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Wales Marathon: Mom, look at him!

 

Es war vergleichsweise das Paradies auf Erden für einen übenden Soldaten in einer Zeit, zu der man sich einen Einsatz nur im Rahmen eines großen vaterländischen Krieges vorstellen konnte und dabei hoffte, ihn nie erleben zu müssen. Viele Jahre lang setzte das Personal der deutschen Panzertruppe nach Wales über, um auf dem dortigen Schießplatz Castlemartin der britischen Streitkräfte mit 120 mm Glattrohrkanonen über die Steilküste auf das offene Meer in Richtung Cornwall zu ballern. Paradies neben der schönen Landschaft vor allem deshalb, weil dort im Gegensatz zu Truppenübungsplatzaufenthalten im Inland am Wochenende nicht geübt werden durfte, diese daher dienstfrei waren und zu touristischen Zwecken genutzt werden konnten.

Ein besonders hartes Los traf dabei das jeweilige Vorkommando, das neben dem werktäglichen Schießen auch die Wochenendaktivitäten für die eigenen Leute zu erkunden und vorzubereiten hatte. So ergab es sich, dass Hauptmann Bernath mehrfach viel Muße hatte, Land und Leute kennenzulernen, und sich selber versprach, dereinst mit Gattin zur privaten Belustigung zurückzukehren. Nun gut, es liegt zugegebenermaßen ein Zeitraum von 26 Jahren dazwischen – ganz nach der kölschen Band BAP ist es also verdamp lang her – und auch die Ehefrau ist nicht mehr die gleiche, aber das selbstgegebene Versprechen habe ich gehalten.

Wenn schon, denn schon! Ganz nach meinem Lieblingsmotto nutzen wir die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Urlaub und erkunden ganz Wales im Rahmen einer Rundreise. Per Auto von Dünkirchen mit der Fähre übergesetzt, geht es mit einer Zwischenübernachtung in der Nähe von Canterbury, der Zentrale der anglikanischen Kirche, mit Besuch der berühmten Kathedrale zunächst nach LLandudno, dem viktorianischen Seebad ganz im Waliser Norden. Dieses Kleinod, weitab vom Schuss und daher von den letzten Kriegen unbehelligt, ist wunderbar. Auch zum Laufen, denn die drei km lange Strandpromende sucht ihresgleichen, genauso wie die unbewohnte Halbinsel Great Orme. Diese auf 9 km umrundet oder parallel zur Strecke der Cable Car hochgelaufen und querfeldein auf Gras, vorbei an uralten Steinwällen und schmackhaften Schafen etliche km zurückgelegt, ist pures Läuferglück.

 

 
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Über die heimliche walisische Hauptstadt Aberystwyth geht es eine Woche nach Bosherston hart am Rande des Übungsplatzes Castlemartin. Traumhafte Strände und ebensolche mit blühenden Seerosenteppichen bestandene Fischteiche, die Lily Ponds, zwingen einen geradezu, regelmäßig früh aufzustehen und auf diversen Morgenläufen die Fischreiher zu erschrecken. Die letzten drei Tage verbringen wir in der Kleinstadt Tenby, ganz im walisischen Süden, ein Seebad wie aus dem Ei gepellt. Und ein besonders sportliches dazu, denn man richtet nicht nur einen Ironman im September aus, sondern am zweiten Juli-Wochenende das sog. Long Course Weekend.

Dieses ist quasi ein Langdistanz-Triathlon, allerdings etwas anders als gewohnt: Jeder Wettkampf findet an einem eigenen Tag statt und die drei Teile können auch einzeln bestritten werden – logisch, sonst wäre ich als Schmalspursportler hier nicht dabei. Also freitags die 3,8 km Schwimmstrecke, samstags die 180 km Radfahren und sonntags eben der Marathon, 226 km total. Das gibt den Triathleten die Möglichkeiten, jede Disziplin für sich volle Möhre anzugehen, denn nach jedem Einsatz winken viele Stunden Regenerationszeit. Für mich ist das eine ganz tolle Sache, weil man auch mit eingeschränkten Fähigkeiten dabei und somit Teil des Ganzen sein kann. Neben den Volldistanzen werden noch eine ganze Reihe von Nebenwettbewerben angeboten, somit ist für die ganze Familie gesorgt: Beim Schwimmen ist auch die halbe Strecke von 1,9 km möglich, beim Radfahren 70 oder 42 Meilen, beim Laufen Halbmarathon, 10 und 5 km. Für jede Disziplin gibt’s übrigens eine eigene, fette Medaille.

Mittags holen wir auf der kleinen, aber feinen Messe unsere Unterlagen ab und registrieren zufrieden das Interesse an unserer Internetseite: Die an mehreren Stellen ausgelegten Terminflyer gehen weg wie die warmen Semmeln und sind am Samstagvormittag restlos vergriffen. Am Freitagabend wohnen wir dem Schnupperwettkampf der Grundschüler bei, der, wie alle Schwimmwettbewerbe, am North Beach (einer von vier Stränden Tenbys) unmittelbar am markanten Goscar Rock, einem Felsen am Strand, stattfindet. Viele Zuschauer sind da und haben das gesamte Wettkampfgeschehen vom erhöhten Stadtrand mit div. Promenadenwegen wie in einem Amphitheater hervorragend im Auge. Noch nie gesehen und daher völlig faszinierend ist für uns das Schwimmen der Langdistanzathleten bzw. Spezialisten, das mit einem Feuerwerk beginnt. Die weißen Badekappen tragen die Schwimmspezialisten, die gelben die Triathleten, die an den Folgetagen noch Radfahren und Laufen dürfen. An die 2.100 Sportler sollen sich im Wasser befinden, um das große, durch Bojen markierte Dreieck ein- bzw. zweimal zu bewältigen. Nur der Hunger hält uns von der Beobachtung des gesamten Wettkampfs ab.

 

 
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Der Samstag beginnt mit anhaltend fiesem, stürmischen Regenwetter; für uns gute Gelegenheit, die Laufwerkzeuge für morgen zu schonen und die Füße häufig hochzulegen. Durch die unmittelbare Nähe unserer Unterkunft zum Start- und Zielbereich können wir mehrfach hin- und herpendeln und den Radfahrern bei ihren Zielankünften zuzuschauen. Später erfahren wir, dass aufgrund der gefährlichen Wettersituation zwei Drittel der Starter früher als geplant aufgehört haben. Abends nehmen wir die extra gebuchte, qualitativ und quantitativ gute Pastaparty (10 Pfund bzw. 12 € pro Nase) mit. Jetzt wird’s aber endlich auch für uns ernst. Der Start des Marathons um 10 Uhr erlaubt ein vernünftiges Frühstück zu ziviler Zeit, dann begleitet Elke mich zum Start am Tudor Square. Sie selbst wird in einer Stunde mit dem Bus zum Manorbier Castle (6 €) gebracht, vor dem um 13:30 Uhr ihr Zehner losgeht. Die zwei Stunden Wartezeit sind aufgrund der umfangreichen Straßensperrungen unvermeidbar. So kommt sie in den Genuss, meine fast viereinhalb Stunden Wartezeit in New York zumindest ansatzweise nachvollziehen zu können.

Zunächst führt der Kurs unter großer Zuschauerbeteiligung zwei Meilen durch die Stadt, vorbei an den so typisch britischen Reihenhäusern, der hochgelegenen Promenade, der zu großen Teilen erhaltenen Stadtmauer und den das Stadtbild prägenden Kirchen. Lange hatte ich überlegt, wirklich lange. Soll ich oder soll ich nicht? Machst Du Dich wirklich freiwillig zum Affen? Andererseits: Wo sonst, wenn nicht hier, wo Dich keiner kennt? Im letzten Augenblick traue ich mich dann doch, mir den Wikingerhelm mit den Zöpfen in schwarz-rot-gold aufzusetzen und den teils ungläubigen Blicken der Konkurrenz standzuhalten. Am Ortsausgang steht ein kleiner Junge und zerrt seiner Mutter plötzlich ganz heftig am Arm: „Mom, Mom, look at him!“ und zeigt ganz aufgeregt auf den vorbeiziehenden Bekloppten. Die grinst, wie so manche(r) vorher auch. Also alles richtig gemacht!

Die 5 km-Läufer, die von ihrer Stadtrunde zurückkommen, überleben den Anblick erfreulicherweise auch. Ich aber beginne zu erkennen, was für einen Sch... ich mir da antue. Das Teil schlabbert zum einen hin und her, weil zu groß, zum anderen ist es nach oben ziemlich luftdicht, daher beginnt mir bereits nach gut zwei Meilen die Brühe ins Gesicht zu laufen. Aber wenn's das Volk verlangt? Kurz darauf zeigt mit der Tenbyer Radfahrclub am Straßenrand, dass ich, zumindest was die Außenwirkung betrifft, richtig liege: Rhythmisch stimmen sie angesichts des Gehörnten die von der Fußball-EM bekannte wie beliebte Anfeuerung der Isländer an, selbstverständlich inkl. des krachenden „Uh!“-Schlachtrufs, was natürlich heftigst erwidert wird. Hat was!

 

 
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Kaum aus der Stadt heraus, begrüßt uns erst einmal eine längere, knackige 14%-Steigung, auf der in meinem Feld auffallend viele bereits gehen. Bevor ich anfange die Stirn zu runzeln, mache ich mir klar, dass viele von uns bereits 3,8 km im Wasser und 180 km auf dem Rad in Armen und v.a. Beinen haben, das erklärt vieles. Oben auf dem „Ridgeway“, einem Höhenweg, angekommen, begrüßt uns die erste von mehreren Verpflegungsstationen (Wasser, Iso, Weingummi, Gebäckstangen, Bananen) sowie eine phänomenale Aussicht ins Gelände. Und ein ebenso phänomenaler Wind, der mir den dämlichen Helm vom Kopf zu reißen droht und ihn ständig verdreht. Bald habe ich die Faxen dicke und ab sofort neben der Kamera noch etwas Umfangreiches in der Hand, super. Da Zuschauer derzeit doch eher Mangelware sind, kann ich also auch beruhigt halbnackt laufen. Die Brühe läuft natürlich weiter über die Brille ins Gesicht und in die Augen.

Und da ich schon aus diesem Gründen nur noch eingeschränkt sehfähig bin, fängt es, wie vorhergesagt, auch pünktlich nach einer Stunde an zu schiffen und das bei strammem Wind. Ja, auch der walisische Sommer ist nicht das, was man sich von ihm verspricht. Während unserer zweieinhalb Wochen haben die Temperaturen die 20°-Marke nur am ersten Tag erreicht, meistens waren es 16-17°, ob mit oder ohne Sonne. Von hinten spricht mich jemand an und nach dem Austausch einiger englischer Sätze erkennen wir uns als Deutsche, bei meinem Aussehen war das eigentlich nicht ganz so schwierig herauszufinden. Winfried bestreitet als Ländersammler seinen 39. Auslandseinsatz und kennt M4Y nicht. Das gibt Abzüge in der B-Note.

Auf dem Ridgeway kommen wir auf welliger Bahn gut voran, es läuft ordentlich in Richtung Halbzeit, die wir in Pembroke erreicht haben werden. An den Wegkreuzungen befinden sich jeweils ein paar Leute zum Absichern der Strecke und zum Anfeuern, bisher ist alles autofrei gewesen. Ein schmaler Weg führt uns zu den Resten der Stadtmauer, zwischen der und dem Mill Pond, einem kleinen aus dem Pembroke River gebildeten See, wir uns dem imposanten Pembroke Castle aus dem zwölften Jahrhundert zuwenden. Leider, leider wird es nicht umrundet, was durchaus möglich gewesen wäre. Gut, dass wir das schon vor ein paar Tagen im Rahmen einer Besichtigung gemacht haben.

Ein wenig hatte ich darauf spekuliert, an den hier auf ihren Start wartenden Halbmarathonern vorbeilaufen zu können, um deren uneingeschränkte Ehrfurcht zu genießen und mich mit 1:58 Std. durchaus ins Zeug gelegt. Die sind aber wohl gerade erst verschwunden und wenn ich das Gehirn eingeschaltet hätte, wäre mir das bei einer guten Minute Differenz zwischen Brutto- und Nettozeit sowie einigen wenigen Minuten Startverzögerung unsererseits von vorne herein klar gewesen. Dann genieße ich eben das Durchlaufen der High Street, auf der wir noch vor kurzem lustwandelten, und nehme einen Zahn heraus. Auf einem deutlich näher an der Küste liegenden Weg  geht es auf die zweite Hälfte. Der Kursverlauf ähnelt im Übrigen einem liegenden Luftballon

 

 
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Ups, da sind schon wieder „meine“ Radfahrer aus Tenby und klatschen und schreien sich die Lungen aus den Leibern. Gut, dass ich beim Durchlaufen von Pembroke wieder rechtzeitig meinen Hut aufgesetzt hatte. Kurz nach Meile 14 laufe ich auf die ersten bzw. letzten Halben auf und staune, ähnlich wie in den USA mehrfach erlebt, über den (Über?)Mut mancher Teilnehmer(innen), die sich mit teils enormer Leibesfülle auf den Weg gemacht haben. Einerseits ist ihnen mein großer Respekt sicher, trotzdem kann ich kaum glauben, dass allen von ihnen am Ende selbst vier Stunden Zeit ausreichend sein werden, so sehr sind einige schon am Schnaufen.

Die Strecke bleibt vom Prinzip her ähnlich wie der Hinweg: Ein schmaler Asphaltstreifen, rechts und links befinden sich häufig große Hecken und dazwischen immer mal wieder Lücken, durch die man weites Land bis hinunter zur Küste genießen kann. Ha, Freshwater East! In diesem Nest befindet sich das Freshwater Inn, in dem wir noch kürzlich sehr gut gegessen haben und, tatsächlich, wir kommen genau dort vorbei. Damals war's allerdings nur für die Kauwerkzeuge anstrengend gewesen.

Was mich etwas nervt ist, dass sich viele nicht an die Veranstaltervorgaben halten oder diese schlicht nicht gelesen haben. Natürlich kann man sich über die Sinnhaftigkeit mancher Vorgabe trefflich streiten, aber sich doch auch einfach danach richten: Verbot der Nutzung eines Startnummernbandes, keine Musikberieselung oder den Müll in die bereitstehenden Container zu werfen. So fliegen hunderte Becher im Wind herum und verschandeln die Landschaft, das muss doch nicht sein. Auch ärgere ich mich, das aber erst hinterher, über die Auswirkungen des Wetters auf die Kameralinse. Leider erscheint so manches leicht verschwommen, aber so ist das Leben. Ian vom 100 MC U.K. erzählt stolz von seinen bisherigen 169 Marathonteilnahmen und möchte wissen, wie viele ich denn auf dem Buckel hätte. „I'm still a rookie, you know!“ und schon ist der Mann glücklich.

 

 
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Hinter Freshwater East haben wir einen tollen Ausblick auf die Küste, an die wir bei Meile 17 bis auf wenige hunderte Meter herankommen. Ja, Leute, Wales ist schön! Ein langes Bergabstück bringt uns zum Start des Zehners am Manorbier Castle aus dem dreizehnten Jahrhundert, von dem aber im Wesentlichen nur noch bzw. wieder die Außenmauern stehen. Allerdings sind, und nicht zuletzt daher, die letzten zehn km durchaus anspruchsvoll, insbesondere mit müder werdendem Geläuf. Bis zum Startplatz ist jedoch noch ein heftiges Bergaufstück zu nehmen und die Gattin leider nicht vor Ort, da gerade für kleine Mädchen. Schade. Die immer müder werdenden Beine zwingen mehr und mehr Teilnehmer, an den Steigungen zu gehen. Da ich jedoch frisch ins Rennen gegangen bin, verkneife ich mir dieses, denn noch bin ich durchaus in der Lage, 523 Höhenmeter laufend zu nehmen.

Ganz goldig ist eine nette junge, sportliche Familie, mit der ich mich ein wenig austausche. Er ist mit einer ordentlichen Triathlonfigur ausgestattet (also auch oben Stahl!), die Frau augenscheinlich ebenfalls ordentlich trainiert und der Sprössling fährt auf dem Mountainbike mit. Zumindest soweit die Kraft reicht, denn auf den Bergaufpassagen lässt er sich schieben. „I love your costume!“, sagt sie. Na also, geht doch. Auf der 23. Meile befinden wir uns wieder auf bekanntem Terrain, der „Schnur“ des „Luftballons“, auf der wir schon die Meilen zwei bis gut fünf verbracht haben, also auf dem Ridgeway. Und wer gut aufgepasst hat weiß noch, dass es da am Anfang stramm bergauf ging, daher fliegen wir (na ja...) vierzehnprozentig wieder talwärts.

 

 
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Bald schon sind wir wieder in bewohntem Gefilde, weshalb ich mich letztmals behelme, denn schließlich will man ja beim Zieleinlauf ordentlich ausschauen. Allerdings müssen wir hoch auf die Promenade oberhalb des Nordstrands, wo der Schwimmwettbewerb stattfand, nochmals einiges an Kraft aufwenden, Vater läuft unbeirrt, fürs Volk äußerlich schwebend, innerlich aber fluchend. Was folgt, ist einer der stimmungsvollsten bisher erlebten Zieleinläufe. Nicht nur, dass wirklich viele Leute auf uns warten, nein, sie sind auch emotional dabei und wollen abgeklatscht werden. Schön! Dann kommt der erste Bogen, der rote Teppich, der Gehörnte macht noch ein wenig Spökes für die Fans und dann hat er's geschafft.

Eine traditionell be- bzw. verkleidete Gestalt beglückwünscht mich herzlich, dann werde ich gebeten, mich zu verdünnisieren und den Nachfolgenden Platz zu machen. Die Zielverpflegung ist reichlich, die Medaille gleichermaßen schwer wie schön und der Herr Bernath mit sich und der Welt mal wieder im reinen. Die keine hundert Meter entfernte Unterkunft erlaubt ein schnelles Duschen und kaum stehe ich mit der wieder sauberen Kamera am Zieleinlauf, kommt auch schon die Gattin und ist hochzufrieden, nach einer fast halbjährigen erzwungenen Laufpause wieder einen - und zwar anspruchsvollen -  Zehner geschafft zu haben.

 

 
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Wie erfreulicherweise schon so häufig ist es uns erneut gelungen, unsere Lieblingshobbys Reisen und Laufen unter einen Hut zu bringen. Zur Nachahmung gerne empfohlen und – keine Angst! Das britische Essen ist deutlich besser als sein Ruf, walisisch muss man nicht unbedingt beherrschen und der Linksverkehr hat nach wenigen hundert Metern seinen Schrecken verloren. Diolch ac gweld eto, Cymru!

 

Streckenbeschreibung:
Runde über 42,195 km mit Start und Ziel in Tenby, die Meilen 2 - 5,5 und 23 – 25,5 sind identisch. Zeitlimit: 6:00 Stunden.

Startgebühr:
Je nach Anmeldezeitpunkt 40 – 60 Pfund (im Spätwinter noch 52 bis 78 €, nach der Entscheidung der Briten zum Brexit aufgrund des Kursverlustes deutlich weniger).

Weitere Veranstaltungen:
Halbmarathon als Punkt-zu-Punkt-Kurs von Pembroke nach Tenby sowie 10 und 5 km.

Leistungen/Auszeichnung:
Medaille, Urkunde. Shirt 15 Pfund (18 €).

Logistik:
Alles top nahe beieinander.

Verpflegung:
Wasser, Iso, Bananen, Weingummi, Gebäckstäbchen. Im Ziel zusätzlich Marsriegel.

Zuschauer:
Unterwegs auf freier Wildbahn wenig, in Pembroke guter Zuschauerzuspruch, in Tenby bei Start und Zieleinlauf sehr gute Stimmung.

 


 

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