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Laufberichte

''Linz ist mir der Liaberdste''

13.04.08
Autor: Klaus Duwe

Am Freitag ist es warm in Oberösterreichs Landeshauptstadt, zu warm. Am Samstag regnet es am Morgen, es ist kalt und windig. Später scheint ein wenig die Sonne. Und am Marathontag gibt es praktisch ein „best of“: die Sonne vom Freitag und die Temperaturen vom Samstag, die 16-Grad-Marke wird nicht überschritten.

 
Eisenbahnbrücke
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Seit Wochen scheint es in Linz (sportlich) nur das noch das Thema Marathon zu geben. Die OÖNachrichten und das Regionalstudio des ORF, als Sponsoren natürlich an einem guten Gelingen interessiert, bringen täglich Wasserstandsmeldungen. Der Aufwand lohnt: erstmals werden über 14.000 Teilnehmer für die verschiedenen Disziplinen (Laufen, Skaten, Handbike) registriert. Damit ist man hinter dem Hauptstadtmarathon die Nummer zwei in Österreich. Wenn es um die gelaufene Zeit geht, hat man sogar die Nase vorn. Schneller als letztes Jahr Alexander Kuzin (2:07:33 Stunden) gelaufen ist, hat in Österreich noch keiner die 42,195 Kilometer lange Distanz geschafft. Darauf ist man stolz und nutzt das werblich tüchtig aus.

Organisatorisch und marketingtechnisch läuft in Linz sowieso alles professionell ab. Als Veranstalter fungiert die LIVA (Linzer Veranstaltungsagentur), für den Marathon verantwortlich ist Ewald Tröbinger, der als Marathonläufer und mehrfacher Ironman auch viel praktisches  Know how einbringt. Da die LIVA auch das Brucknerhaus betreibt, steht es für den Marathon als ideales Veranstaltungszentrum mit Messe, Startnummernausgabe und Kleiderdepot zur Verfügung. Das übliche Nudelessen im gläsernen Halbrund des Restaurants „Anklang“ mit Blick auf die Donau und den Donaupark ist ein Highlight, wobei die Qualität von Speis und Trank (im Startgeld enthalten) dem Ambiente durchaus angemessen ist.

 
Hoch im Kurs: Das neue Printmagazin von Marathon4you
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Das Brucknerhaus wurde 1974 erbaut und nach Anton Bruckner (1824 – 1896) benannt, der als einer der größten Musiker und Organisten seiner Zeit gilt. Es gibt verschiedene Säle mit bis zu 1400 Sitzplätzen - jährlich finden um die 200 Veranstaltungen statt. Das Lentos Kunstmuseum hat zwar nichts mit dem Marathon zu tun, ist aber in unmittelbarer Nähe nicht zu übersehen und wegen seiner eigenwilligen Architektur und Glasfassade erwähnens- und sehenswert – besonders in der Nacht, wenn der Kunsttempel in verschiedenen Farben erstrahlt.

Am Freitag und Samstag geht es in der Innenstadt am Taubenmarkt non stop rund, die Bevölkerung wird auf das Laufspektakel eingestimmt. ORF-Mitarbeiter Günther Hartl führt gekonnt durch das Programm mit Verlosungen, Interviews, Fashion-Shows und Promi-Gesprächen und hat bald ein großes Publikum. Susi Wegscheider, Linzer Stadträtin und am Sonntag beim Marathon dabei, unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung für Linz. Es stellt sich dann allerdings heraus, sie meint die Marathon-Staffel. Aber immerhin.

 

 
Peter Aigner schafft 24 km/h bei 179 Puls!
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Der Star ist heute Peter Aigner, Ultraläufer und in Leonding in der Nähe von Linz zuhause. Die Kostprobe seines Könnens auf dem Laufband ist mehr als beeindruckend. Man sagt den Ultraläufern ja landläufig nach, dass sie zwar lange, aber nicht sonderlich schnell unterwegs sind. Peter Aigner beweist das Gegenteil. Er bringt es auf  24 km/h – und das bei einem Puls von 179!

Auf Wettkämpfen trifft man den Läuferoriginal selten. Er stellt sich den Herausforderungen meist als Einzelkämpfer und läuft da schon mal an 56 Tagen hintereinander 42 km, oder an einem arbeitsfreien Tag so zum Spaß 125 km. Zur Arbeit geht es sowieso jeden Tag zu Fuß („ich habe gar kein Auto“). Am Sonntag ist er als Pacemaker dabei, 4:15 Stunden ist seine Zielzeit.

David Wagner ist da und stellt sein Fahrrad vor, auf dem ein Klavier montiert ist. Er will morgen 42,195 km hinter dem Spezialgefährt herlaufen und dabei unterunterbrochen in die Tasten hauen Länger als 4 ½ Stunden will er nicht unterwegs sein. Dem Peter Aigner will er sich nicht anschließen, 15 Minuten schneller sei „eine Welt“. 

Gleich hinter dem Brucknerhaus, direkt an der Donau, finden am Nachmittag die Kinder- und Jugendläufe statt, die hier in Linz mit einer selten erlebten Professionalität organisiert sind. Christian Diendorfer vom ORF übernimmt sach- und fachkundig und einfühlsam die Moderation, Orga-Chef Ewald Tröbinger gibt zu jedem Rennen das Startsignal und Informationen zum Marathonsonntag. Mehr als tausend Zuschauer sind entlang des 421,95 Meter langen Rundkurses versammelt und sorgen für eine Atmosphäre, die an Sonntag in der Innenstadt nicht besser sein kann. Man spürt es deutlich, den Veranstaltern und dem Sponsor Asics ist es Ernst mit der Jungendförderung. Startgebühr wird keine erhoben, jeder bekommt eine Startnummer mit Namen, ein T-Shirt und eine Medaille, sogar die Zeit wird per Championchip ermittelt und die jungen Siegerinnen und Sieger geehrt.

 
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Am Abend findet in der Elisabethenkirche ein Marathongottesdienst statt. Pfarrer Gerhard Kobler weiss, wie den Läuferinnen und Läufern am Vorabend des Marathon zu Mute ist. Er wird selbst am Start sein und dabei ein ehrgeiziges Ziel verfolgen: „Unter 2:50 sollten möglich sein“, meint er.

Für Eva-Maria Gradwohl es noch um viel mehr. Sie will unbedingt nach Peking, muss dafür aber noch das Limit des ÖOC (2:33 Stunden) schaffen. „Linz ist meine einzige Chance“, hat sie erkannt. Dafür muss sie aber ihre Bestzeit um über 3 Minuten verbessern. Wenn das mal gut geht …

Druck spürt auch Christian Pflügl, allerdings selbst gemachten. Er will gleich bei seinem ersten Marathon den Landesrekord brechen und sich gleichfalls den Grundstein für eine Olympiadeteilnahme legen - allerdings für 2012. 

Für Spannung und Unterhaltung ist also gesorgt.

Viele Läuferinnen und Läufer, auch die Promis, wohnen im Steigenberger Hotel direkt am Startgelände an der Voest-Brücke. Sie werden am Marathontag mit einem sagenhaften Frühstücksbüffet empfangen. Die Musik und die Durchsagen sind deutlich zu hören und tragen kaum dazu bei, die Nervosität und Anspannung zu senken, alles wuselt durcheinander. Statt Lachs, Würstchen und Prosecco sind heute die vielen Müslis gefragt.

Spätestens jetzt überkommt mich maßloses Selbstmitleid. Ich humple zum Büffet und zurück, werde von oben bis unten von fitten Läuferinnen und Läufer gemustert und mitleidig beguckt. Seit zwei Wochen geht das so, an laufen ist überhaupt nicht zu denken.

Als sich auf der mächtigen Voest-Brücke über 14.000 Sportler für ihren Wettkampf fertigmachen und die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht, bin ich am Tiefpunkt. Innerlich am Fluchen und Schimpfen bin ich dabei, mir den ganzen Tag zu versauen. Als dann die Handbiker voller Schwung und Lebensfreude an mir vorbei düsen und sich beklatschen lassen, bekommt mein Problem urplötzlich wieder eine angemessene Bedeutung. „Es wird scho wida“. Gestern las ich es an einer Brücke. Ich werde wieder laufen, ganz bestimmt.

Das Wetter ist herrlich, die Sonne scheint, nur etwas frisch ist es. Die Aktiven wird es freuen. Gegenüber sieht man die Eisenbahnbrücke, dahinter die Türme der Altstadt. In der klaren Luft scheint der 537 m hohe Pöstlingsberg mit der gleichnamigen Wallfahrtskirche (1748) ganz nah. Der Berg ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Linzer. Wer weder den beschwerlichen Kreuzweg noch den bequemeren Weg über das Schloss Hagen auf sich nehmen will, benutzt die Bergbahn, die es schon seit 1898 gibt. 

„We are the champions“ dröhnt es aus den Lautsprechern, gleichzeitig kracht der Startschuss. Auf den rechten Fahrbahnen starten die Marathonis und Staffelläufer, links die „Halben“ und 10er (Viertelmarathon). Nach meiner Besinnungspause vorhin kann ich den Start der riesigen, bunten Läufermenge jetzt genießen.

 
Start
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Gleich nach der Voestbrücke laufen die Marathonis auf der Autobahn (A 7) bis zur nächsten Abfahrt und dann Richtung Außertreffling und Plesching. Die Strecke entspricht hier eher einem Landschafts- als einem Citymarathon. Bald wird die Donau erreicht und auf guten asphaltierten Wegen folgt man dem Flusslauf meist mit etwas Abstand. Damit es nicht zu ruhig wird, gibt es unterwegs heißen Rock vom LKW.

Kurz vor km 10 in der Nähe der Steyregger Brücke beginnt dann der Rückweg. Drei Kilometer geht es nun direkt am Flussufer entlang. An diesem herrlichen Sonntagmorgen hat sogar die gegenüberliegende Industrielandschaft mit ihren Hallen und Schornsteinen etwas Schönes. Bei km 14 wird der Pleschinger See erreicht. Die Einheimischen schauen ziemlich angestrengt in Richtung des Sandstrandes, können am FKK-Strand heute aber niemanden entdecken. Es ist zu kalt …

 
12 Kilometer durch's Grüne
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Nach der Querung der Autobahn (km 15) geht es in weitem Bogen auf der Dornacher- und Leonfeldner Straße, an deren Ende eine der vielen üppig bestückten Verpflegungsstellen aufgebaut ist. 

Linz ist an diesem Tagen verkehrsmäßig lahmgelegt. Viele Bewohner sind mit dem Fahrrad unterwegs, stehen an Kreuzungen, bei den zahlreichen Musikgruppen oder Verpflegungsstellen und feiern an diesem herrlichen Tag ihren Marathon. Dass Eva-Maria Gradwohl auf Rekordkurs ist, passt da gut ins Konzept. Überall bereiten sie „ihrer Prinzessin“ einen stürmischen Empfang. Wenn man sie überhaupt zu Gesicht bekommt. Per Motorrad und Fahrrad wird ihr der Weg frei gehalten und, zumindest auf der ersten Hälfte, läuft sie in einem Pulk von mindestens 4 Läufern, die ihr den Wind fernhalten. Und, schwupp, ist die Gruppe auch schon vorbei.

„War sie das?“ „Ja, das war die Eva“. „Sieht gut aus.“ Stimmt.

 
Die Spitzengruppe bei km 20
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Und mutig ist sie. Sie läuft nicht auf die Qualifikationszeit von 2:33, sondern auf 2:30. Der schnelle Kurs in Linz soll helfen. Aber was nutzt die schnellste Strecke, wenn du schlecht vorbereitet bist? Die Eva hat sich so professionell wie nie zuvor vorbereitet, hat sogar ihren Job an den Nagel gehängt und war den ganzen Winter über zum Trainieren in Kroatien und Portugal. Jetzt will sie ernten. Sie ist so gut drauf, dass sie mehr als einen Zugläufer braucht, sagt sie später.

Dann geht es über die Ende des 19. Jahrhunderts fertig gestellte Eisenbahnbrücke erneut über die Donau. Brücken sind bei Marathons eine Attraktion. Hier setzt man noch einen drauf, indem man die Brücke mit origineller Wassermusik beschallt. 

 
Eisenbahnbrücke, km 22
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Weiter geht es Richtung Süden. Bei km 27 kommt es auf  2 Kilometer zu Begegnungen mit den schnelleren Läufern, die schon 6 – 9 Kilometer mehr in den Beinen haben. Nach dem Eurospar-Einkaufscenter in der Dauphinestraße wird zurück gelaufen. Jetzt wird es hart. Auch für Eva-Maria Gradwohl. Als sie in die Innenstadt kommt, schüttet sie an der letzten Verpflegungsstelle Red Bull und Cola abwechselnd in sich hinein. 

 
Eva-Maria Gradwohl ''fliegt'' zum Hauptplatz
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Dann kommt der Abschnitt, den sie (und anschließend viele andere Läuferinnen und Läufer) so schnell nicht vergessen werden. Die Landstraße, so heißt ganz unspektakulär in Linz die Hauptgeschäftsstraße, ist eine einzige Arena mit einer geschlossenen Menschenmenge rechts und links. Als die blonde Läuferin angekündigt wird, gleicht die Stadt einem Tollhaus. In Riesenschritten, kaum den ungeliebten Pflasterboden berührend, fliegt sie Richtung Hauptplatz. 

Die Tribünen unter den Türmen des Alten Münsters sind bis auf den letzten Platz besetzt. Die Atmosphäre in einem Fußballstadion kann nicht besser sein. Man sieht es der Eva an, sie genießt es. Sie liebt den Applaus und Erfolg. Sie hat ihn sich verdient, sie läuft neuen österreichischen Rekord und sie schafft die Olympianorm bravourös. Sie ist heute der Liebling der Linzer, ihre Prinzessin.

Der Abstand zwischen den einzelnen Läufern ist gewaltig, die Laufbahn manchmal für Minuten leer. Trotzdem, keiner der Zuschauer verlässt seinen Platz. Unter die Ersten des Marathons mischen sie sich Letzten des Halbmarathons. Die Cheeleaders sind pausenlos in Action, Musik spielt und sobald wieder ein Läufer oder eine Gruppe aufgetaucht, wird sie gefeiert. So erlebt es auch noch Peter Aigner, als er mit seiner 4:15-Gruppe an der Ursulinenkirche vorbei Richtung Hauptplatz läuft, sich umdreht, seine Leute anfeuert und sie dann fast 5 Minuten vor der geplanten  Zeit ins Ziel bringt. Über 4 Stunden, das war doch zu langsam für den 2:35-Mann.

 
Zieleinlauf auf dem Hauptplatz in Linz
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David Wagner, ihr erinnert euch, der Mann mit dem Klavier, kommt nach 4:43 Stunden ins Ziel. Pfarrer Gerhard Kobler hat es wahr gemacht. Er läuft ein phantastisches Rennen mit zwei fast ausgeglichenen Hälften (zweite Hälfte nur 95 Sekunden langsamer) und hat jetzt als Bestzeit stolze 2:46:24 Stunden stehen. Wer ist noch in Linz unterwegs? Pumuckl Dietmar Mücke, barfuss natürlich und dafür viel bestaunt, läuft nach 4:33 Stunden auf dem Hauptplatz ins Ziel. Keine Ahnung wo er unterwegs eingekehrt ist. Die erste Hälfte läuft er in 1:44, die zweite in 2:48. Er ist halt ein Spaßläufer aus dem Lehrbuch.  

Spaß hat es allen gemacht in Linz, man sieht es den Läuferinnen und Läufern an und man hört es:

„Super-Event, tolle Stimmung“, „Strecke, Organisation und Verpflegung vom Feinsten“, „Nicht zu toppen“, „Wer hier nicht läuft, ist selber schuld“ (meint der mich?), „Linz ist mir der liaberdste Marathon“, „Servus, bis zum nächsten Jahr“, „Alles Profis hier, der Linz Marathon ist perfekt,“ „Ich bin so happy …“.

Da werde ich wohl nicht anders können, als im nächsten Jahr mit gesunden Knochen wieder zu kommen. Ehrlich gesagt, ich freue mich drauf.

Marathon-Sieger

Männer

1.  Maindi Elias-Kiptum  KEN 2:10:18 
2.  Meli Cheruiyot-James  KEN 2:12:33/10. 2:12:32 
3.  Etalema Zerihun-Ambaye  ETH  2:13:20 
4.  Pflügl Christian  AUT 2:19:56

 
Strahlende Marathon-Sieger: Eva-Maria Gradwohl und Elias-Kiptum Maindi
© marathon4you.de 5 Bilder

Frauen

1.  Gradwohl Eva-Maria  AUT 2:30:51
2.  Zueva Victoria  RUS  2:40:12
3.  Kakou Maria  GRE 2:57:06

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Streckenbeschreibung:
Kurzweilige und abwechslungsreiche Strecke 
 
Rahmenprogramm:
Marathonmesse, Pasta-Party im Brucknerhaus, Kinder- und Jugendläufe am Samstag am Donauufer, Gottesdienst in der Elisabethenkirche
 
Auszeichnung:
Medaille, Urkunde, T-Shirt

 
Logistik:
Parkplätze und Parkhäuser in unmittelbarer Nähe, zum Teil mit Shuttleservice. Bahnhof ca. 3 bis 4 Kilometer entfernt.
 
Verpflegung:
Im Abstand von fünf Kilometer mit Wasser, Iso, Bananen, Äpfel. In der Power Bar Zone Power Gel (wir kommen hier zwei Mal vobei) und Isogetränke. Im Ziel zusätzlich Radler, Kuchen, Vollkornbackwaren.
 
Teilnehmer:
Insgesamt über 14. 000 Läufer. Marathon-Finisher: 1.011

 

 

Informationen: Linz Donau Marathon
Veranstalter-WebsiteE-MailErgebnislisteHotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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