bei Kilometer 38 kann ich ihn endgültig abhängen. Bei Kilometer 33 haben wir den nördlichsten Punkt erreicht. An der Heringstraße erwartet uns wieder ein Verpflegungs- und Fanpoint. Die Sambagruppe „Con Gas“ begeisterte mich schon in den Vorjahren. Nur 5 Kilometer durchlaufen wir in Gladbeck und dann haben wir bereits wieder Gelsenkirchen erreicht.

 

Gelsenkirchen

         

Bei Kilometer 35 wird ein Marathonlauf immer schwer. Aber mit dem Durchlauf des Nordsternparks bietet der Veranstalter jetzt nochmals einen Höhepunkt, welcher die Läufer von ihren Anstrengungen ablenkt. Hier wurde das Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern 1997 mit der Bundesgartenschau in einen Park verwandelt. Wieder ist es eine gelungene Symbiose zwischen Vergangenheit und Zukunft. Am Eingang begrüßt uns gleich der alte Förderturm und dahinter thront auf dem ehemaligen Zechegebäude eine 18 m hohe Herkulesstatue und erinnert damit an die gewaltige Aufgabe, die der Strukturwandel für das Ruhrgebiet bedeutet. Dass die Figur blaue Haare und Bart hat, ist wohl ein Bezug auf den ansässigen Verein S04.

Hier ist auch die Hauptverwaltung des Hauptsponsors Vivawest Wohnen GmbH. Mit 120.000 Wohnungen in 76 Städten ist es der größte Vermieter in NRW. Heute sind wir sicher an vielen Wohnungen und Häusern der Gesellschaft vorbeigelaufen. Natürlich hat man es sich nicht nehmen lassen, auch hier direkt vor der Verwaltung einen großen Fanpoint einzurichten. Vor der einzigartigen Kulisse gibt es auf der Bühne ein Rahmenprogramm mit Musik. Als Läufer kann man durch das überlaufen einer Spendenmatte laufend Gutes tun. Ich verpflege mich hier nochmals gründlich für die jetzt anstehenden Kilometer.

Vorbei geht es am alten Kohlebunker und ich überquere dann nochmals den Rhein-Herne-Kanal und die Emscher. Da muss man kurz die Luft anhalten, denn diese wird auch als Abwasserkanal genutzt. Überraschend kann ich auch Gerd überholen. Der ist etwas müde, er auch gestern auf der Marathonstrecke. Aber er kann kämpfen und wird dann doch das Ziel knapp vor mir erreichen.

 
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Jetzt habe ich bereits wieder die Innenstadt erreicht und laufe auf der Hans-Böckler-Allee dem Ziel entgegen. Die Zuschauerreihen werden immer dichter und lauter und bald habe ich auch meine treuen Fans entdeckt. Noch ein kleiner Anstieg, dann sehe ich hinter der Kurve bereits das Ziel auf der Florastraße. Nach 4:55:50 habe ich die Ziellinie erreicht und belege damit Platz 7 in meiner Altersklasse. Ich bekomme eine schöne Medaille in Herzform überreicht und kann mich in der umfangreichen Verpflegungsmeile versorgen. Das reichhaltige Angebot enthält Wurststücke, Schnittkuchen, Müsliriegel, Obst und diverse Getränke einschließlich des beliebten alkoholfreien Bieres. Da bleibt man gerne etwas länger und spricht noch mit den anderen Läufern über ihre Eindrücke und Erlebnisse.

Bald haben mich auch meine Fans gefunden und gratulieren zum gelungenen Finish. Hans und Bernd siegten in ihren Altersklassen und der VfL Bergheide konnte noch weitere drei Podiumsplätze feiern.  Alle sind sich einig, dass auch die dritte Auflage wieder eine gelungene Veranstaltung war. Das Ruhrgebiet braucht so etwas. Der nächste Termin steht mit dem 22.05.2016 bereits fest.

Leider wurde die Veranstaltung mit dem tragischen Tod eines 30jährigen auf der Halbmarathonstrecke überschattet. Er verstarb bei Kilometer 19  trotz der sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen. Da wird man doch gleich wieder auf den Boden geholt und weiß, was wirklich wichtig ist.

 

Marathonsieger

 

Männer

1 Graute, Matthias (GER) TRC Essen 84     02:29:50     
2 Yilmaz, Muharrem (GER) Ayyo Team Essen 02:47:00     
3 Bunte, Marian (GER)     02:47:05

Frauen

1 Offermann, Eva (GER)     DJK JS Herzogenrath 02:56:47     
2 Lienhart, Laura (GER) SG Wenden 03:04:25     
3 Radix, Ina-Pascale (GER) 03:13:27

697 Finisher

 

Informationen: Vivawest-Marathon
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