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Laufberichte

Ostseeman – Triathlon Langdistanz 3,8/180/42,195

02.08.09

Warum macht eine begeisterte Läuferin so etwas? Das Laufen ist doch schon schön genug, warum auch noch auf das Rad sitzen und schwimmen gehen? Nun, man sagte mir, wer 80 km am Stück durch den Schwarzwald laufen kann, der kann auch einen Ironman bestehen. Das wollte ich dann schon genauer wissen, begann mit dem Schwimmen und kaufte mir ein Triathlonrad, tobte meinen Bewegungsdrang in allen drei Sportarten aus und hatte nach 12:23:nochwas das Ergebnis: man kann tatsächlich mehr, als man glaubt.

Das war 2008 - und weil es uns so gut gefallen hat, sind wir am 30.07.2009 erneut nach Glücksburg unterwegs. Die Fahrt auf der A7 geht schleppend. Viel Verkehr, viele Baustellen, wir sind beide ziemlich müde und müssen zwischendurch eine Runde schlafen. Mit den ersten Sonnenstrahlen erreichen wir am Freitag Stürsholz, das ist ein kleiner Ort am Ende der Welt, ca. 30 km von Glücksburg weg. Freunde von Reinhold wohnen dort in einem schönen Reedgedeckten Haus. Wir schleichen uns leise in die vorgerichteten Betten und schlafen uns erst einmal aus. Nach einem freudigen Wiedersehen und einem ausgiebigen Spätstück beginnen die Vorbereitungen auf die kommenden Ereignisse. Jeder macht das auf seine Weise. Die einen fließen das Bad neu, die anderen gehen auf Fotojagd.

 
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Aber am Samstag wird es dann ernster: Startnummern abholen, Wettkampfbesprechung (die ist Pflicht!), Räder vorbereiten und mit dem Helm in der Wechselzone einchecken.

 
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Scheinbar überall anwesend, mit vollem Durchblick und stets souverän: Herr Husen, der Vater des Ostseeman. Er, seine Familie und die vielen freiwilligen Helfer machen diesen Triathlon zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Familiär ist es, perfekt organisiert, offen für Leistungs- und Freizeitsportler. Die Begeisterung der Zuschauer an den Strecken ist für jeden ansteckend. 

 
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Nachdem wir das Samstagsprogramm erfüllt haben gehen wir zum Strand, dem morgigen Startplatz und fühlen schon mal den Sand unter den Füßen, schnuppern die frische Meeresluft und schauen ins Wasser. Oh, was sehe ich da? Quallen... Irgendjemand behauptet dieses Jahr gebe es keine Feuerquallen so wie 2008. Ich glaube ihm das gerne. Schon weil es sich besser anfühlt als das Gegenteil. Obligatorisch dann noch das letzte Doping.

 
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Triathlon ist nicht so einfach, vor allem, weil man so viel zu richten hat und nichts vergessen darf. Drei Taschen sind zu packen. Schwimmen, Rad, Laufen. Aber eigentlich sind es vier Taschen, eine für danach mit Duschzeug und Klamotten. Die vierte braucht man jedoch nicht, weil die erste ja leer ist, wenn der Neopren am Körper klebt. Aber am Sonntagmorgen kann ich ja nicht mit dem Schwimmanzug zum Start fahren, also muss ich die Kleider für danach schon davor anziehen.

 
 

 

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