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Laufberichte

Der neue K47

 

Die Sommermonate sind für Bergmarathons reserviert. Im Flachland ist es einfach zu heiß, um irgendetwas Anständiges zu Wege zu bringen. In höheren Gefilden gelingt dies schon eher. Da ich ja keine ausgesprochene Bergziege bin, sind die ganz harten Dinger allerdings Tabu. Dagegen haben wir beim Swissalpine in Davos immer etwas Passendes gefunden. In diesem Jahr wurde dort das Konzept völlig neu überarbeitet. Heraus kam ein beispielsloses Lauffest.

Bereits am Sonntag, dem 23. Juli geht es los, allerdings in Samedan bei St. Moritz. Das liegt im Engadin mit dem Auto 60 km von Davos entfernt. Als Prolog des SwissTrail gibt es hier den E35, eine 35 km lange Schleife über Pontresina und St. Moritz, die auch zum E14 oder E24 abgekürzt werden kann.

Ab Montag werden in Davos täglich geführte Streckenbesichtigungen der anstehenden Wettbewerbe, Kurse und Seminare angeboten, bis dann am Freitag der Wettkampf beginnt. Den Anfang macht der Swiss Irontrail mit Streckenlängen von 214 km (T214) und 133 km (T133), nur für extrem Geübte, da neben der Bewältigung der exorbitanten Laufstrecke auch weitgehende Autonomie in den Bergen vorausgesetzt wird.

Am Samstag gibt es dann den traditionellen Swissalpine Marathon, mit dem K78, neu dem K47, dem K36, K31 und K23. Hier findet der wettkampforientierte Bergläufer seine Strecke. Der SwissTrail am Sonntag wiederum bietet Strecken zwischen 21,5 und 9 Kilometern, für Trailrunner aber auch für Genuss-, Gesundheits- und Erlebniswanderer, die einmal Trail-Luft schnuppern möchten.

Letztes Jahr gab es den S42, der dieses Jahr als K47 angeboten wird. Der Panoramatrail wird ausgespart, dafür läuft man zur Alp Funtauna, die Strecke ist damit 5 km länger. Das hört sich interessant an - also nichts wie hin. Am Vortag holen wir unsere Startnummern im Kongresshaus. Zum ersten Mal ist der Zeitmesschip in der Startnummer integriert. Wir bummeln noch über die Läufermesse, die hier ganz auf Trailrunning ausgerichtet ist, und versuchen Neuigkeiten über das Wetter zu erfahren. Die Prognosen sind uneinheitlich,  Gewitter möglich.

Start ist Samstagmorgen um 10 Uhr auf dem Sportgelände beim Eisstadion. Schnell das Gepäck abgeben und hinein ins Leichtathletikstadion. Das angebotene Aufwärmprogramm überlassen wir den anderen, ich werde bereits müde vom Zusehen. Außerdem ist es schon zu warm für mich. Das kann ja heiter werden.

Eine kleine Sensation bahnt sich an: Der erste Läufer der Teamstaffel des T214 ist bereits in unmittelbarer Nähe und wird für die nächsten 10 Minuten, noch vor unserem Start, erwartet. Das bedeutet eine Laufzeit von unter 30 Stunden für die 3 Läufer des Teams. Wir werden angewiesen, am Start eine Gasse für den Finisher freizumachen. Das klappt auch super, und unter dem tosenden Applaus der Anwesenden wird der Läufer im Stadion empfangen. Gänsehautfeeling pur.

 

 
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Derart motiviert werden wir fünf Minuten später, genau um 10 Uhr, auf die Strecke geschickt.  Hin und wieder feuern uns ein paar Zuschauer an. Jetzt geht es ins Dischmatal, dem mittleren der drei Seitentäler südlich von Davos. Der Weg führt durch grüne Wiesen, wellig, tendenziell bergauf. Ich freue mich an der blühenden Pracht und versuche mein Tempo zu finden. Nur nicht zu schnell angehen. In der Ferne baut sich bereits der Scalettagletscher vor uns auf.

Das Tal ist hier breit, im Talgrund fließt uns die Dischma entgegen. Die Sonne brennt unerbittlich, nur ein paar harmlose Wölkchen sind am Himmel. Im Wald tut die kühle Luft gut, allerdings geht es steil bergauf. Es kommt der erste wurzelige Trail und ich bin sofort in meinem Element. Erfreut laufe ich am km 40 Schild vorbei. Der Hinweis gilt natürlich für die noch zu laufenden Kilometer. Als sich der Wald wieder öffnet, sind wir schon deutlich höher. Vor einer Holzbrücke steht die erste VP. Es gibt sogenannten Eistee. Naja, kalt ist der nicht, aber das wäre auch zu viel verlangt. Bald müssen wir eine Straße überqueren. Helfer sichern den Übergang und feuern uns lautstark an.

Ein lauschiger Wanderweg führt zwischen mannshohen Bergkiefern und anderen Büschen hindurch. Blau blühen wilde Glockenblumen und Rittersporn, gelbe und rote Blumen bilden deutliche Farbakzente, Kuhglocken sind zu hören - Idylle pur. Dass oberhalb die Straße läuft, nehmen wir kaum wahr.

 

 
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Der kleine Weiler „Am Rin“ besteht aus ein paar urigen alten Holzhäusern. Die geparkten Autos davor zeigen, dass die Häuser bewohnt sind. Wir biegen jetzt erneut auf einen Singletrail ein und es geht bergauf, so dass wir erneut schnell an Höhe gewinnen. Oben überqueren wir wieder die Straße und gelangen auf einen Wanderweg (35 km noch zu laufen).

Die Landschaft wird karger, die Büsche spärlicher. Wellig führt der Weg immer weiter hoch. Ein paar Holzhäuser in der Ferne künden bei Dürrboden die nächste VP bei km 15 an. Die ersten 2 Stunden sind wie im Flug vergangen. Es ist gerade 12 Uhr vorbei, Zeit, um etwas zu essen. Banane und Tee müssen sein. Es gibt auch Iso. Dürrboden liegt bereits 2000 m hoch und besteht hauptsächlich aus einem Gasthaus. Die Wanderer auf der Terrasse machen Mittag. Ich lasse noch meine Handflasche füllen dann trolle ich mich. Hier ist mir eindeutig zu viel los. In Dürrboden vereinigen sich die beiden Quellbäche Dischmabach und Furggabach zur Dischma, die dann bei Davos in den Landwasser fließt. Wir überqueren den Dischmabach und verlassen nun endgültig bewohntes Gebiet.

 

 
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Als Einstieg führt ein weiterer Singeltrail relativ flach durch blühende Wiesen direkt am Bach entlang. Wanderer haben es sich zwischen hohen Steinen bequem gemacht und freuen sich mit uns. Vor mir am Hang kann ich bunte Punkte erkennen. Das sind Läufer, die bereits weit vor mir sind. Der Weg wird schmaler und steiniger. Wir sind nun dem Gletscher ganz nah, und ich meine, ab und zu einen frischen Wind zu spüren. Vom letzten Jahr weiß ich ungefähr, wo es langgeht. Wir halten uns rechts, der Weg ist nicht zu verfehlen. Ein Blick zurück zeigt mir, wie hoch ich schon bin. Die Häuser von Dürrboden sind inzwischen ganz klein.

Bergauf laufen ist ja nicht so meins; aber weil ich vorher weiß, was auf mich zukommt, finde ich es gar nicht schlimm. Leider gibt es jetzt schon Läufer, die Schwierigkeiten haben, Magenprobleme und Krämpfe in der Hauptsache. Letztes Jahr gab auf den ersten 17 Kilometern 2 VPs mehr. Wenn man das in der Ausschreibung nicht gelesen und sich darauf eingestellt hat, kann das unangenehm sein. Ich laufe wie immer mit Rucksack, Gels und Salz sind meine Standardausrüstung und, wie gesagt, eine kleine Handflasche.

Ein langgezogener Links- und dann Rechtsbogen bringt mich endgültig in hochalpines Gelände (30 km noch zu laufen). Waren bisher blühende Almwiesen um mich herum, wird es nun steinig und steil. Mit Yves habe ich einen tollen Begleiter gefunden. Wir haben gleich ein interessantes Gesprächsthema und gelangen so gemeinsam schnell nach oben. Hier, bei der Hütte auf dem Scalettapass, gab es letztes Jahr ebenfalls eine VP. Yves kämpft mit Krämpfen und muss auf einer Bank pausieren. Ich lasse ihn zurück und mache ich mich auf den Weg nach unten.

Zunächst geht es nun steil bergab. Dann folge ich einem schmalen Pfad an der Bergflanke entlang. Die Aussicht ins Tal ist grandios - wenn man anhält und sich die Zeit zum Umschauen nimmt. Beim Laufen ist es angeraten, den Blick auf dem Weg zu lassen. Ein Schild zeigt km 195 noch zu laufen; was für eine Vorstellung! Wir befinden uns also auf dem ersten Teilstück des Irontrails T214. Nach ungefähr einem Kilometer verlassen wir den schmalen Panoramatrail nach links. Auf den Serpentinen unter mir kann ich einige Läufer erkennen.

 

 
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Ich komme gut voran. An manchen Stellen kann ich sogar einige Läufer überholen.  Im Talgrund sehe ich eine Hütte. Sollte das mein Zwischenziel sein, ist das aber noch ziemlich weit entfernt. Der Weg wird nochmals steiler, aber irgendwann bin ich unten, überquere noch ein Bächlein und dann habe ich die VP erreicht. Ich bin platt.

Hier gibt es Müsliriegel und Tee. Ich setzte mich etwas abseits auf einen Stein und resümiere: Ich bin nun über 4 Stunden unterwegs und hab noch nicht einmal die Hälfte der Strecke. Es ist immer noch sehr warm und jetzt muss ich sämtliche verlorenen Höhenmeter  wieder gutmachen. Vom anschließenden Aufstieg auf den Sertigpass ganz zu schweigen. Ob ich das bis zum Cutoff um 18 Uhr 40 in Sertig Dörfli schaffen werde?

Zum Aufgeben ist jetzt allerdings noch nicht die Zeit - also weiter. Die kurze Pause hat mir gut getan, denn es geht plötzlich besser. Ich kann sogar kurze, flache Stücke laufen, so dass ich einige Geher überholen kann. Zur weiteren Motivation passiere ich das km 25 Schild. Vor mir liegt ein enges Tal, auf dessen Grund wir uns fortbewegen. Es geht tendenziell bergauf. Viele kleine Bäche queren die Strecke, ich versuche gar nicht sie zu umgehen. Einfach durch scheint mir die beste Alternative.

 

 
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Weil die nächste VP erst in 6 km kommt, beschließe ich, meine Flasche direkt leer zu trinken und bei jeder Möglichkeit wieder aufzufüllen. Bäche gibt es unzählige, so habe ich immer frisches Wasser bei mir und kann auch anderen aushelfen. Ich komme gut voran, bis ein sehr schmaler Steg über einen tosenden Bach versucht mich auszubremsen. Vermutlich ist das Ganze nur einen Meter hoch, aber für mich ist das bereits zu viel. Ich fixiere das gegenüberliegende Ufer und balanciere unbeschadet hinüber.

Seit einiger Zeit kann ich in der Ferne auf halber Höhe der rechten Bergflanke, farbige Punkte ausmachen. Nein, das kann unmöglich unsere Laufstrecke sein, das wäre ja richtungsmäßig wieder zurück. Vor mir steigt der Pfad nun steil an. Oben steht ein gelbes Zelt. Ist hier vielleicht schon die nächste VP? Beim Näherkommen erkenne ich, dass von der anderen Seite ebenfalls Läufer auftauchen. Das Zusammentreffen der Strecken des K78, K36 und unserem K47 steht unmittelbar bevor. Am Treffpunkt stehen die Helfer und begrüßen jeden Läufer und feuern sie an. Verpflegung gibt es hier nicht.

Auf dem folgenden schmalen Trail kommen immer wieder Läufer mit roten Nummern des K78 von hinten. Das sind schnellere Läufer und ich lasse sie gerne vorbei.  Es geht  immer rauf und runter an der Bergflanke entlang. Irgendwann werden wir  in eine Hochebene geleitet, der Trail steigt stärker an. Am Abzweig stehen Helfer. Sie bieten Wasser aus Flaschen an für besonders Durstige. Ich hab noch meinen eigenen Vorrat und verzichte dankend, andere sind froh um diese Unterstützung (20 km noch zu laufen).

Es geht nun immer höher hinauf. Hinter einer Kuppe sehe ich auf einmal das auffällige Banner eines Fotografen und ein weißes Zelt über mir. Gleichzeitig erkenne ich unten die beiden Bergseeen Lai da Ravais-ch Suot und Lai da Ravais-ch Sur. Der Sertigpass befindet sich also bereits direkt vor mir. Noch ein paar Höhenmeter und ich bin oben. Es kommt mir vor wie ein Wunder. Es ist gerade 16 Uhr und ich habe das meiste schon geschafft.

Die Helfer der VP sind auf alles vorbereitet. Die Masseure und Physiotherapeuten arbeiten auf Hochtouren. Ich genehmige mir jetzt Bouillon und Cola. Alpinbrötli, eine Spezialität beim Swissalpine, gibt es auch. Immer noch wie in Trance genieße ich die unglaubliche Fernsicht. Sobald die Beine sich etwas erholt haben, erklimme ich die Passhöhe. Trotz der starken Schneefälle vom letzten Wochenende ist nur noch ein kleines Häufchen hier oben übrig. Kurzes Posen für den Fotografen; dann geht es bergab.

 

 
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Mal mehr, mal weniger steil führt ein schmaler Pfad hinunter. Ein breites Geröllfeld muss überwunden werden. Höchste Konzentration ist notwendig, denn ein Sturz hier könnte schlimme Folgen haben. Immer wieder kommen Läufer von hinten angerannt. Das ist nichts für mich. Einmal blicke ich auf und kann bis ans Ende des vor uns liegenden Tals sehen. Unglaublich, dass wir bald dort unten sein werden. Aber nun konzentriere ich mich wieder auf den Weg.

Hinter der letzten Brücke wird der Weg breiter und flacher. Eigentlich war hier in den Vorjahren eine VP. Nicht dass ich durstig wäre, aber die fehlende Abwechslung vermisse ich doch. Ein Almwirtschaftsweg führt mehrere Kilometer am Chuealpbach entlang bergab. An der Melkstation warten die Wiederkäuer geduldig, bis sie an der Reihe sind. Der Brunnen hier dient vielen Läufern als willkommene Abkühlung.

Das Gefälle ist so moderat, dass ich gut vorankomme. Wegen leichter Krämpfe kann ich kein Gas geben, das ist hier aber auch nicht notwendig. Leichtes Joggen reicht hier völlig aus. Immer wieder schwebt der Hubschrauber hoch und runter. Noch ein steiles Stück Straße, dann habe ich den Talgrund erreicht. Es geht jetzt an der Sertiger Straße entlang und ein paar Zuschauer feuern uns sogar an. Irgendwann weisen Helfer mit rhythmischem Klatschen auf einen Wiesenweg an den Almen entlang. Eine kleine Steigung gehe ich nochmals hinauf, dann taucht Sertig Dörfli vor mir auf.

 

 
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Nach einem kurzen Anstieg am Dorfeingang stehen die Zuschauer Spalier. Das motiviert zu einem kleine Spurt auf das Zelt der Moderatoren zu. Ich werde namentlich begrüßt und beglückwünscht. Es ist jetzt kurz nach 17 Uhr und ich habe noch massig Zeit für das letzte 11 km lange Teilstück nach Davos. Aus Wannen mit Schwämmen kann man sich Kühlung verschaffen. Dann genehmige ich mir noch Cola und Tee.

Nach einem breiten Feldweg gelangen wir auf einen schmalen Waldtrail. Ohne Vorwarnung fährt mir schon wieder ein Krampf in den Oberschenkel. Erschrocken erkundigt sich ein K78 Läufer nach meinem Befinden. Alles OK, ich muss nur kurz anhalten. Vorsichtig laufe ich wieder an, nur jetzt nichts mehr riskieren. Es geht nun wellig voran (km 10 noch zu laufen). Da ich meist gehe und nur bergab laufe, kommen immer wieder schnellere von hinten. Weil ich wirklich gut in der Zeit bin, lasse ich mir die Laune nicht verderben und genieße den schönen Trail durch den Wald mit tollen Ausblicken auf das Tal unter mir und die gegenüberliegende Bergwelt. Irgendwann geht es dann steil bergab.

Wir verlassen den Wald und erreichen den Weiler Boden. Diese VP gibt es noch und die Helfer stecken uns mit ihrer Fröhlichkeit an. Auf einem breiten Wanderweg geht es immer tendenziell bergab bis Clavadel. Hier haben Privatleute eine Dusche für die Läufer aufgebaut. Heute Mittag war das sicher Gold wert. Die Straße führt uns den ganzen langgezogenen Ort mit seinen großen Bauernhöfen entlang bergauf. An der VP oberhalb des Ortes hat sich das halbe Dorf versammelt und jubelt mir schon von weitem zu. Ich kann nichts mehr trinken und bedanke mich trotzdem für so viel Fürsorge. Mit lautem Applaus und vielen guten Wünschen werde ich verabschiedet.

Ein letzter schmaler Trail führt in den Wald. Es geht länger bergauf dann wieder bergab. Im Abendlicht können wir Davos bereits unterhalb liegen sehen. Dann ist der breite Höhenweg oberhalb der Stadt erreicht. Wir laufen unter den Seilen der Jakobshorn-Bahn durch und haben freien Ausblick auf Davos und unser berühmtes Hotel Schatzalp direkt gegenüber. Laut Schild sind noch 2 Kilometer zu laufen. Der Weg geht bergab und ich jogge ohne Eile hinunter. Eine scharfe Linkskurve, dann wieder rechts, wir verlassen den Wald und sind schon mitten in Davos gelandet.

Auf der Straße überhole ich eine applaudierende Wandergruppe.  Die Straße ist für den Verkehr gesperrt, einige Zuschauer und Passanten feuern mich lautstark an. Im Stadion geht es direkt auf die Laufbahn. Die Moderatorin sagt mich an, ich fühle mich so gut, dass ich noch einen veritablen Endspurt hinlege. Erstaunlich viele Zuschauer sind noch im Stadion und machen richtig Lärm, dann habe ich es geschafft.

 

 

Norbert kommt mir bereits mit einer Dose Erdinger alkoholfrei entgegen. Irgendwie hat er gerechnet, dass ich früher als geplant eintreffen werde. Zufrieden beglückwünschen wir uns gegenseitig und natürlich auch die anderen, die es sich auf den Bänken gemütlich gemacht haben. Es gibt noch Apfel und Bananen, diverse Sportgetränke und Bouillon. Eine gut gefüllte Sponsorentasche und die Medaille bekommt man beim Verlassen des Stadions. Das Finishershirt wird nachgeschickt.

 

Fazit:


 Das neue Konzept gefällt mir. Wenn man sich erst mal durch die vielen angebotenen Wettbewerbe gelesen hat, kann sicher jeder etwas Passendes finden. Weil die Strecken mehrfach genutzt werden, ist man unterwegs nie alleine. Es gilt jedoch die Ausschreibung des präferierten Laufs aufmerksam zu lesen und Warnungen des Veranstalters ernst zu nehmen.

Ordentliche Trailschuhe sind auf jeder Strecke ein Muss, eine Jacke, Kopfbedeckung und eventuell Rettungsdecke gehören für mich im Hochgebirge ebenfalls zur Grundausstattung. Wenn man sich auf einer unwegsamen Strecke verletzt, kann selbst ein Trail mit nur 9 km Länge zu einer ernsten Situation werden. Riegel und Wasser, Taschentücher und eine Trillerpfeife sind auf alle Fälle hilfreich und nicht schwer mitzunehmen. Handys haben jedoch oft keinen Empfang.
Wenn man sich dann noch gut vorbereitet und ein paar Tage zur Höhenanpassung einplant, stehen beim Swissalpine-Lauffest einem besonderen Erlebnis in phantastischer Natur nichts mehr im Weg.

 

 

Impressionen

(Klaus und Margot Duwe)

 

K78 + K 36

 

 
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Swiss Irontrail

 

Muottas Muragl

 

 
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Strelapass / Schatzalp

 

 
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Informationen: Swissalpine
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