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Laufberichte

Meine Leipzig-Premiere zum Vierzigsten

 

Leipzig – Völkerschlacht 1813, Montags-Demos 1989, Leipziger Messe, Leipziger Allerlei. Die sächsische Großstadt hat in vielerlei Hinsicht deutsche Geschichte geschrieben. So wundert es nicht, dass es hier schon vor 40 Jahren den ersten Marathon gab. Am 18. Juni 1977 wurde in Leipzig ein neuer Trend im Marathonlauf begründet: ein Marathon „offen für alle“. 183 Läufer aus drei Ländern, darunter sechs Frauen, waren mit dabei, wovon 100 das Ziel erreichten. Damals wurde auf einem gut 5 km langen Rundkurs gelaufen. Der für Berlin startende Roland Winkler hat den ersten Lauf gewonnen, und da er in Leipzig geboren war, wurde das als Heimsieg gefeiert.

In diesem Jahr steht Roland Winkler, Jahrgang 47, wieder an der Startlinie. Als Vorbereitung für den Rennsteiglauf kommt ihm der Marathon gerade recht, eine Zeit um 4h15 sollte es schon sein. Noch älter ist Sigrid Eichner, die kleine „große alte Dame des Marathonlaufs“. Sie will heute ihren 1981ten Marathon laufen und scheint bestens gerüstet.

Die Ausgabe der Startnummern erfolgt in der Uni gegenüber dem  Sportforum. Obwohl wir am Vortag angereist sind, hat sich vor dem Raum der Meldestelle bereits eine Schlange gebildet. Neuankömmlinge werden vom Helfer gefragt, welche Distanz sie laufen wollen. Marathon und Halbmarathonläufer dürfen hinein. Am Schalter für den 10 km Lauf gibt es wohl Stau, deshalb werden Interessenten zunächst draußen vertröstet. Drinnen geht es dann fix, es gibt eine Startertasche und wer das T-Shirt vorbestellt hat, bekommt es hier auch gleich. Die Läufermesse im Vorraum ist schnell durchquert. Auf dem Marathoncampus laden die Sponsoren Krombacher und Sachsenquelle zu einem für Läufer kostenlosen Getränk.

Am nächsten Morgen machen wir uns pünktlich auf zum Start. Obwohl vom Veranstalter abgeraten, suchen Norbert und ich mit dem Auto einen Parkplatz in der Nähe des Starts. Wegen umfangreicher Straßensperrungen gestaltet sich das jedoch als recht schwierig und wir sind froh, als unser Auto endlich einigermaßen ordnungsgerecht abgestellt ist.

Am Start ist schon ganz schön was los. Auf dem Weg zur Gepäckaufbewahrung in der Uni können wir mühelos die Ansagen des Sprechers vom Startbereich herüber mitverfolgen. Weil es mit 3 °C unangenehm frisch ist, bleiben wir so lange es geht im Unigebäude. Dann machen wir uns auf den Weg. Das Starttor ist umlagert von Menschen. Die eine Hälfte der Fahrbahn wird freigehalten. Hier wird in wenigen Minuten der Zieleinlauf der Deutsche Meisterschaften im Inline-Skaten Halbmarathon erwartet.

 

 
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Gerade wird Roland Winkler interviewt, dem bereits erwähnten ersten Sieger des Laufs, gut erkennbar an seiner alten Laufkappe. Es handelt sich dabei allerdings nicht um die originale von vor 40 Jahren sondern um seine Ersatzkappe. Die andere wird für den Rennsteiglauf geschont. Dann ist Sigrid Eichner an der Reihe. Mit Ihrer unnachahmlichen Berliner Schnauze versucht sie die Erwartungen an ihr heutiges Rennen zu dämpfen, ist es doch ihr erstes Ziel, den Lauf innerhalb der erlaubten 6 Stunden zu finishen.

Um 10 Uhr ertönt dann der Startschuss. An den Moderatoren und Chearleadern vorbei machen wir uns auf die Strecke. Zunächst geht es geradeaus Richtung Universität. Viele Zuschauer stehen hier und klatschen. Gerade als wir den Startgerade verlassen wollen, kommt auf der gegenüber liegenden Straßenseite das Führungsmotorrad des Inline-Wettbewerbs entgegen. Ich bleibe kurz stehen und verfolge das Spektakel. Das Führungstrio fliegt an uns vorbei Richtung Ziel. Ein grandioses Schauspiel.

Zunächst führt uns die Marschner Straße durch ein ruhiges Wohngebiet. Eine Percussionsgruppe macht lautstark auf sich aufmerksam. Beim Näherkommen erkenne ich, dass ihre Instrumente aus bemalten Blech- und Plastikfässern bestehen. Trotz der ungewöhnlichen Bauart bringen die Instrumente kräftige Töne hervor. Es geht auf die breite Friedrich-Ebert Straße. Alle Straßen sind für den Verkehr gesperrt. Rechts geht es erneut zur Sache: „Gaia-Percussion“ geben den Takt für die Läufer vor.

Wir biegen links in die Karl-Tauchnitz Straße ein. An der Ecke hat die 1846 gegründete Sächsische Akademie der Wissenschaften ihren Sitz. Hier treffen sich führende Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen regelmäßig, um langfristige Forschungen zu betreiben.

Wir nähern einem Gründerzeitlichen Monumentalbau, dem neuen Rathaus. Nach einem reichsgebietsweiten Architektenwettstreit 1897 bekam der Leipziger Stadtbaudirektor Hugo Licht die Aufgabe für den Bau auf dem Gelände der früheren Universitätssternwarte der Pleißenburg. Allerdings sollte das bekannte Wahrzeichen von Leipzig, die Turmsilhouette der Pleißenburg, erhalten bleiben, was auch gut gelungen ist. Grundsteinlegung war dann 1899, und am 7. Oktober 1905 wurde das neue Rathaus im Beisein des sächsischen Königs Friedrich August III eingeweiht.

In einer langen Linkskurve folgen wir dem Roßplatz. Hier wurde im 18. Jahrhundert zweimal im Jahr ein Pferdemarkt abgehalten. Der gesamte Platz fiel leider  am 4. Dezember 1943 den Bomben zum Opfer. Nach dem Krieg wurde für den östlichen Teil des Roßplatzes eine neue Ringbebauung geplant und 1955 im typischen Stil des sozialistischen Klassizismus fertiggestellt. Im Zentrum liegt das Ring-Cafe mit seinen quadratischen Springbrunnen. Die nie bebaute Innenseite des Bogens des Roßplatzes ist heute Grünfläche.

Die erste VP steht auf dem Augustusplatz. Hier ist das neue oder dritte Gewandhaus, ein international bekanntes Konzerthaus, Heimstätte des Gewandhausorchesters. Der Name geht zurück auf ein 1498 in der Leipziger Altstadt errichtetes Messehaus für Tuch- und Wollweber. Dort gründeten 1743 Kaufleute den Konzertverein Großes Concert, der dann 1781 den Namen Gewandhausorchester erhielt.

Wir passieren die Universitätskirche. Das futuristisch anmutende Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. 1240 als Klosterkirche St. Pauli geweiht, 1530 der Universität Leipzig übereignet, den zweiten Weltkrieg überstanden und dann 1968 im Auftrag des  SED Stadtrates gesprengt. Anlässlich der 600-Jahrfeier der Universität im Jahr 2009 wurde das Paulinum moderner, aber in den Umrissen an die alte Paulinerkirche erinnernd, wieder aufgebaut.

Daneben steht das Krochhochhaus aus den 30er Jahren.  Es besticht durch seinen Glockenturm im Zentrum der Fassade. Hier befindet sich das Ägyptische Museum der Universität Leipzig. Das Leipziger Opernhaus schließlich rundet das Gesamtbild des Platzes noch ab. Das reduzierte Äußere, der im sozialistischen Klassizismus gehaltenen Fassade, wird jedoch ihrer internationalen Bedeutung als Opernhaus kaum gerecht. Hier gibt es Musikgenuss vom Feinsten.

Wir laufen auf die Prager Straße. Vor dem Grassimuseum, einem dreiteiligen Gebäudekomplex auf der linken Seite, blühen die Mandelbäume. Der Leipziger Kaufmann Franc Dominic Grassi vererbte 1880 sein stattliches Vermögen der Stadt Leipzig. Damit konnten zahlreiche Objekte in der Stadt realisiert werden. Im Bauwerk hier sind das Museum für angewandte Kunst, das Völkerkundemuseum und das Museum für Musikinstrumente untergebracht.

Bei km 5  fängt es  an zu schneien. Der Wetterbericht war nicht eindeutig, aber nach den warmen Frühlingstagen der vergangenen Woche hatte ich Schnee ausgeschlossen. Der Schuldige für diesen Wintereinbruch ist auch schnell gefunden: Der Weihnachtsmann in Person von Robert Lunn aus England ist unterwegs. Nach eigenen Angaben hat er aber zum ersten Mal für einen Marathon Schnee mitgebracht.

Am Eingang zur alten Messe befindet sich das berühmte, riesige Doppel „M“. Es steht für „Mustermesse“. Auf dem ca. 50 ha großen Areal fanden zwischen 1920 und 1991 die Ausstellungen der Technischen Messe im Rahmen der Leipziger Messe statt. Seit Eröffnung der neuen Messe im Norden wird das Gelände als Einkaufs- und Gewerbegebiet genutzt. Eine Brücke führt uns über das Gleis der S Bahn.

 

 
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Dahinter beginnt eine größere Grünanlage, der Wilhelm-Külz-Park, dessen größte Attraktion das Völkerschlachtdenkmal darstellt. Das weithin sichtbare, größte Nationaldenkmal Deutschlands, ist 91 Meter hoch, 500 Treppenstufen führen zur Aussichtsplattform. Im Innern gibt es in der untersten Ebene eine Krypta, die an die Gefallenen der Schlacht 1813 erinnern soll. Auf der zweiten mittleren Ebene befindet sich die Ruhmeshalle für das deutsche Volk und auf der dritten Ebene darüber findet man die Kuppelhalle, über der dann die Aussichtsplattform ist. Beeindruckt laufen wir daran vorbei.

Am km 8 Schild heizt eine Rockband den Läufern ein. Wir sind am östlichsten Teil der Strecke und  laufen nun zurück Richtung Innenstadt. Der Staffelwechsel kommt gleich dahinter. Hier ist alles grün. Rechts unserer Strecke befindet sich der Südfriedhof, der sich nahtlos dem Wilhem-Külz-Park anschließt, links liegt das Bruno-Plache-Stadion, traditioneller Austragungsort der Heimspiele des Fussballvereins 1. FC Lokomotive Leipzig. Wegen baulicher Verordnungen dürfen nur noch maximal 7000 Zuschauer hinein, was beim derzeitigen Drittligastatus aber auch kein Problem ist.

Bei km 10 erfolgt die Zwischenzeitmessung. Die Zwickauer Straße ist lang und gerade mit einer kleinen Steigung auf die gleichnamige Brücke, die uns erneut über die Bahnlinie bringt. Schon von weitem hören wir rhythmisches Trommeln. Die Musiker sitzen auf der gegenüberliegenden Straßenseite bei der BMW-Niederlassung. Das große Marathontor dort erreichen wir nach einer kurzen Begegnungsstrecke. Man sieht, wer wie weit vor einem ist und auf dem Rückweg dasselbe umgekehrt.

Zurück bei den Trommlern setzen wir unseren Weg auf der Zwickauer Straße fort. An diversen Universitätsgebäuden entlang. Dann führt die Strecke mehrere Kilometer geradeaus. Immer wieder stehen Zuschauer und feuern uns an. Auch diverse Percussiongruppen motivieren zum Weiterlaufen.

Der nun folgende Schleusinger Weg überquert romantisch zuerst das Flussbett der Pleiße und anschließend das der Elster. Auf der Brücke hat sich Bundeswehr positioniert und schenkt Wasser aus. Ein Sprecher begrüßt die Läufer namentlich, die Startnummern sind ja schließlich personalisiert.

Ab km 17 kommen wir den Zentrum spürbar näher. Die Wohnhäuser rücken wieder dichter an die Straße. Unter der Schleußiger Brücke fließt gemütlich die Weiße Elster.  Vor uns zeigt sich schließlich der 86 m hohe Turm der mächtigen evangelisch- lutherischen Heilandskirche. Das rote Backsteingebäude eignet sich hervorragend als Fotomotiv, auch wenn der Turm nicht ganz aufs Bild passt.

 

 
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Hinter der letzten VP bei km 20 geht es bergab. Rechts über die Lützener Straße kommen wir auf die Jahn Allee. Auf dem großen Marathontor wird für den Leipziger Halbmarathon geworben, der am 9. Oktober d. J. stattfindet . Der Moderator und die Chearleader feuern uns an. Wir überqueren auf der Zeppelin Brücke das breite Elsterbecken und haben einen schönen Blick auf das neue Stadion. Vor der Universität sind viele Zuschauer. Links würde es nun ins Ziel gehen - das wäre aber ein bisschen früh. Wir laufen hier auf unsere zweite Runde.

Es ist nun ziemlich ruhig auf der Strecke, das Feld ist weit auseinander gezogen. Die Trommler mit den Fässern haben die Stellung gehalten und motivieren weiterhin jeden einzelnen, der vorbeikommt. Auch einige Zuschauer sind noch da.

Die Helfer an den Verpflegungsstellen machen spürbar mobil, denn die Halbmarathonläufer werden erwartet. Ihr Start ist um 12.45, was bedeutet, dass sie mich unweigerlich einholen werden. Noch genieße ich es, die breiten Straßen ganz für mich allein zu haben. Für meine Verhältnisse war ich in der ersten Runde schnell unterwegs. Mir geht es nach wie vor prächtig und ich kann das Tempo mühelos halten. Seit einiger Zeit scheint kräftig die Sonne, es ist spürbar wärmer geworden. Um Krämpfen vorzubeugen, nutze ich nun jede VP zum Trinken, sogar das Iso probiere ich. Es schmeckt  und bekommt mir gut. Auch ein Stück Bananen,  Apfel oder Zitrone ist nicht zu verachten. Nur von den Rosinen lasse ich die Finger, weil ich das nicht gewohnt bin.

Bei km 29 kommen die 4h30 Pacerfrauen von hinten. Da kann ich nicht mithalten, aber zwischen 4h35 und 4h40 wäre schon ein super Ergebnis für mich. Kurze Zeit später wird es hektisch: der Führende des Halbmarathon überholt mich, begleitet von Motorrad und einem Auto, auf dessen Dach eine große Digitaluhr über die gelaufene Zeit informiert. Mit riesigem Vorsprung ist er unterwegs. Danach geht es Schlag auf Schlag. Schnell ist die Strecke voll und man muss schon aufpassen, dass man an den VPs die Schnellen nicht behindert.

 

 
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Ich bin gerade auf dem Begegnungsstück bei km 33, als die führende Frau vom Halbmarathon von hinten kommt. Das sieht noch locker aus. Im Gegensatz zu sonstigen Marathonläufen wird es nun immer voller, sowohl auf der Strecke wie auch an der Seite. Immer mehr Zuschauer finden sich ein. Das motiviert mich, mein Tempo weiter zu halten. Mittlerweile könnte es rechnerisch für 4h35 reichen.

Bei km 40 bin ich bereits weit unter 4h35. Soll ich 4h30 in Angriff nehmen? Ich gebe nochmals Gas. Die Halbmarathonis um mich herum haben eine Zielzeit von 1h45, sind also wesentlich schneller. Das zieht mich natürlich. Die Jahn Allee wird zum Schluss hin allerdings noch ziemlich lang. Ich kann den Sprecher bereits hören, der gerade die Marathonzeit von 4h30 herunter zählt. Es reicht wohl doch nicht für mich. Als ich auf die lange Zielgerade einbiege, erinnert der Sprecher daran, dass das natürlich Bruttozeit ist: wenn man also später gestartet ist, hat man da etwas Luft. Ich laufe an der jubelnden Menge vorbei ins Ziel und nehme meine Medaille in Empfang.

Es hat leider um 27 Sekunden doch nicht gereicht, trotzdem bin ich stolz, dass es heute so gut ging. Norbert ist nicht da, um mich zu empfangen. So früh hat er mich ja nicht erwartet. Im Verpflegungsbereich gibt es alkoholfreies Krombacher in allen Variationen und auch sonstige Getränke, dazu Bananen und Äpfel. Gerade als die Gewinner der einzelnen Läufer zur Siegerehrung gerufen werden, treffe ich Norbert im Zielbereich. Wir freuen uns gemeinsam über den gelungen Lauf.

 

 

Fazit: Mir hat der Leipzig Marathon richtig gut gefallen. Ähnlich wie der Rennsteiglauf hat er einen geerdeten  Charme. Die Abläufe sind geordnet, man baut auf  Bewährtes, vorsichtig werden Neuerungen angedacht und umgesetzt. Auch hier ist das Läuferfeld international, aber die Sieger kommen auch in diesem Jahr aus der Stadt oder aus der Region. 1000 Läufer beim Marathon - da ist noch Luft nach oben. Die Strecke ist an und für sich gut zu laufen, manchmal geht es über Schienen oder Pflastersteine. Zum Gucken gibt es auch genug, die Stimmung auf der Strecke ist, vor allem gegen Ende der zweiten Runde, phänomenal. Die Verpflegung während des Laufs und im Ziel ist gut.

Nach meinen positiven Eindrücken beim Marathon werde ich Leipzig gerne noch einmal besuchen. Mir scheint, hier gibt es noch viel zu entdecken, was in 42 Kilometern durch die Stadt verborgen blieb.

 

Viele weitere Bilder
zum 40. Leipzig Marathon gibt es hier

 

MARATHONSIEGER

 

Männer

1. Marc Werner    GER LFV Oberholz    2:39:29        
2. Per Bittner    GER Triathlonfüchse Osterburg    2:39:56        
3. Robert Klein    GER BMW-DHfK Leipzig    2:45:27    

Frauen

1. Laura Clart      GER SC DHfK Leipzig    2:53:47        
2. Patricia Rolle GER LG Nord Berlin Ultrateam    3:03:28        
3. Carina Schipp  GER SC DHfK Leipzig    3:05:50    

801 Finisher

 

 

 

Informationen: Leipzig Marathon
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