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Laufberichte

Grüßgott Herr Pfarrer

14.04.07

29. Auflage des Kyffhäuser Berglaufs bei heiterem Frühlingswetter

 
Gudn Dach aus Bad Frankenhausen in Thüringen. Wir erfahren etwas aus der Geschichte der Stadt. Vom laufenden Pfarrer und laufenden Olympiasieger. KYF, was ist denn das für eine Abkürzung. Warum eine Rostbratwurst eine Art von Läuferverpflegung ist. Und wir blicken in das sportliche Drumherum des 29. Kyffhäuser Berglaufes. Dieses und anderes mehr erfahrt ihr auf meiner hügeligen Reise durch den Kyffhäuser.

 

Die Stadt ist auf der Straße (von Süden über die Autobahn 73 und Sömmerda) gut erreichbar. Ich nutze die direkte Verbindung über den Frankenschnellweg und Nürnberg. Leider entpuppt sich der Abschnitt in der Noris wieder einmal als Frankenschleichweg. Doch über Bamberg und Coburg läuft’s tadellos. Bei Schleusingen, hier ist das neue Autobahnteilstück, welches ich im September 2006 beim Brückenlauf auch testen durfte, biege ich auf die Autostrada ab. Doch kurz vor Suhl heißt es: Fahrtrichtung Erfurt gesperrt, U 99 benützen. Und die führt uns wieder auf der Bundesstraße nach Schleusingen zurück. Genau an die Anschlussstelle zur A 73. Das hätte man auch frühzeitiger ankündigen können. Sinnigerweise fehlt an dieser Stelle das U 99-Schild. Mir kommt ein „Herrschaftszeiten“ aus.

 

In Bad Frankenhausen komme ich gerade noch rechtzeitig, um meine Startnummer abzuholen. Der Zeitchip, der hier weder am Schuh noch am Unterarm befestigt wird, wird mir mit einem modischen Hosenträgerverschluss übergeben. Ich hab wohl etwas komisch geschaut, denn der Helfer sagt: „Den klippst Du ans Trikot oder an die Startnummer.“

Samstagmorgen bin ich schon um sieben Uhr im Startgelände, wo bereits emsiges Treiben unter den Ausstellern und den Helfern festzustellen ist.

 

„Kaffee gibt’s in zwei Minuten, wir haben gerade erst Wasser bekommen“, vernehme ich von der freundlichen Helferin. Kuchen werden angeliefert und aufgeschnitten, so kann ich beobachten und eine Wahl für das Frühstück treffen. Für einen Kaffee und ein großes Stück Käsekuchen wird nur ein EUR verlangt. Ich staune und vergewissere mich, ob man sich nicht verrechnet habe. „Ja, bei uns bekommt ihr noch was geboten“, erhalte ich als Antwort. Und während ich frühstücke, rührt sich auch die Ansage mit den Worten: „Habt ihr alle ausgeschlafen?“ Und: „Seid ihr alle da?“

 

Bad Frankenhausen ist eine alte Stadt. Erste Siedlungen in der Talaue zwischen dem Kyffhäuser und der Hainleite datieren rund 10.000 Jahre zurück. In Urkunden des Fuldaer Klosters wurde der Ort erstmals im 9. Jahrhundert als fränkische Siedlung genannt. Im Jahr 1282 wurde das Stadtrecht verliehen. 1525 fand auf dem Schlachtberg im Norden der Stadt eine Entscheidungsschlacht des Bauernkrieges statt. Thomas Münzer als Anführer der Aufstandes erlitt dabei eine Niederlage. Der Weg hinauf zur Kampfstätte heißt heute noch Blutrinne.

 

1818 wurde von Dr. Wilhelm Gottlieb Manniske das erste Kurhaus erbaut, in dem die vorhandene Solequelle zu Heilzwecken genutzt wurde. Die erste Fabrik für Perlmuttknöpfe wurde 1831 von August Zierfuß gegründet. Damit wurde ein Standbein für die weitere industrielle Entwicklung geschaffen. Heute ist der wirtschaftliche Schwerpunkt der 9000 Einwohner-Stadt der Tourismus, der intensive Kurbetrieb und auch der Standort der Bundeswehr.

 

Was bietet die Veranstaltung dem Sportfreund? Nun, neben Läufen über die Marathonstrecke sind Distanzen über 21, 14 und sechs Kilometer ausgeschrieben. Die große Runde ist mit dem Mountainbike möglich und auch für die NordicWalker/Walker sind Strecken von 21, 14 und sechs Kilometer ausgeschildert. Es gibt noch einen Kinderlauf über zwei Kilometer sowie Bambiniläufe und geführte Wanderungen. Das Startgeld reicht von kostenlos (geführte Wanderungen, Bambini-, Schülerläufe) bis zu 20 Silberlingen für den langen Kanten. Im Startgeld ist enthalten: Verpflegungsgutschein, Zeitnahme, Wettkampfverpflegung, Duschmöglichkeit in der Kyffhäuser-Therme, Medaille, persönlicher Urkundenausdruck nach dem Rennen.

 

 
Stadtschloss
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Um acht Uhr starten die zahlreichen Biker ihren Wettkampf. Nach weiteren Minuten gehen die Walker auf die Strecke. Und die erinnern mich an die IVV-Wanderveranstaltungen. Ich verlasse den Schlossplatz mit den vielen Zelten und Verpflegungsständen und suche mein Auto auf in einer der Nebenstraßen. In der Verlängerung der Bornstraße sehe ich den Turm der Oberkirche. Der hat was Besonderes, da er Deutschlands schiefster Turm ist.

1382 wurde das Gotteshaus „Unserer lieben Frauen am Berge“ erbaut, doch durch Gips- und Salzauslaugungen hat er sich bei einer Höhe von 56 Meter um gut vier Meter aus dem Lot zur Seite geneigt. 1962 musste aus bautechnischen Gründen das Dach abgenommen werden.

 

 
Start Mountainbike-Rennen
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Ich mache mich fertig für meinen Einsatz. Kurz vor 09.00 Uhr werden wir Marathonis zum Start aufgerufen. Gut 300 Läufer wollen den langen Kanten angehen. Nach ein paar Grußworten von Bürgermeister und Landrat werden wir auf die Strecke geschossen. Linkerhand sehen wir das Stadtschloss, in dem die Startnummern- und Urkundenausgabe stattfindet. Hier ist auch das Kreisheimatmuseum untergebracht. Wir durchlaufen auf teils gepflasterten Untergrund durch die Altstadt, am Rathaus vorbei und über den Anger und schon haben wir das schöne Stadtbild wieder hinter uns.

 

 
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Es geht nach rechts, ein paar Meter auf der Kyffhäuser Straße, der B 85, und gleich biegen wir links ab, Richtung Sondershausen. Die Rottlebener Straße, jetzt allerfeinster Alphaltuntergrund, führt uns aus Bad Frankenhausen hinaus. Meine Wahl, nur mit kurzem Funktionsshirt und kurzer Laufhose anzutreten, passt. Die Sonne scheint vom stahlblauen Himmel. Jetzt ist die Luft noch angenehm, auch wenn wenige Läufer schon schwitzen wie die Bären. Das sind dann meist die, die mit langer Hose und langem Shirt angetreten sind.

 

 
Wirtschaft an der Barbarossahöhle
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Die ersten Kilometer sind ideal für unser Einrollen. Zum Teil blühen schon die Bäume links und rechts unseres Weges. Was mir jetzt an einem Kilometerschild auffällt ist, dass man hier rückwärts zählt. Auf der Höhe von Rottleben, das linkerhand liegt, verlassen wir das graue Asphaltband und wir biegen auf den Barbarossaweg ein. Es ist ein holperiger Wirtschaftsweg, ideal für eine Stoßdämpferteststrecke. Wir müssen aber aufpassen, zum Stolpern und Fußvertreten ist reichlich Gelegenheit.

 

Wegweiser für Wanderer zeigen die Barbarossahöhle an, die in wenigen Laufminuten erreicht wird. Die 1100 Meter lange Höhle wurde 1865 entdeckt und im folgenden Jahr zur Besichtigung freigegeben. Es ist eine Anhydrithöhle (Gipshöhle), wo der Gips durch die hohe Luftfeuchtigkeit aufquillt und dann herunterhängt. Interessant für die Besucher sind der sogenannte Tisch und Stuhl von Barbarossa sowie die grün schimmernden, unterirdischen Seen. Der Sage nach soll Kaiser Friedrich I Barbarossa hier verborgen leben und schlafen. Wir finden hier eine Getränkestelle mit Wasser, die Feuerwehrkameraden betreiben.

 

Wir wechseln wieder auf Asphalt, der uns in ansteigender Form nach Steinthaleben (Kilometer 9) bringt. Wir erhalten Vollpension in Form von Tee, Wasser, Obst und Butterbroten. Viele Zuschauer sind nicht zu sehen, es ist ja Samstag, viele müssen arbeiten oder haben andere Termine. Mir ist das fehlende Zuschauerinteresse wurscht, da ich heute bewusst alle Eindrücke genießen will. Mir fällt auf, dass links und rechts unseres Weges viel Raps angebaut wird.

 

Die nächsten Kilometer sind weiter ansteigend. Etwa bei Kilometer 12 erreichen wir die Landkreisgrenze zu Sangerhausen. Unser Blick geht jetzt auf die Talsperre Kelbra, rechts daneben der gleichnamige Ort. Wir biegen hier scharf rechts ab. Der Rennweg, ja so heißt der wirklich, führt gerade in den Wald hinein. Mitunter wird’s aber so steil, dass er eher Gehweg benannt werden müsste, denn wir fallen in den Wanderschritt.

 

 

 
„Ohne Mampf kein Kampf!“
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Die folgende Getränkestelle bietet neben dem Üblichen auch Eistee und ein Isogetränk in grünlicher Farbe an. Soldaten sind hier mit der Bewirtung beschäftigt. Seit geraumer Zeit fallen mit zwei Kämpfer des MTV Heide auf. Es sind Reinhard Schwien und Wolfgang Simon.

 

Der weitere Weg gestaltet sich weiterhin ansteigend, kein Wunder, wir müssen ja auf den höchsten Punkt des Kurses. Der Kulpenberg mit 473,4 Meter Seehöhe wartet. Er ist der höchste Punkt des Kyffhäusergebirges. Seinen Namen hat er von einer Kulpe her, das ist ein rundes, stumpfes Ende. Die Anhöhe erhebt sich nur um wenige Meter von der Umgebung.

 

Bei Kilometer 17 ist dann der höchste Punkt erreicht, hier ist auch ein Fernsehturm errichtet. Wir biegen links in einem schmalen Waldweg ein. Wegen hervorstehender Wurzeln und Steine ist allerdings Konzentration notwendig. Von links unten sehen wir die Straße von Kelbra heraufschlängeln, die besonders bei Motorradfahrern beliebt ist. Wir überqueren diese unter Polizeischutz. Autos mit dem Kennzeichen KYF warten. Und das deutet auf den Kyffhäuserkreis hin.

 

Es geht bergab zur Ruine Rothenburg. Kurz vor dem Bauwerk, das ich lediglich durch den lichten Wald noch erspähen kann, geht es rechts ab zu den Sittendorfer Köpfen. Bei Kilometer 21 (plus 195 Meter) nähern wir uns dem Kyffhäuser Denkmal. Ein Blick auf die Uhr zeigt mir eine Endzeit in Richtung 3.45 Stunden.

 

Nach wenigen Augenblicken erreichen wir die Verbindungsstraße zum Denkmal. Ich überhole ein Pferdegespann. Dann geht es durch den Zugangsbereich, wir müssen für unsere Besichtigung nichts zahlen und kommen gleich zum riesigen Denkmal.

 

 
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Hier auf dem Kyffhäuserburgberg wurde zwischen 1890 und 1896 das auch Barbarossadenkmal genannte Kyffhäuserdenkmal auf den Ruinen der Reichsburg Kyffhausen erbaut. Das 81 Meter hohe Denkmal wurde von Bruno Schmitz entworfen, der auch das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig erbaut hat. Das Denkmal erhebt sich über drei Terrassen. Der 81 Meter hohe Turm ist mit dem Reiterstandbild von Wilhelm I sowie der Steingestalt von Friedrich I Barbarossa versehen. Wenn man sich noch die 247 Stufen antun will, dann hat man das Top of Kyffhäuser erreicht. Zu besichtigen ist auch noch der 176 Meter tiefe Burgbrunnen, der nicht durch Grundwasser, sondern durch Sickerwasser gespeist wurde. Die Aussicht ist grenzenlos an diesem Tag.

 

Es geht um einen Wendepunkt herum, hier wird unser Chip gescannt, ich zücke meine Digicam, fotografiere eifrig, und werde so für einen Kameramann interessant. „Kannst Du noch mal um den Wendepunkt laufen?“ fragt er an. Die Tafel der Verpflegungsstelle ist reichlich gedeckt. Neben dem üblichen gibt es hier zum ersten Mal Schleim. Den lasse ich aber links liegen, als ich sehe, dass auch ein schwarzes Bier aus Köstritz feil geboten wird. Das ist mir lieber. Durch meine Fotografiererei und Völlerei sind die beiden Kämpfer aus Heide und auch andere auf und davon.

 

Wir verlassen wieder den Denkmalsbereich, unser Weg führt jetzt unterhalb um die Burg herum zur sogenannten Unterburg. Die Strecke fällt hinunter zum Langen Tal (Kilometer 25). Fast 150 Höhenmeter haben wir auf den letzten zwei, drei Kilometern verloren. Es geht wieder aufwärts bis zum Ententeich.

 

 
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Ein sehr schöner Streckenteil ist sicher nicht nur für mich der fast ebene Abschnitt vom Dreiforststein zum Seebersbrunnen. Hier haben wir wieder etwa das Höhenniveau des Kyffhäuserdenkmals erreicht. An einigen lichten Stellen des Waldes sehen wir das ganze Denkmal aus gut einen Kilometer Entfernung. Mittlerweile macht mir das Rennen Spaß, aufgrund des vorsichtigen Beginnes kann ich es jetzt rollen lassen.

 

Die Strecke führt nun gefällig bergab auf etwa drei Kilometer Länge. Der Wald endet und wir rennen durch blühende Streuostwiesen auf Udersleben zu. Ein Schild besagt: „Krisen meistert man am besten, in dem man ihnen zuvorkommt.“ Ein abgebildeter Sportler beim Liegestütz ist zu sehen. Da muss ich schmunzeln.

 

Es geht auf Kopfsteinpflaster nach Udersleben hinein. Dort finden wir wieder eine Getränkestelle. Als ich zielstrebig auf die zweite Gerstensaftzapfstelle zusteuere, werde ich gewarnt. „Das ist Bier, hier ist der Tee!“ Für Bayern ist doch Bier ein Grundnahrungsmittel! Noch sieben Kilometer.

 

Aus Udersleben geht es kurz steil aufwärts hinaus. Die nächsten Kilometer laufen wir über freies Feld Richtung Flugplatz. Wenig Schatten, die Temperaturen sind deutlich über 20 Grad gestiegen, der Schweiß fließt jetzt auch bei mir in Strömen. Doch der Waldrand kommt näher. Hier haben wir dann auf einem kurzen Stück weichen Untergrund. Die letzten Halbmarathonis werden überholt.

 

 
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Bei Kilometer 39, nun wieder in freiem Feld, sehen wie das Panorama Museum, ein zylindrischer Bau, in dem Professor Werner Tübkes Gemälderotunde zum Thema „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ auf 123 Meter auf 14 Meter dargestellt wird. Wir lassen das Museum links liegen. Es geht steil nach Bad Frankenhausen hinab. Bei Kilometer 40 sind wir im Stadtgebiet, wo mir als erstes wieder der schiefe Turm auffällt. Vor mir ist seit geraumer Zeit keiner mehr zu sehen, ebenso schaut’s nach hinten aus. Die notwendigen Meter für die Marathondistanz sammeln wir noch auf eine Stadtrunde, bevor wir den Schlossplatz fast komplett umrunden. Im Zelt der Zeitnahme sehe ich dann einen der Läufer des MTV Heide. Den hätte ich fast noch gekriegt.

 

 
Oliver Hohenschild
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Im Ziel erhalten wir die Medaille überreicht. Die Chipcard wird abgenommen. Im Zielbereich trinke ich mehrere Becher Tee und beobachte den Zieleinlauf. Später kommt dann noch Thomas Schmidtkonz. Auf meine Frage, wie’s ihm ging, gibt er zur Antwort, dass er noch beim Treppensteigen war. Für ihn als Bergläufer wohl kein Problem.

 

Nach dem Duschen verwende ich den Gutschein für zwei Rostbratwürste. Das bekommt dann Eberhard Ostertag mit und lichtet mich beim Wurstschnappen ab. „Das Bild bekommt der Klaus,“ sagt er. Na ja, wer schnell läuft, kann auch zwei Würste verdrücken, denke ich. Und langsamer gemacht hat mich das bisher auch nicht.

 

 
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Später hole ich noch meine Urkunde in ungewohnter DIN A 5-Größe ab. Mit meiner Zeit von 3.30.17 Stunden (Gesamt 47.; Altersklasse 15.) bin ich zufrieden. Die 17 Sekunden gehen auf die Ehrenrunde auf dem Kyffhäuser zurück. Für den Sportlerball am Abend habe ich leider keine Zeit mehr. Denn für den Doppeldecker braucht’s einen zweiten Lauf. Ich breche nach Werdau auf.

 

Fehlt noch die Geschichte mit dem laufenden Olympiasieger. Der Nils Schumann, er ist hier Ehrenbürger, nimmt am 14 Kilometer-Rennen teil, wobei dies als 800 Meter-Spezialist gewiss nicht seine Disziplin ist. Sie ist ihm verdammt schwer gefallen, so seine erste Reaktion. Er musste trotzdem nur den Sieger aus dem Vorjahr an sich vorbei lassen. An diesem Rennen nahm auch der Herr Pfarrer Günter Albrecht aus Sondershausen teil. Für ihn ging’s dann gleich weiter. Zuerst der Abendgottesdienst und dann zur Geburtstagsfeier zu seinem obersten Chef. Nach Rom zum Papst.

Teilnehmer:


Gesamtteilnehmer über 2000 (ohne Kinderläufe), davon 304 Marathonis im Ziel.

 

Auszug aus der Ergebnisliste:

 

 
Siegerehrung
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Marathon Männer:

1. Jörg Richter 2.45.18;
2. Frank Reinecke 2.53.05;
3. Patrick Ratzka 2.58.30.

 

Marathon Frauen:

1. Petra Neumann 3.35.52;
2. Sabine Marre 3.42.02;
3. Heike Lutoschka 3.42.29.

 

Streckenbeschreibung:

Die ersten 12 Kilometer ideal zum Einrollen, dann anspruchsvolle Strecke, insgesamt 800 Höhenmeter. Jeder Kilometer (rückwärts zählend) markiert. Etwa ein Drittel asphaltiert, Rest größtenteils befestigte Wald- und Wirtschaftswege.

 

Wettbewerbe:

Als Lauf Marathon, Halbmarathon, 14 und sechs Kilometer. Für den Walker Halbmarathon, 14 und sechs Kilometer. Schülerläufe und geführte Wanderungen. Mountainbikerennen über die Marathondistanz.

 

Zeitnahme/Ergebnisse:

Separater Chip, zum Anklammern ans Trikot oder Startnummer.

 

Auszeichnung:

Urkunde/Medaille für jeden Finisher. Sachpreise für die Schnellsten und Klassensieger.

 

Logistik:

Reichlich Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Startnummern am Vortag ab 16.00 Uhr, am Starttag ab 06.30 Uhr. Massagen (2,50 EUR), Duschmöglichkeiten.

 

Verpflegung:

Alle fünf Kilometer Verpflegung mit Tee, Wasser, Bananen, Broten, an zwei Stellen auch mit Bier und Schleim.

 

Zuschauer:

Zuschauer nur in den Ortschaften, am Denkmal und im Zielbereich. Sonst auf der Strecke nur vereinzelte Wanderer.

 

Rahmenprogramm:

Nudelessen am Freitag, Sportlerball am Samstagabend. Kleine Verkaufsausstellung im Zelt.

 

Informationen: Kyffhäuser Bergmarathon
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